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Der Ukraine Sammelthread

Trump: Kiew und Moskau wollen keine Energieanlagen mehr angreifen
Die Ukraine und Russland wollen nach Angaben von US-Präsident Donald Trump keine Energieanlagen im jeweils anderen Land mehr angreifen. „Die Ukraine hat zugestimmt, keine russischen Energieziele mehr anzugreifen“, schrieb Trump gestern auf Truth Social.

„Russland hat zugestimmt, ebenso zu handeln!“, fügte er hinzu. Trump hatte am Sonntag gesagt, er habe die Ukraine aufgefordert, die Angriffe auf russische Dieselinfrastruktur einzustellen. Die Attacken verursachten einen weltweiten Kraftstoffmangel. Es gebe genügend andere Ziele.

Bestätigung nur aus Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb auf X, er habe den Partnern der Ukraine vorgeschlagen, eine Vereinbarung mit Russland zu erzielen, mit der die Zerstörung kritischer Infrastruktur gestoppt werden könne.

 
Russlands Scharfschützen schießen mit US- und Finnland-Munition – mitten im Krieg gegen die Ukraine
Die russische Armee erhält inzwischen Scharfschützenmunition aus eigener Fertigung, in der amerikanische und finnische Präzisionsgeschosse stecken. Damit ist eine neue Stufe erreicht. Bislang waren vor allem ausländische Komplettpatronen oder von Scharfschützen selbst zusammengesetzte Ladungen bekannt. Nun baut der russische Waffenhersteller Promtechnologija solche Komponenten offenbar regulär in Munition ein, die zusammen mit ORSIS-Scharfschützengewehren an die Truppe geht. Anfang April 2026 berichtete ein kriegsnaher russischer Telegram-Kanal über Patronen für ORSIS 5000. Verwendet worden seien amerikanische Hülsen von Peterson und Geschosse von Hornady. Das Hornady-Geschoss habe 11,53 Gramm gewogen. Hersteller der fertigen Patrone sei Promtechnologija gewesen. Beim Schießen auf 300 Meter hätten 10 Treffer auf engem Raum gelegen. Angegeben wurden 0,5 MOA, was auf diese Entfernung ungefähr einem Trefferkreis von 4,5 Zentimetern entspricht. Für Scharfschützen ist das genau die Art Präzision, für die solche Geschosse gekauft werden.

Nur drei Tage später folgte die nächste Information. Die amerikanischen Geschosse seien in dieser Zusammenstellung nur noch in sehr kleiner Zahl verfügbar. Für die Scharfschützengewehre 6W12 würden inzwischen Geschosse vom Typ Scenar des finnischen Herstellers Lapua geliefert. Das Gewicht blieb bei 11,53 Gramm, als Treibladung wurde russisches Pulver Irbis 570 genannt. Die Hülsen trugen die Kennzeichnung ORSIS. Ausgerechnet im 5. Jahr des russischen Großangriffs auf die Ukraine muss ein russischer Rüstungsbetrieb also weiterhin auf westliche Präzisionsgeschosse zurückgreifen, um eigene Scharfschützenmunition in gewünschter Qualität herzustellen.

Der Umfang reicht weit über einzelne Schachteln hinaus. Zwischen März 2022 und Februar 2024 gelangten nach den vorliegenden Daten mehr als 10 Millionen Geschosse aus NATO-Staaten nach Russland. Darunter befanden sich große Mengen für die weitreichenden Kaliber .338 Lapua Magnum und .375 CheyTac. Gemessen am gesamten Munitionsverbrauch des Krieges sind diese Mengen klein. Für Scharfschützen sieht die Rechnung anders aus. Russische Hersteller fertigen zwar inzwischen eigene Präzisionsgeschosse, Schützen und Waffenbauer bescheinigen amerikanischen sowie finnischen Produkten jedoch weiterhin die bessere Treffergenauigkeit. Sanktionen können einen Markt erschweren. Eine Kugel fragt an der Front allerdings nicht mehr, welchen Zollstempel sie einmal getragen hat.
 
Von Glock bis Lapua – Russlands ORSIS-Werk lebt seit Jahren von westlicher Waffentechnik
Promtechnologija ist kein Betrieb, der erst nach Beginn des Ukraine-Krieges zufällig auf westliche Bauteile gestoßen wäre. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet und baute seine Produktion mit umfangreicher europäischer sowie amerikanischer Hilfe auf. Bereits 2012 vereinbarte die Firma mit Glock GmbH die Montage österreichischer Pistolen in Russland. Geplant waren Glock 17 sowie Glock 34. Später kam Glock 35 hinzu. Die erste Versuchsserie der russischen Montage umfasste mehr als 2.000 Waffen. Nach der Annexion der Krim wurde das Vorhaben offiziell beendet. Die Lieferbeziehung verschwand damit offenbar weit weniger vollständig. Noch im November 2023 importierte Promtechnologija 100 Glock 43 und weitere 100 Glock 19 Gen5.

2013 folgte die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Hersteller ArmaLite. In Russland sollten halbautomatische AR-10 und M-15 montiert werden. Amerikanische Komponenten sollten mit russischen Läufen kombiniert werden. Auch diese Vereinbarung wurde später beendet. Einige Jahre danach erklärte das Werk bei Moskau, seine eigene Variante des AR-10 vollständig lokalisiert zu haben. Nach dem europäischen Waffenembargo von 2014 begann Promtechnologija außerdem mit der Montage der italienischen Flinte Marocchi Si 12 aus gelieferten Bauteilen. Beim italienischen Hersteller saß damals mit Oleg Beneditschuk ein Russe auf dem Posten des Vizepräsidenten. Sanktionen können sehr streng aussehen, solange niemand fragt, welche Kiste gerade durch das Werkstor fährt.

Auch finnische Komponenten tauchten schon lange vor der jetzigen Lieferung an russische Soldaten auf. 2019 wurde eine ORSIS-Patrone im Kaliber .308 Winchester öffentlich getestet. Verwendet wurden hochpräzise Lapua-Scenar-Geschosse und Lapua-Hülsen aus Finnland. Schon 2014 hatten russische Waffenforen ORSIS-Munition mit finnischen Hülsen sowie Scenar-Geschossen beworben. Hinzu kam Pulver von VihtaVuori. Der jetzige Einsatz westlicher Geschosse in militärischer Scharfschützenmunition ist daher kein plötzliches technisches Wunder. Er setzt eine lange Geschichte fort, in der russische Waffenproduktion immer wieder von westlichen Komponenten profitierte. Heute gehen diese Patronen an Soldaten, die in der Ukraine schießen. Der Abstand zwischen einem europäischen Zulieferer und einem russischen Scharfschützen kann erstaunlich kurz sein.
 
Mehr als 10 Millionen westliche Geschosse gelangten nach Russland – und die Spur führt auch durch die EU
Russland fertigt eigene Geschosse für .308 Winchester und .338 Lapua Magnum. Der Barnauler Patronenbetrieb produziert solche Munition, ebenso Hersteller in Nowosibirsk. Auch Techkrim gehört dazu. Trotzdem suchen russische Schützen weiter amerikanische und finnische Präzisionsgeschosse. Der Grund liegt in der Genauigkeit. Hochwertige Scharfschützengeschosse werden mit engen Toleranzen bei Gewicht sowie Form hergestellt. Ihre Flugbahn ist berechenbarer, der Einfluss von Wind geringer. Gerade auf große Distanz zählt jeder Millimeter, den eine Fabrik vorher sauber gearbeitet hat. Russische Scharfschützen verwendeten westliche Geschosse deshalb sowohl in regulären Armeeeinheiten als auch bei Wagner.

Zwischen März 2022 und Februar 2024 wurden mehr als 10 Millionen Geschosse aus NATO-Staaten nach Russland eingeführt. Ein Teil der Lieferungen dürfte über die Europäische Union gelaufen sein. Dafür gibt es konkrete Spuren. Die russische Firma IF Tetis erhielt am 8. Juni 2022 eine Konformitätserklärung für eine Partie amerikanischer Hornady-Geschosse. Die dazugehörigen Prüfunterlagen waren bereits am 28. April 2022 in Finnland ausgestellt worden. Zuständig war das Lapua Test Shooting Lab, Prüfnummer 393/16. Zu diesem Zeitpunkt lief der russische Großangriff auf die Ukraine bereits seit mehr als 2 Monaten.

Später wurde die Nachverfolgung schwieriger. Die russische Akkreditierungsbehörde stellte nach Veröffentlichungen über westliche Waffenlieferungen die Veröffentlichung bestimmter Konformitätserklärungen für mehrere Zollgruppen ein. Damit lässt sich die tatsächliche Menge neuer Lieferungen nur noch schwer vollständig beziffern. Der Markt selbst schweigt allerdings nicht. Am 28. Januar 2026 kündigte das russische Waffenhaus Orel eine neue Lieferung von Hornady-Munition an. Das Geschäft gehört zur Unternehmensgruppe des Waffenhändlers Michail Chubutija, einem Geschäftspartner der Beretta-Gruppe. Ende August und Anfang September erschienen innerhalb von nur 5 Tagen 7 Verkaufsanzeigen für Hornady-Geschosse von 5 verschiedenen Anbietern in einer russischen Verkaufsgruppe. Papier kann verschwinden. Ware hinterlässt andere Spuren.

 
Russische Waffen, westliche Kugeln – und in der Toskana fließen weiter EU-Subventionen
Hinter Promtechnologija steht Konstantin Nikolajew, ein russischer Unternehmer mit Verbindungen weit hinein in den Machtapparat. Der Waffenbetrieb entstand mit Unterstützung aus dem Umfeld des damaligen Vizepremiers Dmitri Rogosin, der für die russische Rüstungsindustrie zuständig war. Bis 2012 arbeitete dessen Sohn Alexej Rogosin als stellvertretender Generaldirektor bei Promtechnologija. Nach öffentlichen Vorwürfen wegen möglicher Interessenkonflikte verließ er die Firma. Später übernahm Rogosins Neffe Roman eine führende Rolle. Dazu kommen Verbindungen zur Familie des FSB-Generals Sergej Beseda. Eine Firma, die mit dessen Sohn Alexej verbunden war, erhielt aus Nikolajews Strukturen 187 Millionen Rubel und 25 % an einem gemeinsamen Unternehmen zur Herstellung von Wärmebildtechnik.
2013 wurde besonders geschäftig. Ein zyprisches Unternehmen Nikolajews überwies mehr als 5 Millionen Dollar an den Sohn des FSB-Generals. Im selben Jahr schloss Promtechnologija seine Vereinbarung mit ArmaLite. Nikolajew kaufte außerdem das Weingut La Madonnina im toskanischen Bolgheri. Die Investition lag bei rund 40 Millionen Euro. La Madonnina befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft berühmter italienischer Weingüter. Eigentümer ist die zyprische Cetrezza Trading. Diese gehörte früher einer Gesellschaft auf den Britischen Jungferninseln, deren wirtschaftlich Berechtigter Nikolajew war. Heute steht hinter Cetrezza der Magic Forest Trust. Dessen Eigentümer sind nicht öffentlich bekannt.

Die Verbindung verschwand trotzdem nicht sauber aus den Unterlagen. Cetrezza hielt 85 % an der Weinhandlung Enoteca Tognoni in Livorno. Nikolajew selbst besaß dort bis 2024 weitere 5 %. Während seine Unternehmen in Russland Waffen fertigen und westliche Munition in das Land gelangt, wurde La Madonnina in Italien weder beschlagnahmt noch von öffentlicher Förderung abgeschnitten. In den vergangenen 10 Jahren erhielt das Weingut 135.600 Euro aus europäischen Agrarfonds. Davon wurden 107.800 Euro nach Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine ausgezahlt.

Die europäischen Regeln verlangen eigentlich, wirtschaftlich Berechtigte hinter geförderten Unternehmen zu prüfen. Die Praxis endet früher. Anfragen bei der italienischen Finanzaufsicht UIF und bei der Antikorruptionsbehörde ANAC ergaben, dass deren Datenbanken teilweise nicht einmal die wirtschaftlich Berechtigten italienischer Firmen zuverlässig ausweisen. Bei ausländischen Firmenkonstruktionen wird es noch dünner. So kann ein Mann öffentlich als Besitzer eines Weinguts auftreten, während italienische Stellen nach eigener Datenlage keine belastbare Verbindung feststellen können. In Russland produziert sein Umfeld Waffen. In Italien bekommt der Wein weiter Geld aus Brüssel. Das ist keine feine Ironie mehr. Das ist eine Rechnung mit europäischem Absender.
 
Ukrainisches Militär: Rückeroberungen im Donbas
Das ukrainische Militär macht mit Verzögerung erfolgreiche Gegenangriffe im Norden des Gebiets Donezk öffentlich. Der Kommandeur des 3. Armeekorps, Andrij Bilezkyj, berichtete heute in einem Video, nördlich der Stadt Lyman seien auf einer Fläche von 75 Quadratkilometern in mehreren Dörfern eingesickerte russische Stoßtrupps ausgeschaltet worden.

Ukrainische Truppen hätten das Dorf Serednje und eine Fläche von zehn Quadratkilometern von russischen Truppen zurückerobert. Das sei jedoch nur ein Teil der Offensive mit dem Codenamen „Vivaldi“, sagte Bilezkyj.

Wegen der strikten Geheimhaltung auf ukrainischer Seite hatte es aus dieser Region seit dem Frühsommer kaum Nachrichten gegeben.

Erst in den vergangenen Tagen machten von Militärexperten verifizierte Fotos und Videoaufnahmen deutlich, dass es der Ukraine gelungen war, die Stadt Lyman zu sichern und einen großen Vorstoß der russischen Streitkräfte zurückzuwerfen. Auch russische Militärblogger räumten die Probleme bei Lyman ein.

 
Deutschland hat im August mehr als dreitausend wehrpflichtige Ukrainer aufgenommen, obwohl die EU den Schutzstatus für diese Personengruppe bereits zum 5. August eingestellt hatte. Diese Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden vom RND veröffentlicht. Demnach hielten sich Ende August insgesamt 1.358.212 Menschen in Deutschland auf, die aufgrund des Krieges in der Ukraine eingereist waren.

Im Juni lag die Gesamtzahl wehrpflichtigen Ukrainer bei 413.633, im Juli bei 416.409 und im August bei 419.613.

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In Deutschland wurde Anklage gegen eine ukrainische Staatsbürgerin erhoben, die mutmaßlich für einen russischen Geheimdienst tätig war.
Die Inhaberin einer Marketingagentur, Ilona V., war bereits im Januar 2026 festgenommen worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft unterhielt sie seit Oktober 2023 Kontakt zu einem festangestellten Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes an der russischen Botschaft in Berlin.

Sie übermittelte ihm Daten über Teilnehmer politischer Veranstaltungen sowie Informationen zu Standorten von Verteidigungsanlagen, Drohnentests und geplanten Drohnenlieferungen an die Ukraine. Über die von ihr geleitete Lobbyorganisation verfügte Ilona V. über weitreichende Kontakte in militärische und politische Kreise Deutschlands, wie aus der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft hervorgeht.
 
Ab heute werden in der Ukraine aus dem Haushalt nur noch Sozialausgaben, die Gehälter von Beschäftigten im öffentlichen Dienst sowie der Unterhalt des Militärs finanziert, erklärte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Olga Wassilewskaja-Smagljuk. Ihren Angaben zufolge stehen im Haushalt keine Mittel für andere Bereiche zur Verfügung.

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Ein Kriegstag kostet uns (!) 190 Millionen Dollar – ohne die von Partnern bereitgestellten Waffen –, so Podlasa, die Vorsitzende des Haushaltsausschusses der Rada. Noch vor zwei Jahren waren es 140 Millionen Dollar.
 
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Wie das ukrainische Finanzministerium mitteilt, wurde der Entwurf des Staatshaushalts für das Jahr 2027 veröffentlicht, der Rekordausgaben für die Verteidigung vorsieht. Die Haushaltseinnahmen für 2027 sind auf 5,648 Billionen Hrywnja ($126,61 Mrd) veranschlagt. Die Ausgaben werden auf 7,272 Billionen Hrywnja ($163,02 Mrd) steigen.
Zur Erinnerung: Im Staatshaushalt des laufenden Jahres belaufen sich die Einnahmen auf 2,9046 Billionen Hrywnja ($65,11 Mrd) und die Ausgaben auf 4,7673 Billionen Hrywnja ($106,87 Mrd).


Der Verteidigungshaushalt der Ukraine für 2027 ist mit 4,885 Billionen Hrywnja (109 Mrd. USD) geplant; dies entspricht 43,8 % des BIP.
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Zum Vergleich die Militärhaushalte für 2026:

Deutschland – 108,2 Mrd. € (125 Mrd. USD)
Großbritannien – 68,3 Mrd. GBP (81 Mrd. USD)
Frankreich – 57,1 Mrd. € (67 Mrd. USD)
 
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Die Lage des ukrainischen Staatshaushalts nähert sich einem kritischen Punkt, erklärte Premierminister Koretskyj.
„Ohne die Verabschiedung der notwendigen Gesetze drohen dem Land drastische Ausgabenkürzungen.“

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Die finanzielle Unterstützung der Ukraine durch die EU und den Internationalen Währungsfonds (IWF) ist strikt an sogenannte „strukturelle Meilensteine“ geknüpft. Verabschiedet das ukrainische Parlament diese Gesetze nicht fristgerecht, wird die Auszahlung weiterer Tranchen ausgesetzt.

Zu den wichtigsten Gesetzen gehören:

Antikorruptions- und Justizsystem: EU und USA fordern eine verstärkte Kontrolle der Verwendung der bereitgestellten Milliardenbeträge:

- Ausweitung der Befugnisse der von Präsident und Regierung unabhängigen Antikorruptionsbehörden NABU und SAP. Gefordert werden Gesetze, die das Personal dieser Behörden aufstocken, ihnen das Recht auf eigenständige Überwachung (Abhörmaßnahmen) einräumen und verfahrensrechtliche Schlupflöcher schließen, die zur Einstellung von Strafverfahren führen könnten.

- Ernennung der Richter am Obersten Antikorruptionsgericht (WAKS): Abschluss des Auswahlverfahrens für Richter nach transparenten Kriterien (ein Punkt, bei dessen Umsetzung die ukrainische Seite Verzögerungen aufwies).

- Gesetz über staatliche Rechnungsprüfung und Kontrolle: Die Partner fordern eine Stärkung des Rechnungshofs der Ukraine, damit dieser sämtliche Haushaltsausgaben streng überprüfen kann.

Steuer- und Zollreform

Rechte nationaler Minderheiten: Gesetze zu den Rechten nationaler Minderheiten. Dies ist eine grundlegende Forderung der Europäischen Kommission für die Fortsetzung der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und die Freigabe der makrofinanziellen Hilfe.
 
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