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Diagnose: Krebs

  • Ersteller Ersteller TheLady
  • Erstellt am Erstellt am
@Cobra Ich wünsche deinem Vater dass er adäquat therapiert wird und es zu einer baldigen Genesung kommt. Wie du sicher weißt, ist die Überlebensrate bei Prostatakrebs sehr hoch, was in gewisser Weise Glück im Unglück bedeutet.

Viel Kraft euch für die nächste Zeit.
 
@Cobra Ich wünsche deinem Vater dass er adäquat therapiert wird und es zu einer baldigen Genesung kommt. Wie du sicher weißt, ist die Überlebensrate bei Prostatakrebs sehr hoch, was in gewisser Weise Glück im Unglück bedeutet.

Viel Kraft euch für die nächste Zeit.
Danke dir. Ja, die Ärzte meinten er wird vermutlich mit und nicht an dem Prostatakarzinom sterben.
Mal sehen was das PET-CT ergibt.
 
Es kommt tatsächlich vor dass manche die im hohen Alter an natürlichen Ursachen sterben nicht mal wussten, dass sie Prostatakrebs hatten. Ich habe mich vor einer Weile etwas mit dem Thema befasst.
Ich auch. Meine PSA-Werte sind von fast 12, auf 7, auf 6, auf 5, jetzt wieder bei 7...am 23. muß ich wieder messen.
Ich lebe derzeit sehr gut mit dem Klassiker Tamsulosin und könnte so alles lassen wie es ist.Der PSA-Wert soll ja bis 4 sein, lieber noch drunter.Aber wenn du eine gutartige Vergrößerung hast, ist der auch höher. Das muß nicht unbedingt was "Krebsiges" sein.

@ Cobra
Ja deinem Vater alles Gute. Ich habe mal in einigen Foren gelesen wo Betroffene agieren. Allerdings bin ich dann auch wieder raus. Die ganze Befassung kann einen auch verrückt machen. Und auch wird viel darüber berichtet, dass ab bestimmtem Alter von Eingriffen abgeraten wird. Ich kenne auch mehrere Betroffene selbst, an denen einen total-OP vorgenommen wurde. Hier zwei Leute aus meinem Kreis, die sich in der Martini-Klinik in HH operieren ließen- beide mit positivem Ergebnis ....haben auch beide ca. 2 Mille aus eigener Tasche dazu bezahlt für die OP mit Roboter............macht zumindest Mut für den Worst Case..... :thumb:
 
@Cobra , es tut mir sehr leid zu hören, dass dein Vater diese Diagnose erhalten hat. Ein Gleason-Score von 9 (4+5) in der Graduierungsgruppe 5 bedeutet zwar medizinisch eine aggressive Form des Prostatakarzinoms, die eine schnelle und entschlossene Behandlung erfordert, aber es ist absolut kein Todesurteil.
Dein Vater ist ein absoluter Kämpfer. Wer eine Hirnblutung und einen Hirntumor besiegt hat, besitzt eine enorme mentale und körperliche Widerstandskraft, genau diesen Kampfgeist braucht er jetzt wieder. Wünsche ihm viel Erfolg dazu
 
Einfluss von Übergewicht auf Krebsrisiko womöglich stark unterschätzt
Eine Auswertung von 458.543 Datensätzen bringt mehr als jede zehnte Krebserkrankung mit überschüssigem Körperfett in Verbindung – rund doppelt so viel wie bisherige Schätzungen

Der Body-Mass-Index (BMI) gilt seit Jahrzehnten als Standardmaß für Übergewicht, weil er einfach zu erheben ist. Doch er erfasst nur das Verhältnis von Gewicht und Körpergröße, nicht, wie viel Fett ein Körper tatsächlich trägt und an welcher Stelle es sitzt. Eine neue Auswertung aus Heidelberg legt nahe, dass gerade diese Lücke von Bedeutung ist: Der Einfluss von überschüssigem Körperfett auf das Krebsrisiko dürfte bislang falsch eingeschätzt worden sein, weil er mit einem zu groben Maß gemessen wurde.

Ein Team um den Epidemiologen Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat die Daten von mehr als 450.000 Britinnen und Briten durchgerechnet. Überschüssiges Körperfett lässt sich demnach mit deutlich mehr als jeder zehnten Krebserkrankung in Verbindung bringen. Manche früheren Schätzungen lagen bei etwa der Hälfte. Dass zu viel Fettgewebe der Entstehung von Krebs Vorschub leistet, ist seit Langem bekannt. Neu ist die Größenordnung, und vor allem ist der Verdacht, dass die Wissenschaft das Risiko unterschätzt hat.

 
Ein personalisierter mRNA-Impfstoff zeigt vielversprechende Ergebnisse gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs, eine der tödlichsten Krebsarten. In einer Phase-1-Studie, die in Nature veröffentlicht worden ist, haben Forschende den experimentellen Impfstoff Autogene Cevumeran von BioNTech und Genentech untersucht.
Der Impfstoff ist auf die individuellen Tumormutationen jedes Patienten zugeschnitten und hat bei 8 von 16 Teilnehmenden, die zusätzlich operiert sowie mit Chemotherapie und Immuntherapie behandelt worden sind, tumorspezifische T-Zell-Antworten ausgelöst.
Die Patienten mit einer solchen Immunantwort haben während einer Nachbeobachtungszeit von mehr als drei Jahren ein deutlich geringeres Rückfallrisiko gezeigt. Außerdem konnten die Forschenden nachweisen, dass die durch den Impfstoff aktivierten T-Zellen bis zu vier Jahre lang nachweisbar geblieben sind, was auf ein langanhaltendes immunologisches Gedächtnis hindeutet. Trotz dieser vielversprechenden Ergebnisse befindet sich die Therapie weiterhin in der klinischen Entwicklung. Größere Phase-2-Studien sollen nun klären, ob sie die langfristigen Behandlungsergebnisse verbessert.
Quelle: Sethna, Z., Guasp, P., Reiche, C., et al. (2025). RNA neoantigen vaccines prime long-lived CD8+ T cells in pancreatic cancer. Nature, 639, 1042–1051.

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