Aktuelles

Die AfD als Retterin des Abendlandes?

Mit der Terrorgefahr leben – offen darüber sprechen
Der Berliner Anschlag spielt der AfD zwei Monate vor den Wahlen in drei deutschen Bundesländern in die Karten

Auch zwei Tage nach dem Attentat im Berliner Tiergarten waren am Montag die Hintergründe der Tat noch nicht abschließend geklärt. Abgesehen von den Beweggründen des Attentäters selbst zeigt sich jedoch eines wieder deutlich: In Deutschland, aber auch in Österreich, nimmt die Bedrohung durch politischen Terrorismus aktuell zu.

Allein die Liste der letzten Jahre ist lang: Berlin, Würzburg, Dresden, Wien, Mannheim, der vereitelte Anschlag auf das Taylor Swift-Konzert. Großveranstaltungen können mittlerweile auch hierzulande nicht mehr ohne massive Sicherheitsvorkehrungen auskommen.

"Wir müssen akzeptieren, dass die innere Sicherheit in Deutschland und Österreich viel stärker bedroht ist, als noch vor zwanzig Jahren", meint auch der deutsche Nahost- und Terrorismusexperte Guido Steinberg. Europol spricht von einer sich schnell entwickelnden und "komplexeren und dynamischeren Bedrohungslage".

Berechtigte Fragen
Natürlich muss man sich die Frage stellen dürfen, wie ein Mann, den die Sicherheitsbehörden als "Gefährder" und IS-Anhänger eingestuft haben, einen solchen Anschlag verüben kann? Ist das ein Versagen der Behörden in einer bekannt volatilen Sicherheitslage? Oder dürfen die Behörden schlichtweg zu wenig? Aus welchen Gründen? Kann man Anschläge Einzelner überhaupt immer verhindern? All das sind wichtige und berechtigte Fragen. Einfache Antworten gibt es nicht, auch wenn Parteien wie die AfD dies vorgaukeln.

 
OK, vielleicht zu früh nach dem Attentat, ist Satire und sollte auch nicht alles dürfen.
Streit um Homophobie nach Berlin‑Attentat:
AfD sieht Urheberrecht verletzt und verklagt Islamischen Staat.
Gebrüder Moped – Foto: Rudi, Adobe Stock

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Extreme Rechte und Djihadist:innen: Es ist genau der gleiche menschenverachtende Geist!

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Deutsche Wutbürgerinnen wollen keinen offen homosexuell lebenden Bundespräsidenten, aber eine offen homosexuell lebende Bundeskanzlerin.

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Weidel kritisert Doppelmoral von Spahn :lol27:

Weidel kritisiert Spahn für Doppelmoral „Man kann nicht gegen ein Gesetz stimmen gegen die Leihmutterschaft und dieses Gesetz dann selbst privat unterlaufen.“

Sagt ausgerechnet Weidel …

  • Für die AfD besteht die traditionelle Familie aus Mann, Frau und Kind(ern).
  • Ein Ziel der AfD in Sachsen-Anhalt ist, eine „patriotische Kulturpolitik“ etablieren.
  • Die AfD und Weidel selbst sprechen immer wieder von „Remigration“.
  • Weidel ist in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft mit einer Frau und hat zwei Kinder mit ihr.
  • Weidel lebt in der Schweiz.
  • Weidels Frau ist in Sri Lanka geboren und lebt in der Schweiz.


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Wenn die Realität stärker ist als die Parolen
Szene:
Ein überzeugter AfD-Wähler wird nach einem Herzinfarkt in die Notaufnahme gebracht.
Die Ärztin stellt sich mit einem türkischen Namen vor.
Der Pfleger kommt aus Syrien.
Die Anästhesistin stammt aus Indien.
Die OP-Schwester hat kroatische Wurzeln.
Der Physiotherapeut kommt aus Ghana.
Die Reinigungskraft spricht Polnisch.
Nach erfolgreicher Behandlung fragt der Patient verwundert:
„Sind hier eigentlich auch Deutsche beschäftigt?“
Die Ärztin lächelt und antwortet:
„Ja. Aber heute hatten alle Menschen Dienst, die Ihnen gerade das Leben gerettet haben.“
GPT
Eine exakte Zahl für das gesamte Krankenhauspersonal mit „ausländischen Wurzeln“ bzw. Migrationsgeschichte gibt es nicht, da diese Größe nicht einheitlich statistisch erfasst wird.
Es gibt jedoch belastbare Daten für einzelne Berufsgruppen:
Pflegekräfte: Rund 18 % der Pflegekräfte stammen aus dem Ausland. Das Beschäftigungswachstum der letzten Jahre wurde nahezu vollständig durch ausländische Fachkräfte getragen.
Ärztinnen und Ärzte: Rund 16 % der berufstätigen Ärzte haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Betrachtet man zusätzlich bereits Eingebürgerte, haben sogar etwa 24 % der Ärzte eine Einwanderungsgeschichte.
Wenn man nicht nur Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, sondern auch Eingebürgerte und in Deutschland geborene Menschen mit Migrationsgeschichte einbezieht, liegt der Anteil des Krankenhauspersonals mit „ausländischen Wurzeln“ vermutlich deutlich über 20 %.
In vielen Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Köln oder München ist der Anteil in einzelnen Kliniken sogar erheblich höher

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Vielleicht sollte man den Wählerwillen der AfD‑Wähler tatsächlich berücksichtigen!
  1. Ich schlage vor, dass AfD‑Wählern der Mindestlohn gekürzt wird,
  2. arbeitslosen AfD‑Wählern das Bürgergeld gestrichen wird und sie zur Zwangsarbeit verpflichtet werden.
  3. AfD‑wählende Eltern haben nur Anspruch auf Erziehungsgeld, wenn beide Elternteile ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.
  4. Die Rechte als Mieter werden AfD‑Wählern natürlich auch beschnitten.
  5. Von Arbeitnehmerrechten und Schutz des Arbeitsplatzes können AfD‑Wähler selbstverständlich ebenfalls nicht mehr in dem Maße profitieren.
  6. Gleiches gilt natürlich für EU‑Gelder.

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Klimawandelfolgen in Sachsen-Anhalt – AfD-Spitzenkandidat Siegmund: 'Klimawandel? Wunderbar!
Während Sachsen-Anhalt unter den Folgen des Klimawandels leidet – Ernteausfälle, geschlossene Autobahnen, tödliche Unwetter – kommentiert AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (35) nur sarkastisch: "Auf jeden Fall ist es geheizt, der Klimawandel ist endlich da, wunderbar."
Dieses Video zeigt die Realität vs. die Haltung eines Mannes, der bald über die Zukunft des Landes mitentscheiden könnte.

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Lieber Didi, zu spät. Du warst auf AfD-Linie und versuchst jetzt in peinlicherweise zurückzurudern
„Das ist der Grund, warum ich die AfD-Kräfte ein bisschen verachte“, erklärt Hallervorden
Dieter Hallervorden wirbt im Wahlkampf für Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze, grenzt sich aber scharf von der Bundes-CDU ab. In einem Podcast attackiert der Komiker die AfD.
Nach der Kritik an seinen Auftritten bei der CDU-Wahlkampftour in Sachsen-Anhalt hat Komiker Dieter Hallervorden die AfD kritisiert und sich erneut von der Bundes-CDU abgegrenzt. Sein berufliches und privates Engagement sei nie von „Häme, Hass oder Hetze“ geprägt gewesen, sagte Hallervorden im Podcast „Sachsen-Anhalt aktuell“ der „Mitteldeutschen Zeitung“ und der „Volksstimme“.

Er habe in seiner Heimat Dessau ein „tolles Füreinander-Dasein, Solidarität, dieses Bewusstsein, dass man Schwächeren helfen muss“ mitgenommen. „Das ist auch der Grund, warum ich die AfD-Kräfte ein bisschen verachte. Weil sie unsere Gesellschaft spalten, Menschen gegeneinander aufhetzen und das Vertrauen in unsere Demokratie einfach untergraben.“

Das Erstarken der AfD in den Umfragen sei auch der Grund gewesen, sich für den CDU-Spitzenkandidaten und amtierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze zu engagieren. Die Aussicht, die AfD könne mehr als 40 Prozent erreichen, habe ihn zusammen mit anderen Prominenten dazu gebracht, eine „Wahlempfehlung“ für CDU, SPD, Grüne, FDP und andere Parteien herauszugeben. Dadurch solle eine absolute Mehrheit für die AfD verhindert werden.

 
Tausend Juristen fordern AfD-Verbotsverfahren
Mehr als tausend Juristinnen und Juristen in Deutschland unterstützen die Einleitung eines Verbotsverfahrens der rechtspopulistischen AfD beim Bundesverfassungsgericht. Mindestens 1.051 Anwälte, Richter, Staatsanwälte, Juristen aus Verwaltung und Wirtschaft sowie Rechtsreferendare hätten einen entsprechenden offenen Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Bundestages unterzeichnet, teilte der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV) heute in Berlin mit.

Der Brief von Mitte Juli war zunächst von mehr als 500 Juristinnen und Juristen unterzeichnet und veröffentlicht worden. Darin nimmt der RAV Bezug auf ein rechtswissenschaftliches Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Politik der AfD gegen das Menschenwürdeprinzip des Grundgesetzes und das Demokratieprinzip verstoße und damit verfassungswidrig sei.

Appell an politische Verantwortliche
Bundestag und Bundesregierung seien nun erneut als politisch Verantwortliche aufgefordert, „unverzüglich die notwendigen Schritte für die Stellung eines Antrags an das Bundesverfassungsgericht in die Wege zu leiten mit dem Ziel, die Verfassungswidrigkeit der AfD feststellen zu lassen und damit ein Verbot der Partei zu bewirken“, erklärte der RAV.

 
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