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Die AfD als Retterin des Abendlandes?

Der Mann, der Deutschland seit 1813 vermisst hat

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Maximilian Krah hat gesprochen.

Trump biete Deutschland mehr, als es seit 1813 bekommen habe. Wer das nicht erkenne, sei dumm. Wer es ablehne, sei anti-deutsch. Die politische Elite sei beides. Sie müsse ersetzt werden. Man liest das zweimal. Nicht weil es komplex ist. Sondern weil man sichergehen will, dass man es richtig verstanden hat.

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Man hat es richtig verstanden.

1813

Krah greift ins Regal und zieht ein Jahr heraus, in dem Napoleon auf dem Rückzug war und deutsche Fürsten die Seiten wechselten. Ein Jahr, in dem es kein Deutschland gab, keinen deutschen Staat, keine deutsche Verfassung – nur Territorien, Dynastien und die Frage, wessen Armee gerade durch welches Dorf marschiert. Dieses Jahr wählt ein gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundestages als Vergleichspunkt für das Angebot eines amerikanischen Präsidenten im Jahr 2026.. Was genau Trump anbietet, erwähnt Krah nicht. Das wäre auch schwierig, denn Trump hat Deutschland zuletzt Zölle, Drohungen und die Aufforderung angeboten, mehr Geld für Waffen auszugeben. Vielleicht ist das seit 1813 tatsächlich das Großzügigste, was jemand angeboten hat. Man müsste die Zwischenjahre genauer prüfen.

Und dann das Wort. Anti-deutsch.

Es liegt da, mitten im Satz, als wäre es das Normalste der Welt. Als hätte ein Bundestagsabgeordneter nicht gerade jeden, der Trumps Politik gegenüber Deutschland skeptisch betrachtet, mit einem Begriff belegt, den die deutsche Geschichte mit Bedacht in bestimmte Schubladen einsortiert hat. Anti-deutsch. Wer Trump ablehnt, ist gegen Deutschland. Wer gegen Deutschland ist, muss ersetzt werden.

Die Logik ist vollständig. Das ist das Beunruhigende daran.

Krah sitzt im Bundestag. Er wurde gewählt. Er schreibt diese Sätze nicht im Verborgenen, nicht als Provokation, nicht als Frage – sondern als Feststellung. Ruhig. Überzeugt. Mit Ausrufezeichen am Ende, dem einzigen Zeichen von Temperament in einem Text, der ansonsten die Gelassenheit eines Mannes ausstrahlt, dem die eigene Schlussfolgerung völlig selbstverständlich erscheint.

 

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Alice Weidel, MdB und AfD Co-Vorsitzende, sowie ,,Miss-Schnitzel 1933, wird erneut ihrem Ruf als Reichskrawallschachtel gerecht, heute schreibt sie mir über die aktuellen Benzinpreise:
Frau Eva, ,,Österreich und Italien handeln und senken die Steuern auf Sprit, um ihre Bürger zu entlasten. Die Merz-Regierung lässt die Deutschen im Stich und kassiert weiter an der Zapfsäule mit ab! Wir als AfD fordern: CO2-Luftsteuer sofort abschaffen, Steuern & Abgaben sofort runter!” (Sic!)
Frau Eva antwortet:
Alice, erneut brüllst und krakelst du im Bundestag, willst du so die Realität weg schreien? Leider erreichen deine plumpen ,,Latrinenparolen”, nicht nur deine Stammwähler, sondern auch die große Zahl der ,,Denkzettel” und ,,Protestwähler”, jene Menschen die es eigentlich besser wissen sollten.
Was ist eigentlich der Grund für den aktuell dramatischen Anstieg der Benzinpreise.
,,Seit Ende Februar ist die Straße von Hormus durch Irans Militär de facto gesperrt. Das hat massive Auswirkungen auf den weltweiten Öl- und Flüssiggastransport. Während Deutschland vergleichsweise glimpflich davon kommt, trifft es andere Länder härter. Die Risiken konzentrieren sich stark auf einige wenige Länder, wie eine Auswertung des Wiener Supply Chain Intelligence Institute, des Complexity Science Hub (CSH) und der Universität Delft zeigt. Laut der Studie ist Italien mit 9,8 Milliarden US-Dollar pro Jahr (rund 8,5 Milliarden Euro) der am stärksten betroffene EU-Staat. Auch Belgien sei stark exponiert, hieß es weiter. Vor allem über Zeebrugge importiere das Land jährlich rund 5,8 Milliarden US-Dollar (gut 5 Milliarden Euro) an katarischem Flüssiggas. Das Vereinigte Königreich weist der Aufstellung zufolge mit 12,9 Milliarden US-Dollar (rund 11,19 Milliarden Euro) pro Jahr sogar die höchste Betroffenheit Europas auf, davon rund 5,9 Milliarden US-Dollar (rund 5,12 Milliarden Euro) Gasprodukte aus Katar. Auch das ist eine Spätfolge des Brexits. Deutschland und Frankreich seien dagegen breiter diversifiziert.” (Quelle: ARD)
Die Ölpreise waren seit Kriegsbeginn, Ende Februar auf dem höchsten Stand seit fast zwei Jahren geklettert, auf 119 Dollar je Fass. Mittlerweile schwankt der Preis zwischen 94,06 und 106,57 je Fass.
Verursacher des völkerrechtswidrigen Kriegs gegen den Iran sind Donald Trump und Benjamin Netanyahu. Nun sind die Ölimporte aus der Region um 60 Prozent eingebrochen! Ausgerechnet Donald Trump, der von der AfD so verehrt wird, dass man ihm auch Staatsgeheimnisse anvertraut. Wann wachen eure Wähler endlich auf?
Kommen wir jetzt zu deiner ,,CO2-Luftsteuer.”
,,Die CO2-Abgabe in Deutschland verteuert seit 2021 fossile Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel, um klimafreundliches Verhalten zu fördern. Der Preis steigt schrittweise: 2025 beträgt er 55 Euro pro Tonne, 2026 voraussichtlich 55 bis 65 Euro. Dies führt zu spürbaren Mehrkosten beim Tanken und Heizen. Das Ziel dieser Maßnahmen, Reduzierung der Treibhausgasemissionen und die Förderung erneuerbarer Energien. Der Benzinpreis steigt um 15,7 bis 18,6 Cent pro Liter (Inkl. MwSt.).” (Quelle: Wirtschaftswoche)

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Landtagswahlen: Wie die AfD in den Westen kam und wer ihr dabei half
Die AfD punktet nicht mehr nur dort, wo Probleme am größten sind. Ihr Erfolg im Westen zeigt: Angst, Wahrnehmung und politische Debatten wirken stärker als reale Entwicklungen.

Am Sonntag ist die AfD in Rheinland-Pfalz auf fast 20 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen und 24 der 105 Sitze im Landesparlament gekommen – das beste Ergebnis, das die Partei je in Westdeutschland erreichte. Nach Hessen, wo sie schon 2023 auf 18,4 Prozent der abgegebenen Stimmen kam, und Baden-Württemberg, wo sie mit knapp 19 Prozent ihr Wahlergebnis von 2021 verdoppelte, ist das nun schon das dritte westdeutsche Bundesland, in dem die AfD dauerhaft und zweistellig in einem Landesparlament vertreten ist.

Daraus ergibt sich eine ganze Reihe an Schlussfolgerungen. Die AfD ist kein rein ostdeutsches Phänomen mehr. Alle Versuche, ihre Erfolge auf angebliche ostdeutsche Ressentiments, Phantomschmerz nach dem Verschwinden der DDR, einen verspäteten Treuhand-Schock oder die Diskriminierung von Ostdeutschen in Gesamtdeutschland zurückzuführen, gehören in den Schredder.

Und das übrigens schon länger. Nicht erst seit die AfD in Westdeutschland zweistellig geworden ist.

Warum die AfD nicht gewählt wird
Wenn Ostdeutsche die AfD wählen würden, weil sie die Folgen des DDR-Beitritts zur Bundesrepublik nicht verarbeitet haben, diskriminiert werden oder, wie Ilko-Sascha Kowalczuk gerne behauptet, mit der Freiheit, die sie 1990 bekamen, nicht umgehen können, dann hätte die AfD in den 90er-Jahren entstehen müssen. Damals waren die Unterschiede zwischen Ost und West noch gewaltig. Heute muss man sich schon auf komplizierte statistische Analysen einlassen, um Ungleichheit zu erkennen. Direkt sicht- und greifbar ist das nicht mehr.

 
Wie man AfD-Wähler in den Wahnsinn treibt :mrgreen:

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Ein weiteres Beispiel :mrgreen:

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Leider blenden AFD-Wähler das noch aus, aber keine Sorge, die werden es noch lernen - Sollte in Teilen von Ostdeutschland im September 2026 die AFD eine tragende Rolle bekommen, erhalten sie "geliefert, wie bestellt". Dann wird das Gejammer groß sein.
13 US-Soldaten getötet.
Über 300 verletzt.
Die Preise explodieren.
Der Aktienmarkt bricht ein.
Iran hat die Straße von Hormus faktisch blockiert
Mit 136 Billionen ist die USA überschuldet, das ergaben unsere Recherchen
Inflation 4,2%
Die Wirtschaft gerät mehr und mehr ins Wanken
Korruption ist an der Tagesordnung
Aktuell recherchieren wir seit Wochen im Bereich Insiderhandel
Menschenrechtsverstöße
... und der Powerclown tanzt.
Frohe Ostern

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Was passiert, wenn rechte Empörung zur Bühne wird?
Büsra Sayed zeigt es gerade ziemlich eindrucksvoll.
Nachdem sie von Beatrix von Storch im Bundestag öffentlich angegriffen wurde, reagiert sie nicht defensiv – sondern dreht den Spieß um. Aus Abwertung wird Satire, aus politischer Attacke ein Marketing-Gag.
Indem sie die Worte ihrer Kritikerin ironisch als „Werbung“ inszeniert und sogar Alice Weidel mit einbaut, entlarvt sie die Absurdität der ursprünglichen Kritik gleich doppelt: inhaltlich und kommunikativ. Das ist mehr als nur ein witziger Konter.
Es zeigt, wie man Hetze die Wirkung nehmen kann – nicht durch Empörung, sondern durch kluge Umdeutung.
Oder anders gesagt: Wer andere öffentlich vorführen will, läuft manchmal Gefahr, selbst zur Werbefigur zu werden

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Alice Weidel, Björn Höcke, Maximilian Krah. Die Aushängeschilder der AfD schwärmen für Donald Trump. Den Mann, der gefühlt gerade die Welt anzündet. Die AfD-Spitze hält ihn für einen Friedensstifter und hat ihn, seinen Stil und seine Politik wohl zum Vorbild. Hier der Beweis!

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Die AfD hasst diese simple Lösung gegen Migrantenkriminalität
Eine neue Studie zeigt: Toleranz macht Deutschland sicherer und rechte Politik fördert Migrantenkriminalität. Allein diese simple Maßnahme senkt die Kriminalität um 70 % – und wird deshalb von Rechten totgeschwiegen.

Wenn Politiker über Kriminalität reden, endet die Debatte inzwischen immer am selben Ort. Man interessiert sich nur für die Minderheit der Straftaten von Migranten. Und die angeblich einzige Konsequenz dagegen dürfte sein: Abschiebungen. Und die verfassungsfeindliche "Remigration". Das ist das gesamte Repertoire – und es wird mit einer Selbstverständlichkeit vorgetragen, als ob es keine anderen Möglichkeiten gäbe, als ob die Mehrheit der restlichen Straftaten oder andere Lösungen schlicht nicht existierten.

Die AfD hat dieses Framing zur Staatsräson erhoben, nicht nur die Union hat es in weiten Teilen übernommen. Das Ergebnis ist eine öffentliche Debatte, in der eine bestimmte Frage konsequent nicht gestellt wird: Was würde Kriminalität denn tatsächlich senken? Nicht nur die von Deutschen? Oder wenn wir schon über Migrantenkriminalität reden – dann ohne grausame, wirtschaftsschädliche oder verfassungsfeindliche Maßnahmen? Warum werden alle anderen Optionen totgeschwiegen? Besonders Maßnahmen, die die Wahrscheinlichkeit, tatverdächtig zu werden, um 70 % senken?

70 % seltener tatverdächtig
Eine neue Studie des ifo Instituts von Albrecht et al. gibt auf diese Frage eine Antwort, die das gesamte politische Narrativ der Rechten auf den Kopf stellt. Forscher der Universität Passau, der University of California San Diego und des Deutschen Jugendinstituts haben untersucht, wie sich die Staatsbürgerschaftsreform aus dem Jahr 2000 auf die Jugendkriminalität ausgewirkt hat. Das Ergebnis ist so eindeutig, dass man es kaum glauben mag: Jugendliche der zweiten und dritten Einwanderergeneration, die durch die Reform bei Geburt automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben, werden rund 70 Prozent seltener polizeilich als Tatverdächtige registriert als vergleichbare Jugendliche ohne deutschen Pass.

Seit dem Jahr 2000 gilt in Deutschland das Geburtsortsprinzip – bekannt als Ius soli: Kinder ausländischer Eltern, von denen mindestens ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig in Deutschland lebt, erhalten bei Geburt in Deutschland automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft. Vor dieser Reform galt das Abstammungsprinzip: Staatsbürgerschaft folgte dem Blut, nicht dem Geburtsort. Der Anteil der zweiten Einwanderergeneration, die mit deutschem Pass aufwächst, stieg durch die Reform von 20 auf 72 Prozent.

Die Forscher haben diese historische Zäsur genutzt, um einen kausalen Effekt zu messen. Wer im Januar 2000 geboren wurde, bekam automatisch den deutschen Pass – wer im Dezember 1999 zur Welt kam, unter sonst gleichen Umständen nicht. Durch den Vergleich dieser beiden Gruppen anhand von Kriminalitätsdaten aus Baden-Württemberg, Hessen und Berlin lässt sich der Unterschied im Ergebnis direkt auf die Staatsbürgerschaft zurückführen.

 
Man sieht es auf dem Foto nicht richtig, aber gleich rechts nach der Kurve musste die Polizei mit mehreren Hundertschaften die Straße sperren, um den Millionen an Besuchern am Stand einen sicheren Zugang zu dieser unfassbaren Veranstaltung zu ermöglichen

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