Wien soll sich nach dem Song Contest nicht auf den Lorbeeren ausruhen
Wien kann ESC, keine Frage. Will die Stadt weiter im globalen Unterhaltungsgeschäft mitmischen, braucht es aber eine neue Eventhalle
Was war das für eine Song-Contest-Woche. In der Wiener Stadthalle spielte es Bangaranga, frei nach dem Siegessong der Bulgarin Dara. Die Stadt selbst war tagelang Bühne für dutzende Acts, drinnen wie draußen. Lediglich die Eisheiligen, die kräftig zuschlugen, sorgten dafür, dass sich im Eurovision Village am Rathausplatz die Ekstase beim Public Viewing in Grenzen hielt. Ausgelassen tanzen ließ sich aber auch in warmen Jacken und Regenponchos.
Die Gastgeberstadt und der ORF haben ihre Sache sehr gut gemeistert. Wien kann Song Contest. Ein internationales Großevent in einer herausfordernden globalen Sicherheitslage ohne augenscheinlich grobe Schnitzer abzuwickeln, ist keine Selbstverständlichkeit.
Sicherheit im Fokus
In der Song-Contest-Woche erhielt das Thema Sicherheit auch wegen der Teilnahme Israels einen extrem hohen Stellenwert. Die Stadthalle wurde zur Hochsicherheitszone, Einlasskontrollen waren teils rigoroser als am Flughafen. Und auch beim Rathausplatz gab es strikte Vorgaben. Das ist kostspielig und nicht angenehm – in Zeiten wie diesen aber wohl notwendig, um möglichst sicheres Feiern bei Großevents zu ermöglichen.
Die Stars der ESC-Woche waren eine faustdicke Überraschung: Einerseits war es der Triumph von Dara, die erstmals Bulgarien auf die ESC-Siegerliste hievte. Andererseits ragten die technisch ausgefeilten Bühnenshows heraus. Dass die in die Jahre gekommene Stadthalle, die in zwei Jahren ihr 70-jähriges Bestehen feiert, noch einmal eine solche Performance abliefern kann, verdient Applaus.
www.derstandard.at
Wien kann ESC, keine Frage. Will die Stadt weiter im globalen Unterhaltungsgeschäft mitmischen, braucht es aber eine neue Eventhalle
Was war das für eine Song-Contest-Woche. In der Wiener Stadthalle spielte es Bangaranga, frei nach dem Siegessong der Bulgarin Dara. Die Stadt selbst war tagelang Bühne für dutzende Acts, drinnen wie draußen. Lediglich die Eisheiligen, die kräftig zuschlugen, sorgten dafür, dass sich im Eurovision Village am Rathausplatz die Ekstase beim Public Viewing in Grenzen hielt. Ausgelassen tanzen ließ sich aber auch in warmen Jacken und Regenponchos.
Die Gastgeberstadt und der ORF haben ihre Sache sehr gut gemeistert. Wien kann Song Contest. Ein internationales Großevent in einer herausfordernden globalen Sicherheitslage ohne augenscheinlich grobe Schnitzer abzuwickeln, ist keine Selbstverständlichkeit.
Sicherheit im Fokus
In der Song-Contest-Woche erhielt das Thema Sicherheit auch wegen der Teilnahme Israels einen extrem hohen Stellenwert. Die Stadthalle wurde zur Hochsicherheitszone, Einlasskontrollen waren teils rigoroser als am Flughafen. Und auch beim Rathausplatz gab es strikte Vorgaben. Das ist kostspielig und nicht angenehm – in Zeiten wie diesen aber wohl notwendig, um möglichst sicheres Feiern bei Großevents zu ermöglichen.
Die Stars der ESC-Woche waren eine faustdicke Überraschung: Einerseits war es der Triumph von Dara, die erstmals Bulgarien auf die ESC-Siegerliste hievte. Andererseits ragten die technisch ausgefeilten Bühnenshows heraus. Dass die in die Jahre gekommene Stadthalle, die in zwei Jahren ihr 70-jähriges Bestehen feiert, noch einmal eine solche Performance abliefern kann, verdient Applaus.
Wien soll sich nach dem Song Contest nicht auf den Lorbeeren ausruhen
Wien kann ESC, keine Frage. Will die Stadt weiter im globalen Unterhaltungsgeschäft mitmischen, braucht es aber eine neue Eventhalle