Er, der die große Depression auslöst
Der hasserfüllte Feldzug des US-Präsidenten erfasst den ganzen Globus – und raubt nicht nur Wohlstand, sondern auch Zuversicht und Hoffnung
Er, der die Welt in Unsicherheit stürzt, soll hier ungenannt bleiben. Hinterhältiger als Putin mit dessen Kanonen, weil er, erneut angekommen in Washington, ausschließlich danach trachtet, demokratische Infrastrukturen im Eiltempo zu zerstören. Der vermögendste Mann der Welt als Handlanger schwächt, demontiert und überwältigt unter dem Schutzmantel der "Effizienz" mögliche Gegner, um nach getanem Werk alsbald zu verschwinden. Die Zerstörung bleibt.
Es geht um das große Ganze: den Freihandel, die transatlantische Freundschaft, das globale Sicherheitsgefüge. Weil sie ihr Vermögen angesichts des Börsensturzes schwinden sehen, beginnen selbst eingefleischteste Republikaner zu zweifeln, ob sie da auf den richtigen Wüterich gesetzt haben. Das Dämmern kommt zu spät.
Zum eigenen Vorteil
Zolllisten, die im besten Fall mit ChatGTP berechnet wurden und Inseln inkludieren, die ausschließlich von Pinguinen bewohnt werden, können nicht wirtschaftlich eingeordnet werden – weil das aktuelle Vorgehen der Vereinigten Staaten von Amerika keinen Sinn ergibt. Der krankhafte Zollwahn bringt Unheil über die USA und soll die früheren Freunde Amerikas mit in den Untergang reißen. Der Erpresser im Weißen Haus aber kann sich Amerika dann endgültig untertan machen und hofft wohl, in den Wirren einer Wirtschaftskrise den USA, ach: sich selbst, noch größeren Einfluss zu sichern.
Der hasserfüllte Feldzug des US-Präsidenten erfasst den ganzen Globus – und raubt nicht nur Wohlstand, sondern auch Zuversicht und Hoffnung
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