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Eishockey Sammelthread

Russland und Belarus bleiben gesperrt
Eishockeyteams aus Russland und Belarus dürfen auch in der kommenden Saison nicht an Wettbewerben des Weltverbandes IIHF teilnehmen. Grund sei die derzeitige Sicherheitslage, wie die Dachorganisation nach einer Council-Sitzung mitteilte.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine wurde nicht erwähnt. Spätestens im Mai des kommenden Jahres wolle man die Situation neu bewerten, hieß es. Russland und Belarus fehlen somit auch bei der Weltmeisterschaft 2026. Der russische Eishockeyverband will allerdings nach eigenen Angaben die Entscheidung anfechten.

 
Von wegen "51. Staat" der USA
Nach Trumps Provokationen: Kanada gewinnt instrumentalisiertes "Hassduell"
Kanada feiert einen emotionalen Sieg im Duell mit dem großen Eishockey-Rivalen USA und gewinnt das Finale des "4 Nations Face-Off". Das Spiel war zuvor vor allem von US-Präsident Trump extrem angeheizt worden. Der bekommt danach eine klare Botschaft aus Kanada.

US-Präsident Donald Trump stichelt, Kanada hält mit Wucht und großen Emotionen dagegen: Der "51. Staat" hat das politisch aufgeladene Eishockey-Duell der beiden Grenzrivalen für sich entschieden. Dank Superstar Connor McDavid gewann Kanada das mit Spannung erwartete Finale des "4 Nations Face-Off" in Boston in der Nacht mit 3:2 nach Verlängerung. Im Gegensatz zum ersten "Hassduell" kam das Endspiel aber ohne Schlägereien aus. Im Gruppenspiel, das die USA am vergangenen Sonntag in Montreal noch mit 3:1 gewannen, hatte es zudem Pfiffe und Buhrufe gegen die US-Nationalhymne gegeben.


Beide Teams lieferten sich beim Wiedersehen ein spannendes Duell, in dem Kanada durch Nathan MacKinnon zunächst in Führung ging, die USA das Spiel durch Brady Tkachuk und Jake Sanderson aber drehten. Kanada erzwang die Overtime, in welcher der bis dahin blasse McDavid zum Matchwinner wurde.

 
Carolina hat eine Hand an Stanley Cup
Die Carolina Hurricanes haben in den Stanley Cup Finals gegen die Vegas Golden Knights erstmals die Führung übernommen. Das 4:2 vor eigenem Publikum am Donnerstag (Ortszeit) war der dritte Erfolg im fünften Duell der „Best of seven“-Serie, damit fehlt nur noch ein Sieg auf den erstmaligen Gewinn des NHL-Finales nach 20 Jahren.

Nach einem Rückstand glich zunächst Kapitän Jordan Staal aus, ehe Andrej Swechnikow mit zwei Treffern zum Matchwinner wurde. Am Sonntag steht das sechste Spiel wieder in Las Vegas auf dem Programm.

 
Carolina holt nach 20 Jahren wieder Titel
Die Carolina Hurricanes sind zum zweiten Mal nach 2006 wieder Meister in der National Hockey League (NHL). Die Mannschaft aus Raleigh gewann am Sonntag (Ortszeit) Spiel sechs im Stanley-Cup-Finale bei den Vegas Golden Knights mit 3:0 und setzte sich damit nach 20 Jahren wieder die Krone auf. Die Tore zum Titel erzielten Taylor Hall (4.), Jackson Blake (34.) und Nikolaj Ehlers (59./EN). Für die Golden Knights, die erst ihre neunte NHL-Saison spielen, platzten im dritten Finale zum zweiten Mal alle Träume. 2023 hatte man den Titel geholt.

Schon in der vierten Minute gelang Taylor Hall das 1:0 für die Gäste. Jackson Blake traf im zweiten Drittel zum 2:0. Danach hatten die Hurricanes die Partie im Griff – auch, weil Vegas die eigenen Gelegenheiten nicht nutzen konnte. 68 Sekunden vor dem Ende traf Nikolaj Ehlers zum 3:0, als das Tor der Gastgeber schon leer war.

Schon zuvor hatten die Hausherren gute Gelegenheiten vergeben. Symbolhaft stand ein Lattentreffer von Jack Eichel neun Minuten vor Schluss, als er aus kurzer Distanz ohne Gegenspieler nicht erfolgreich war. Alle anderen Chancen wehrte Hurricanes-Goalie Brandon Bussi ab.

 
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