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Elektroautos, E- Mobilität

Entlang der Autobahnen kommen deutlich mehr Ladestellen für E-Autos
Die Elektromobilität soll angekurbelt und die Zahl der Ladestellen massiv ausgebaut werden. Die Intervalle für das Pickerl werden verlängert

Die Bundesregierung hat am Mittwoch im Ministerrat zwei Gesetzesvorhaben verabschiedet, die Auswirkungen auf die Mobilität und die Infrastruktur haben werden. Mit der ersten Gesetzesnovelle soll für deutlich mehr Ladestationen in Österreich vor allem entlang von Autobahnen und Schnellstraßen gesorgt werden. Die bisherigen Schutzzonen um Tankstellen, die den Ausbau von Ladestationen bisher verhindert oder verzögert haben, werden fallen. Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) kündigte an, dass es mit der Gesetzesänderung zu einem massiven Ausbau der Ladestationen sowohl für Pkw als auch für Lkw kommen wird.

Für Elektroautos soll es entlang von Autobahnen und Schnellstraßen künftig 1500 Schnellladepunkte geben, insbesondere die Asfinag wird ihr Angebot an den Raststätten ausbauen. Derzeit gibt es an 44 Raststätten 300 solche Ladepunkte. Für Lkw sollen ebenfalls entlang der Autobahnen 1300 Ladepunkte errichtet werden. Bisher gibt es nur 22 solche Ladestationen. Mit den bisherigen Schutzzonen konnten Tankstellenbetreiber Ladestationen für E-Autos verhindern.

 
Der E-Auto-Boom hat nur wenig mit dem Irankrieg zu tun
Nie wurden mehr E-Autos zugelassen – und nie gab es insgesamt mehr Autos auf Österreichs Straßen. Ein Blick auf die Zahlen hinter dem Boom und dessen überraschende Hintergründe

Nicht nur Tesla feierte im März Rekorde bei den Neuzulassungen in Österreich. Auch der chinesische Hersteller BYD verkaufte im April mehr Autos als jemals zuvor. Menschen kaufen E-Autos verstärkt aus finanziellen Gründen, was mit der Energieunsicherheit seit dem Irankrieg zusammenhängt, aber nicht darauf reduziert werden kann.

Als eine "Veränderung wie durch ein Erdbeben" beschrieb der britische Renault-Chef Adam Wood kürzlich die aktuelle Marktdynamik bei Neuzulassungen von Elektroautos. Ein Blick auf die Daten der Statistik Austria zeigt, dass diese Beschreibung auch den österreichischen Automarkt zutrifft. Allein im heurigen März wurden 8206 rein batterieelektrische Pkw neu zugelassen – eine Zunahme von fast 50 Prozent gegenüber dem vormals zweitstärksten Monat, dem Juni 2025.

Wer diesen Rekord jedoch isoliert betrachtet, übersieht die breitere Marktentwicklung. Der März 2026 war nicht nur für E-Autos ein Ausnahmemonat. Insgesamt wurden im März 2026 33.018 Pkw-Neuzulassungen von der Statistik Austria registriert. Ein sehr hoher Wert.

 
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