Erstes Auto mit "Salzakku" soll noch heuer auf die Straße kommen
CATLs "Naxtra"-Batterie verlässt das Labor. Nio hat zudem einen neuen Rekord beim Akkutausch mit "Choco Swap" aufgestellt
An Natrium-Ionen-Akkus für E-Autos wird schon länger gearbeitet. Nun steht die praktische Bewährungsprobe vor der Tür. Der chinesische Autokonzern Changan und der ebenfalls chinesische Akkuriese CATL haben auf einem Event das erste serienreife Auto mit einem solchen "Naxtra"-Akku vorgestellt. Es handelt sich um das Modell Nevo A06, der in dieser Variante Mitte des Jahres erstmals auf die Straße rollen soll.
Natrium ist ein gut verfügbares Material und wesentlicher Bestandteil von Speisesalz, sprich: Natriumchlorid. In Na-Ion-Akkus wird Natrium als Kathodenmaterial anstelle von Lithium genutzt. Das soll mehrere Vorteile bieten. Einerseits ist Natrium aufgrund seiner Verfügbarkeit günstiger und in seiner Gewinnung mit weniger Umweltfolgen behaftet. Zudem lässt sich damit auch Aluminium für die Trägerfolie einsetzen, was ebenfalls Kosten senkt. Der Herstellungsprozess muss abseits der Änderung des Kathodenmaterials nicht verändert werden, sodass bestehende Anlagen für Lithium-Ionen-Akkus relativ einfach umgerüstet werden können. Und ebenso sollen sich die Natriumakkus besser recyclen lassen.
www.derstandard.at
CATLs "Naxtra"-Batterie verlässt das Labor. Nio hat zudem einen neuen Rekord beim Akkutausch mit "Choco Swap" aufgestellt
An Natrium-Ionen-Akkus für E-Autos wird schon länger gearbeitet. Nun steht die praktische Bewährungsprobe vor der Tür. Der chinesische Autokonzern Changan und der ebenfalls chinesische Akkuriese CATL haben auf einem Event das erste serienreife Auto mit einem solchen "Naxtra"-Akku vorgestellt. Es handelt sich um das Modell Nevo A06, der in dieser Variante Mitte des Jahres erstmals auf die Straße rollen soll.
Natrium ist ein gut verfügbares Material und wesentlicher Bestandteil von Speisesalz, sprich: Natriumchlorid. In Na-Ion-Akkus wird Natrium als Kathodenmaterial anstelle von Lithium genutzt. Das soll mehrere Vorteile bieten. Einerseits ist Natrium aufgrund seiner Verfügbarkeit günstiger und in seiner Gewinnung mit weniger Umweltfolgen behaftet. Zudem lässt sich damit auch Aluminium für die Trägerfolie einsetzen, was ebenfalls Kosten senkt. Der Herstellungsprozess muss abseits der Änderung des Kathodenmaterials nicht verändert werden, sodass bestehende Anlagen für Lithium-Ionen-Akkus relativ einfach umgerüstet werden können. Und ebenso sollen sich die Natriumakkus besser recyclen lassen.
Erstes Auto mit "Salzakku" soll noch heuer auf die Straße kommen
CATLs "Naxtra"-Batterie verlässt das Labor. Nio hat zudem einen neuen Rekord beim Akkutausch mit "Choco Swap" aufgestellt