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Elektroautos, E- Mobilität

Gerald, Experte für Elektromobilität und Gastroenterologie:

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Vermutlich auch ein Wähler der Blauen und würde von der FPÖ keine Wohnung erhalten. Korrekt müsste es so lauten:
Elektroauto fahren ist sowas wie Durchfall.
Man weiß nie, ob man es bis nach Hause schafft.
 

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Warum fahren deutlich weniger Menschen im Osten Deutschlands ein E-Auto als im Westen?
Der Osten der Bundesrepublik ist etwas ärmer, und es gibt weniger Firmenwagen. Laut Experten erklärt das allein aber nicht die breitere Ablehnung der E-Mobilität

Die Wiedervereinigung ist zwar rund 36 Jahre her, bei der Elektromobilität bleibt Deutschland aber ein geteiltes Land. Vollelektrische Autos erreichen in den ostdeutschen Bundesländern (außer Berlin) einen Anteil von zwei bis drei Prozent, im Westen ist dieser rund doppelt so hoch. Das zeigen Zahlen des deutschen Kraftfahrt-Bundesamtes. Warum ist das so?

Ein Teil der Antwort dürften die Einkommensunterschiede sein. Laut dem Statistischen Bundesamt betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Westdeutschen im Vorjahr 4961 Euro, in den neuen Ländern waren es 4121 Euro. E-Autos sind derzeit noch teurer als Verbrenner.

Es liegt nicht nur am Geld
Das Gehaltsgefälle erkläre beim E-Auto aber "nicht das gesamte Ost-West-Muster", sagt Stefan Reindl, Professor am deutschen Institut für Automobilwirtschaft, dem STANDARD. Deutliche Abweichungen zu Westdeutschland zeigten sich "vor allem in strukturschwachen ostdeutschen Regionen, wo Veränderungen, wie der Wechsel auf Elektromobilität, häufiger als Risiko wahrgenommen werden, das Vertrauen in Institutionen geringer ist und populistische Einstellungen verbreiteter sind", sagt Reindl. Das E-Auto werde "nicht unbedingt als Innovation abgelehnt, sondern als Symbol eines Wandels, von dem manche befürchten, dass er anderswo entschieden, vor Ort bezahlt und sozial nicht ausreichend abgesichert wird".

 
E-Autos beim Fahren deutlich günstiger als Benziner
In der EU sind batteriebetriebene Elektroautos im vergangenen Jahr beim Fahren 33 Prozent günstiger gewesen als Benziner. Das geht aus einem Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT) hervor, der heute in Brüssel vorgestellt wird. Als Grund für den Spareffekt nennt der Bericht laut vorab veröffentlichten Details fallende Batteriekosten und hohe Treibstoffpreise.

Die leitende Forscherin und Hauptautorin des ICCT-Berichts, Marie Rajon Bernard, geht nach eigenen Angaben davon aus, „dass die Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen in ganz Europa in den kommenden Jahren zunehmen wird, sofern die derzeitige Politik beibehalten wird.“

Zudem seien die Anschaffungskosten für batteriebetriebene Elektroautos in den drei größten Fahrzeugsegmenten im Jahr 2025 etwa gleich hoch gewesen wie bei Benzinern, wie eine Erhebung von Preisdaten von 100.000 Fahrzeugen auf dem größten europäischen Automobilmarkt Deutschland ergeben habe. Die Zahl der batteriebetriebenen Elektroautos habe sich hier von 2020 bis 2025 vervierfacht.

 
Stromer fahren weiter als Benziner – Statistik zur Pkw-Fahrleistungen
Speziell bei E-Autos gilt die Reichweite als heikles Thema. Doch obwohl sich viele Autofahrer von ihr eingeschränkt fühlen, werden ausgerechnet Stromer im Schnitt deutlich mehr Kilometer bewegt als Benziner.

SP-X/Flensburg. Die in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge sind 2025 insgesamt 674,7 Milliarden Kilometer gefahren. Das waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil steuerten Pkw mit 562,3 Milliarden Kilometern beziehungsweise gut 83 Prozent bei.

Bei den Pkw-Jahresfahrleistungen haben Elektroautos vergangenes Jahr stark zugelegt. BEVs fuhren 2025 im Schnitt 11.312 Kilometer weit, was einem Plus von 25,8 Prozent entspricht. Damit wurden Elektroautos sogar deutlich mehr bewegt als Benziner, die durchschnittlich auf 8.406 Kilometer kamen. Noch höher lag die durchschnittliche Fahrleistung bei klassischen Hybriden mit 13.526 Kilometern. Ihre gesamte Jahresfahrleistung nahm um 26,2 Prozent zu.

Plug-in-Hybride kamen durchschnittlich sogar auf 13.575 Kilometer, allerdings waren das 4,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Rückläufig waren auch die Gesamtfahrleistung der weiterhin dominierenden Verbrenner: Bei Benzinern sank sie um 1,3 Prozent, bei Dieselfahrzeugen um 4,1 Prozent. Dennoch entfielen auf Benziner noch 47,4 Prozent und auf Diesel-Pkw 35,4 Prozent der gesamten Pkw-Fahrleistung.

 
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