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Von Katar in die Türkei: Hamas forciert Umzug nach Ankara
Verhältnis zwischen der sunnitisch-islamistischen Terror-Organisation und der Regierungspartei AKP so eng wie nie Von Metin Gülmen
Tosend war der Applaus im zentralanatolischen Konya Ende Dezember, als Türkeis Ministerpräsident Ahmet Davutoglu auf dem Kongress der Regierungspartei AKP ("Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung") einen ausländischen Gast an den Rednerpult bat: Khaled Meshaal, Führer der militanten palästinensischen Hamas ("Islamische Widerstandsbewegung"), trat auf die Bühne und winkte den begeisterten AKP-Anhängern zu. Meshaal sprach vom "gemeinsamen Ziel Palästinas und der Türkei", Jerusalem zu "befreien". Immer wieder wurde er in der AKP-Hochburg von "Nieder mit Israel!"-Rufen unterstützt. Am Ende seiner knapp neunminütigen Rede hielten Meshaal und Davutoglu gemeinsam triumphierend ihre Hände in die Höhe und symbolisierten: Die AKP und die Hamas stehen Seite an Seite – egal wann, egal wo.
Bilder wie diese verdeutlichen, wie eng inzwischen das Verhältnis zwischen der vom Westen eingestuften Terrororganisation und der Türkei unter AKP-Herrschaft ist. Längst gilt Meshaal als gerngesehener und großzügig hofierter Gast in der Türkei. Regelmäßig finden Treffen und Telefonate zwischen dem 58-Jährigen und der türkischen Führung um Davutoglu und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan statt, zuletzt im Oktober 2014.Bald könnten die persönlichen Zusammenkünfte noch häufiger stattfinden: Wie ein Hamas-Sprecher dem arabischen Nachrichtenportal "Al-Masdar News" diese Woche mitteilte, habe Meshaal angeordnet, das Hauptquartier der Hamas vom katarischen Doha nach Ankara zu verlegen. Von Katar in die Türkei: Hamas forciert Umzug nach Ankara - Nachrichten Print - WELT KOMPAKT - Politik (Print DWK) - DIE WELT
Verhältnis zwischen der sunnitisch-islamistischen Terror-Organisation und der Regierungspartei AKP so eng wie nie Von Metin Gülmen
Tosend war der Applaus im zentralanatolischen Konya Ende Dezember, als Türkeis Ministerpräsident Ahmet Davutoglu auf dem Kongress der Regierungspartei AKP ("Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung") einen ausländischen Gast an den Rednerpult bat: Khaled Meshaal, Führer der militanten palästinensischen Hamas ("Islamische Widerstandsbewegung"), trat auf die Bühne und winkte den begeisterten AKP-Anhängern zu. Meshaal sprach vom "gemeinsamen Ziel Palästinas und der Türkei", Jerusalem zu "befreien". Immer wieder wurde er in der AKP-Hochburg von "Nieder mit Israel!"-Rufen unterstützt. Am Ende seiner knapp neunminütigen Rede hielten Meshaal und Davutoglu gemeinsam triumphierend ihre Hände in die Höhe und symbolisierten: Die AKP und die Hamas stehen Seite an Seite – egal wann, egal wo.
Bilder wie diese verdeutlichen, wie eng inzwischen das Verhältnis zwischen der vom Westen eingestuften Terrororganisation und der Türkei unter AKP-Herrschaft ist. Längst gilt Meshaal als gerngesehener und großzügig hofierter Gast in der Türkei. Regelmäßig finden Treffen und Telefonate zwischen dem 58-Jährigen und der türkischen Führung um Davutoglu und Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan statt, zuletzt im Oktober 2014.Bald könnten die persönlichen Zusammenkünfte noch häufiger stattfinden: Wie ein Hamas-Sprecher dem arabischen Nachrichtenportal "Al-Masdar News" diese Woche mitteilte, habe Meshaal angeordnet, das Hauptquartier der Hamas vom katarischen Doha nach Ankara zu verlegen. Von Katar in die Türkei: Hamas forciert Umzug nach Ankara - Nachrichten Print - WELT KOMPAKT - Politik (Print DWK) - DIE WELT
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