Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Faktencheck Jeffrey Epstein: Verbindungen zu Spitzenpolitik, CIA, Mossad, Menschenhandel, Okkultismus, Erpressung und Eugenik

Was die neuen Epstein-Fotos nicht erzählen …
Demokraten im Repräsentantenhaus haben weitere Dutzende Fotos aus dem Besitz von Jeffrey Epstein veröffentlicht. Die Bilder zeigen Epsteins Kontakte zu wohlhabenden und einflussreichen Personen. Sie stammen aus einer Sammlung von mehr als 95.000 Bildern, das dem Kongress nach einer Vorladung übergeben wurde. Die Veröffentlichung erhöht den Druck auf das Justizministerium. Bis zum Ende der Woche sollen weitere Akten freigegeben werden. Die politische Aufmerksamkeit rund um diese Veröffentlichungen nimmt zu, doch ohne Einordnung bleiben viele der kursierenden Bilder und Informationen inhaltlich schwach und dienen mehr oder weniger zur Social Media Befriedigung. Sie stehen für sich, erklären nichts und verschleiern eher, vermuten eher, als dass sie aufklären, oder entscheidend zur Wahrheit beitragen. Man muss einen Punkt auch sehr klar benennen: Auch für die einige Demokraten steht viel auf dem Spiel. Entscheidende Verbindungen fehlen: Rekrutierungswege, Verantwortlichkeiten, Handlanger. Ohne diese Zusammenhänge entsteht kein Erkenntnisgewinn, sondern lediglich ein weiterer Umlauf theoretischer Hinweise. Für die Betroffenen ist das besonders problematisch. Veröffentlichungen ohne Kontext erzeugen Erwartungen, ohne Antworten zu liefern.

Unsere Recherchen laufen weiter und konzentrieren sich auf einen bislang nur unzureichend aufgearbeiteten Teil des internationalen Mädchenhandels aus Litauen und mehreren asiatischen Staaten. Nach unseren aktuellen Erkenntnissen wurde die operative Abwicklung dieser Strukturen zentral über Jean-Luc Brunel gesteuert. In unserem Fokus stehen schon lange konkrete Rekrutierungsvorgänge, Transportwege, Unterbringung und beteiligte Mittelsmänner. Mehrere Mädchen gelten seit dokumentierten Kontakten mit Brunel als vermisst. Die Rekonstruktion dieser Abläufe erfordert länderübergreifende und aufwendigste Recherchen und die Auswertung weiterer Dokumente.

 
Man muss sich nichts dabei denken
USA: Nur Teil von Epstein-Akten wird heute freigegeben
Kurz vor Ablauf der Frist zur Veröffentlichung von Ermittlungsakten im Fall des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat Vizejustizminister Todd Blanche heute gesagt, dass nicht alle Unterlagen auf einmal veröffentlicht werden.

Noch im Laufe des Tages würden mehrere hunderttausend Dokumente freigegeben, „und in den nächsten Wochen werden es voraussichtlich noch einmal mehrere hunderttausend mehr sein“, sagte Blanche im Sender Fox News.

Er begründete das damit, dass jede einzelne Seite, die veröffentlicht wird, so gestaltet sein müsse, dass die Identität der Opfer geschützt wird. Das Justizministerium war vor einem Monat vom Kongress zur Freigabe verpflichtet worden, um Transparenz in dem Fall herzustellen. Als Frist war der 19. Dezember gesetzt worden.

 
Epstein-Trump-Enthüllungen: Schamhaare von Frauen als Zahnseide?
Vulgäre Gespräche, gemeinsame „Jagd“ auf Frauen und eine Widmung „Du bist der Größte!“ – die Verbindung zwischen dem US-Präsidenten und dem Sexualstraftäter war offenbar tiefer als bekannt.

Die Verbindung zwischen dem amtierenden US-Präsidenten und dem 2019 in Haft verstorbenen Sexualstraftäter war offenbar weitaus intensiver als bislang eingeräumt. Wie aus Recherchen der New York Times hervorgeht, pflegten die beiden Männer über Jahre hinweg einen regelmäßigen Austausch mit Telefonaten und gegenseitigen Besuchen. Eine ehemalige Assistentin des Finanziers berichtete von äußerst vulgären Gesprächsinhalten, bei denen der heutige Präsident unter anderem intime Details über eine Frau in drastischer Weise thematisierte. In einem anderen Telefonat soll er von sexuellen Handlungen auf einem Billardtisch erzählt haben. Die Mitarbeiterin gab an, ihr damaliger Chef habe diese auf Lautsprecher geschalteten Gespräche bewusst eingesetzt, um sie in peinliche Situationen zu bringen.

Die Untersuchungen der Journalisten ergaben, dass der Kontakt zwischen den beiden Männern bis in die späten 1980er Jahre zurückreicht. Sie bewegten sich in denselben gesellschaftlichen Kreisen, wobei der Zugang zu jungen Frauen offenbar ein zentrales Bindeglied darstellte. „Sie jagten Frauen in einem Spiel um Ego und Dominanz. Weibliche Körper waren ihre Währung“, heißt es in dem Bericht. Die enge Verbindung dokumentiert auch eine Widmung des späteren Präsidenten in einem Buch für den Finanzier aus den späten 1990er Jahren: „An Jeff – du bist der Größte! Donald.“

 
„NYT“-Bericht
Neue Details zu Partys mit Trump und Epstein
US-Präsident Donald Trump hat eine enge Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein stets dementiert. Doch legen mehr und mehr Fotos aus den Ermittlungsakten sowie ein aktueller Bericht der „New York Times“ („NYT“) nahe, dass ihre Freundschaft enger gewesen sein dürfte als von Trump bisher dargestellt. So sollen die beiden etwa Partys mit teilweise Minderjährigen gefeiert sowie intime Telefongespräche geführt haben. Das Justizministerium gab am Freitag Hunderttausende Dokumente frei. Die Trump-Regierung verfehlte allerdings die gesetzliche Frist zur Freigabe nahezu aller Akten.

Die „NYT“ schrieb am Donnerstag von einer „intensiven und komplizierten Beziehung“ zwischen Trump und Epstein, der 2019 in Haft Suizid beging. Verbunden habe die beiden die „Jagd nach Frauen“ und ein „Spiel um Ego und Dominanz“. „Weibliche Körper waren eine Währung“, so die Zeitung, die Dutzende Dokumente auswertete und zahlreiche Interviews mit ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Epsteins sowie Augenzeuginnen und -zeugen auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida führte.

Ex-Angestellte und Frauen bzw. Mädchen, die Zeit mit Trump und Epstein verbracht hatten, berichteten der Zeitung von häufigen gegenseitigen Besuchen der beiden in ihren Anwesen sowie intimen Telefongesprächen, laut einem „NYT“-Informanten bis zu dreimal die Woche, in denen es um Frauen und Sex ging.

„NYT“: Beschämende Telefongespräche
Eine frühere Assistentin Epsteins sagte der Zeitung, Epstein habe Telefongespräche mit Trump gerne auf Lautsprecher gestellt, damit Anwesende diese mithören konnten. Trump habe es ihren Schilderungen zufolge genossen, Epstein mit Geschichten über seine sexuellen „Heldentaten“ zu erfreuen. Epstein wiederum habe Gefallen daran gefunden, Mithörenden die Röte ins Gesicht zu treiben.

 
Geschwärzte Wahrheit – Wie das Justizministerium Transparenz verspricht und nicht liefert
Das US-Justizministerium hat begonnen, Akten zum Fall Jeffrey Epstein zu veröffentlichen – und gleichzeitig eingeräumt, dass diese Veröffentlichung unvollständig ist. In einem Schreiben an den Kongress bestätigt das Ministerium, dass weitere Unterlagen erst bis zum Jahresende folgen sollen. Was bislang vorliegt, ist kein Durchbruch, sondern ein schmaler Ausschnitt aus einem Aktenberg, den die Behörde seit Jahren unter Verschluss hielt. Tausende Seiten wurden online gestellt, doch ein erheblicher Teil davon ist geschwärzt, vieles aber längst bekannt, manches wirkt ohne Zusammenhang oder Erklärung wie lose abgelegte Überreste.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Die Reaktionen ließen nicht auf sich warten. Senator Chuck Schumer brachte die Kritik auf den Punkt. Ein bloßes Veröffentlichen eines riesigen Bergs geschwärzter Seiten verletze sowohl den Geist der Transparenz als auch den Buchstaben des Gesetzes. Besonders brisant ist ein Dokument aus dem Grand-Jury-Verfahren: Alle 119 Seiten sind vollständig geschwärzt. Kein Satz, kein Name, kein Hinweis bleibt sichtbar. Warum ein solches Dokument überhaupt veröffentlicht wird, wenn es vollständig unlesbar ist, bleibt unbeantwortet.

Das Justizministerium selbst räumt ein, dass es sich nicht um die vollständigen Akten handelt. In dem an den Kongress gerichteten Schreiben erklärt der stellvertretende Justizminister Todd Blanche, man prüfe weiterhin Unterlagen und rechne mit zusätzlichen Offenlegungen, wohl besser Schwärzungen, bis zum Ende des Jahres. Gleichzeitig beruft sich das Ministerium auf gesetzlich erlaubte Ausnahmen, um weitere Dokumente zurückzuhalten. Namen von Opfern würden konsequent entfernt, ebenso Materialien, die laufende Ermittlungen gefährden könnten oder sensible Inhalte wie Missbrauchsdarstellungen enthielten.

Veröffentlicht wurden unter anderem Fotos, Telefonprotokolle, Zeugenaussagen vor der Grand Jury und Vernehmungsprotokolle. Ein Großteil dieser Unterlagen ist jedoch stark geschwärzt oder längst bekannt. Besonders auffällig ist der enorme Anteil an Bildmaterial. Fast 80 Prozent der freigegebenen Dateien bestehen aus Fotos von FBI-Durchsuchungen in Epsteins Anwesen in New York und auf Little St. John auf den Amerikanischen Jungferninseln. Tausende Aufnahmen zeigen Räume, Möbel, Kunstwerke und persönliche Gegenstände – oft ohne Einordnung, ohne Erklärung ihrer Bedeutung für die Ermittlungen, nicht lohnenswert überhaupt zu zeigen. Da können wir unser eigenes Material weiter nehmen, was mehr aussagt, als dieser juristischer Witz.

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Am auffälligsten ist, was das US-Justizministerium nicht veröffentlicht hat
Eine Analyse der bislang veröffentlichten Epstein-Akten zeigt, was in den von der Trump-Regierung veröffentlichten Unterlagen fehlt. Dazu gehören wichtige Finanz-Dokumente. Ein Republikaner kritisiert: Das Vorgehen der Behörde verstoße gegen den Geist des Epstein-Transparenz-Gesetzes.

Das Bemerkenswerteste an den neu veröffentlichten Epstein-Akten ist zum Stand Samstagmorgen, was darin alles fehlt.

Finanzunterlagen, interne Memos von Staatsanwälten, die gegen Epsteins mutmaßlichen Sexhandelsring ermittelt hatten, wichtiges Material, das bei Durchsuchungen von Epsteins palastartigen Anwesen sichergestellt worden ist – nichts davon spielte in den am Freitag veröffentlichten Dokumenten eine prominente Rolle.

Unterlagen, die Aufschluss darüber geben könnten, wie Epstein zu seinem gewaltigen Reichtum gekommen ist? Fehlanzeige.

Die E-Mails von Bundesstaatsanwälten, in denen sie entscheiden, wen sie im Rahmen ihrer Ermittlungen vom Jahr 2019 anklagen wollten – und, genauso wichtig, wen sie nicht anklagen wollten? Ebenso: Fehlanzeige.

Und falls jemand neugierig war auf Informationen zur Rolle von Maurene Comey – der Staatsanwältin also, die die Ermittlungen gegen Epstein und seine Komplizin Ghislaine Maxwell mitgeleitet hatte, bevor sie im Juli ohne jede Erklärung entlassen wurde: auch dazu gab es nichts zu sehen.

 
Das "Lolita"-Foto
Zeitdokument aus den "Jeffrey-Epstein-Akten" mit literarischer Anspielung.

"She was Lo, plain Lo, in the morning, standing four feet ten in one sock" – "Sie war Lo, einfach Lo, 1 Meter 47 hoch in einem Socken".

So steht das mit Filzstift geschrieben auf einem nackten Frauen-(Mädchen)Bein. Ein Foto, aufgefunden in den sogenannten Jeffrey-Epstein-Files. Veröffentlicht von der demokratischen Partei in den USA.

Es ist ein Zitat aus Vladimir Nabokovs Roman "Lolita" von 1956, der zugleich ein Skandal und Weltliteratur ist. Es geht um die pädophile Beziehung eines älteren Schriftstellers zu einer Zwölfjährigen.

Das Zitat "Sie war Lo, einfach Lo…" endet dann mit: "Aber in meinen Armen war sie Lolita".

Eng mit Epstein
Auf dem Foto liegt im Hintergrund ein zerlesenes Exemplar von "Lolita" auf dem Bett. Da ist einer zugleich seinen pädophilen wie seinen literarischen Neigungen nachgegangen. Und der ununterdrückbaren Neigung, die eigene Verdorbenheit auch noch medial zu dokumentieren.

 
EILMELDUNG
WOW! Abgeordneter Ro Khanna hat gerade öffentlich bekannt gegeben, dass er gemeinsam mit Abgeordnetem Thomas Massie plant, ein Amtsenthebungsverfahren und eine Anklage wegen Missachtung einzuleiten, da keine Einhaltung des „Epstein Files Transparency Act“ erfolgt ist.

Das amerikanische Volk und die Opfer werden nicht verschwinden, auch wenn Mike Johnson die Regierung vorzeitig heruntergefahren hat. NIEMAND steht über dem Gesetz, und sie müssen entweder kooperieren oder zurücktreten, denn sie werden wegen Missachtung zur Verantwortung gezogen! Beide Ergebnisse sind für uns akzeptabel

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Ja, die Aussage im Bild ist korrekt.
Die Abgeordneten Khanna und Massie haben das Gesetz initiiert, die Umsetzung kritisiert und konkrete rechtliche Schritte gegen das DOJ und Pam Bondi angekündigt, darunter auch Amtsenthebung und Missachtung.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Epstein-Akten
Opfer klagen über weitere Vertuschung
Kurz vor Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Frist hat das US-Justizministerium am Freitag eine erste Tranche der Akten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Mehrere Opfer Epsteins übten am Wochenende Kritik. „Die Vertuschung geht weiter“, zitierte die „New York Times“ Jess Michaels, eines der frühesten bekannten Opfer Epsteins.

Auch andere Frauen vermissten angesichts der Art und Weise der Veröffentlichung die Transparenz. „So viele dieser Fotos sind irrelevant“, so Marina Lacerda, die angibt, dass Epstein sie im Alter von 14 Jahren sexuell missbraucht habe und die 2019 als Zeugin gegen ihn aussagte. „Man hat uns im Stich gelassen“, erklärte Lacerda weiter: „Wir haben auf diesen Tag gewartet, um die anderen Männer, die bisher geschützt wurden, vor Gericht zu bringen.“

„Wenn alles geschwärzt ist, wo bleibt dann die Transparenz?“, beklagte Marijke Chartouni, die nach eigenen Angaben mit 20 Jahren von Epstein sexuell missbraucht wurde.

1996 bei FBI angezeigt
Zu finden war hingegen eine FBI-Anzeige aus dem Jahr 1996 von Maria Farmer, einem weiteren Epstein-Opfer. Ihre Anwältin, Jennifer Freeman, teilte der BBC mit, dass Farmer vor fast 30 Jahren die Anzeige beim FBI wegen „Kinderpornografie“ erstattet habe. Darin habe sich Farmer beschwert, dass Epstein persönliche Fotos gestohlen habe, die sie von ihren damals zwölf und 16 Jahre alten Schwestern gemacht hatte.

Sie glaubte, dass die Fotos an potenzielle Käufer verkauft worden seien. In dem Bericht des FBI heißt es auch, dass Epstein Farmer gedroht habe, ihr Haus niederzubrennen, wenn sie jemandem davon erzähle. „Hätte das FBI ihr (Farmer, Anm.) nur zugehört und ihr Aufmerksamkeit geschenkt (…), hätten über tausend Opfer verschont bleiben und 30 Jahre Trauma vermieden werden können“, sagte Freeman.
...

Mindestens 550 Seiten geschwärzt
Das Justizministerium veröffentlichte am Freitag, kurz vor Ablauf der Frist und auf gesetzlichen Druck, einen Bruchteil der gesamten Epstein-Dokumentation. Zu finden waren etwa Protokolle, Druckaufträge, Verhörprotokolle und eine Checkliste des FBI. Viel wurde geschwärzt, ein großer Teil des Materials war bereits zuvor bekanntgeworden.



 
Epstein-Akten für Trump politisch „im Moment nicht gefährlich“ (Videobericht im Link)
In den Akten zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kommt auch Präsident Donald Trump vor. Trump war mit Epstein befreundet und ist auch auf Fotos zu sehen. Politisch dürfte das Trump zumindest im Moment nicht gefährden, da ihm keine Straftaten vorgeworfen werden, analysiert Markus Müller.


Ja, so sind sie, seine Fans :maga:
 
Zurück
Oben