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FIFA

Ist so wie bei Trump und seiner Clique
FIFA-Spitze stellt sich hinter Infantino
Die FIFA-Führung hat am Mittwochabend nach einer Notfallsitzung in Rabat (Marokko) „Entschuldigungen“ für die Kontroverse um die Öffnung für private Investoren ausgesprochen und zugleich ihre „volle Unterstützung“ für Präsident Gianni Infantino bekräftigt.

Die FIFA-Führung räumte ein, „dass nach dem Bekanntwerden des Vorschlags in den Medien Fehler gemacht wurden“, wie der Verband in einer Mitteilung nach einer Krisensitzung in Marokko erklärte: „Für diese Fehler wurde um Entschuldigung gebeten, verbunden mit dem Versprechen, sicherzustellen, dass sie sich nicht wiederholen.“

„Die anwesenden Mitglieder des FIFA-Rates bekräftigten ihre volle Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino als die einzige von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählte Führungskraft“, heißt es in der Mitteilung weiter.

FIFA-Führung demonstriert Einigkeit
Mit Blick auf die harsche Kritik teilte der Weltverband mit: „Die FIFA wird keinerlei Angriffe auf ihre Integrität dulden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Ruf zu verteidigen.“ Die Führungsspitze der FIFA demonstrierte in Rabat ihre Einigkeit.
 
Wo ist das Geld? US-Städte fordern Millionen von der FIFA – doch der Weltverband schweigt
Elf amerikanische Gastgeberstädte warten auf Geld, das ihnen nach eigenen Angaben von der FIFA mehrfach zugesagt wurde. Nach Recherchen und Informationen mehrerer Organisationskomitees versprach der Weltverband jeder Stadt eine Million Dollar für Fußballplätze und soziale Projekte. Ausgezahlt wurde bislang nichts. Offiziell angekündigt hat die FIFA diese Zahlungen nie. Intern soll sie den Städten jedoch wiederholt versichert haben, dass das Geld kommen werde. Auf Nachfragen verweigert der Weltverband inzwischen jede Stellungnahme. Für die betroffenen Städte wird das zum Problem. Einige Organisationskomitees haben ihre Arbeit nach der Weltmeisterschaft bereits beendet. Andere müssen ihren Behörden jetzt Rechenschaft über Einnahmen und Ausgaben ablegen und wissen nicht einmal, ob sie die versprochenen Millionen überhaupt noch einplanen dürfen. Damit steht plötzlich die Frage im Raum, wer die Gelder überhaupt entgegennehmen könnte, falls sie irgendwann doch noch überwiesen werden.

Der Streit wirkt umso bemerkenswerter, weil es nicht an Geld fehlt. Die FIFA nahm zwischen 2023 und 2026 mehr als 15 Milliarden Dollar ein. Allein das Weltmeisterschaftsturnier verfügte über einen operativen Etat von rund 2,7 Milliarden Dollar. Gleichzeitig trugen amerikanische Steuerzahler einen erheblichen Teil der Kosten für Sicherheit, Verkehr, Polizei, Infrastruktur und die Organisation rund um das Turnier. In Kansas City flossen dafür allein 86,8 Millionen Dollar aus öffentlichen Kassen. Hinzu kamen weitere Steuerausfälle durch den Verzicht auf Abgaben auf Eintrittskarten. Während die Städte Rechnungen bezahlten, flossen die großen Einnahmen aus Fernsehrechten, Eintrittskarten, Sponsorenverträgen, Parkplätzen und dem Verkauf in den Stadien an die FIFA. Nun geht es ausgerechnet um vergleichsweise kleine Beträge, die den Gastgebern für Projekte nach dem Turnier zugutekommen sollten. Je länger der Weltverband schweigt, desto lauter wird deshalb die Frage, die inzwischen mehrere Städte stellen: Wo ist das versprochene Geld?

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Infantino dank Afrika vorerst fest im Sattel
FIFA-Präsident Gianni Infantino steckt seit dem Scheitern seines Plans, den Fußballweltverband (FIFA) für private Investoren zu öffnen, in einer Krise. Doch das Pendel scheint zugunsten des Schweizers auszuschlagen. Am späten Donnerstagabend bekräftigte der Afrikanische Kontinentalverband (CAF) nach einer Sitzung seines Exekutivkomitees einstimmig seine Unterstützung für Infantino.

Die Entschuldigung Infantinos wurde positiv aufgenommen, nachdem die FIFA-Führung am Mittwoch im marokkanischen Rabat eine Krisensitzung abgehalten und Fehler im Zusammenhang mit den Investorenplänen eingestanden hatte. Die CAF ist mit 54 Mitgliedsländern der zweitgrößte Kontinentalverband innerhalb der FIFA nach dem Europäischen Fußballverband (UEFA/55).

Dass der FIFA-Krisengipfel in Marokko in Szene ging, könnte kein Zufall gewesen sein. Erst recht nach dem jüngsten Bericht der britischen Zeitung „Times“. Laut diesem versprach der angeschlagene FIFA-Präsident Marokko angeblich sogar die Austragung des WM-Finales 2030, damit das Land seine Wiederwahl im März 2027 unterstützt.

 
Zwei Weltmeister der Korruption
Trump stützt nach Kritik Fifa-Präsident Infantino: "Er ist fantastisch"
Der US-Präsident ist wenig überraschend gegen eine Ablöse des unter Druck stehenden Fußball-Präsidenten Gianni Infantino

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Washington/Zürich – Der stark in der Kritik stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält trotz seines umstrittenen Investorenplans Rückendeckung aus dem Weißen Haus. US-Präsident Donald Trump schrieb in einer kurzen Stellungnahme auf seiner Plattform Truth Social, der Fußball-Weltverband würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn er aus irgendeinem Grund auch nur erwägen sollte, Infantino abzulösen.

Höchste Töne von Trump
Trump schwärmte in höchsten Tönen von dem Mann, der ihm 2025 den FIFA-Friedenspreis verliehen hatte: "Er ist fantastisch und hat gerade die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet", schrieb er weiter. Wenn Infantino nicht mehr da wäre, würde es "nie wieder solch eine erfolgreiche oder profitable WM geben".

 

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Schon klar, schließlich kann man ja Infantino problemlos bestechen. Mexiko wundert mich.
Sechs arabische Länder unterstützen Infantino
Der unter Druck stehende FIFA-Präsident Gianni Infantino kann sich im schwelenden Machtkampf im Weltfußball der Unterstützung von zumindest sechs arabischen Verbänden sicher sein. Katar und Marokko, Mitausrichter der WM 2030, Ägypten, der Libanon, der Sudan und Mauretanien sagten Infantino am Donnerstag offiziell ihre Unterstützung zu. Infantino hatte vorgeschlagen, die kommerziellen Rechte der Fußball-WM auszugliedern und 20 Prozent davon an private Investoren zu verkaufen.

Nach riesiger Empörung musste Infantino sein Vorhaben wieder begraben. Die Führungen der Dachverbände von Europa (UEFA/55 Mitgliedsverbände), Asien (AFC/46) und Nord- und Mittelamerika (CONCACAF/35) stellten sich mittlerweile klar gegen Infantino, der 2027 seine Wiederwahl anstrebt. Zusammen stellen sie 136 der 211 Mitgliedsverbände. Allerdings ist die Opposition nicht vollständig geeint.

Unterstützung von WM-Kogastgeber Mexiko
Einige asiatische Länder sowie Mexiko aus der CONCACAF-Zone unterstützen den umstrittenen Schweizer weiterhin. Weite Teile Afrikas (54 Mitglieder) halten zum umstrittenen FIFA-Chef, die südamerikanische Konföderation (CONMEBOL) mit zehn Mitgliedsverbänden zeigte sich zurückhaltend. Die UEFA – der größte und mit Abstand mächtigste Dachverband – droht aber weiter offen mit einem WM-Boykott.

 
Kritik an Infantino: FIFA trennt sich von Betriebsdirektor
Nach der Kritik an den mittlerweile verworfenen Investorenplänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino haben sich Betriebsdirektor Kevin Lamour und der Internationale Fußballverband (FIFA) gestern getrennt.

„Die FIFA bestätigt, dass die Arbeitsbeziehung zwischen der FIFA und Kevin Lamour in seiner Funktion als Chief Operating Officer der FIFA am 17. August 2026 beendet wurde“, teilte die FIFA mit. Zu den Gründen für das Ende der Zusammenarbeit wurden keine Details genannt.

Lamour war seit November 2024 als Betriebsdirektor der FIFA und zuvor seit 2007 beim Europäischen Fußballverband (UEFA) tätig. Er hatte Ende Juli nach Bekanntwerden der Investorenpläne der FIFA schwere Vorwürfe gegen Infantino erhoben. Es sei das Projekt einer Person, Infantino habe die Mitarbeiter hintergangen. Sie hätten Besseres verdient als Missachtung und Einschüchterung, hatte es in einem Schreiben Lamours, das der US-Nachrichtenagentur AP vorlag, geheißen.

Lamour: Projekt darf nicht weitergehen
Lamour nahm den Jobverlust in Kauf Lamour forderte sogar indirekt Konsequenzen. „Nicht nur darf dieses Projekt nicht weitergehen. Aber die Zeit ist nun gekommen, dass sich die politischen Entscheidungsträger im Fußball die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen“, hatte er erklärt.

 
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