Da kommen einem die Tränen
Strache-Prozess fortgesetzt: „Gesamte Existenz in Politik eingesetzt“
Als erster Zeuge im „Lebensversicherungs-Prozess“ wird der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Harald Stefan vernommen. Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht sich mit dem Vorwurf der Untreue konfrontiert.
Am Montag ist am Wiener Landesgericht der Untreue-Prozess gegen Ex-FPÖ-Chef und -Vizekanzler Heinz-Christian Strache fortgesetzt worden. Verhandlungsgegenstand ist die Causa Lebensversicherung. Strache hat beim Prozessauftakt Ende Mai in diesem Zusammenhang sämtliche gegen ihn und einen Mitangeklagten gerichteten Vorwürfe vehement zurückgewiesen. Als erster Zeuge wurde heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Harald Stefan vernommen.
Stefan wurde 2006 Landesparteiobmannstellvertreter der Wiener FPÖ. Von der 2007 für Strache abgeschlossenen Versicherung habe er „viele Jahre später“ erfahren, er habe den Beschluss des Landesparteivorstands zunächst „nicht mitbekommen“, schilderte Stefan. Er gehe davon aus, dass alles rechtens abgelaufen sei, auch wenn es eine offizielle Verschriftlichung des Beschlusses offenbar nicht gab. Nach der Ibiza-Affäre und dem Rücktritt Straches als Vizekanzler und FPÖ-Obmann im Mai 2019 sei „eine Diskussion ausgebrochen“, ob die Versicherung auszubezahlen sei. Er habe die Versicherung „als Absicherung gesehen, weil er (Strache, Anm.) sein ganzes Leben, seine gesamte Existenz in die Politik eingesetzt hat.“
www.diepresse.com
Strache-Prozess fortgesetzt: „Gesamte Existenz in Politik eingesetzt“
Als erster Zeuge im „Lebensversicherungs-Prozess“ wird der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Harald Stefan vernommen. Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht sich mit dem Vorwurf der Untreue konfrontiert.
Am Montag ist am Wiener Landesgericht der Untreue-Prozess gegen Ex-FPÖ-Chef und -Vizekanzler Heinz-Christian Strache fortgesetzt worden. Verhandlungsgegenstand ist die Causa Lebensversicherung. Strache hat beim Prozessauftakt Ende Mai in diesem Zusammenhang sämtliche gegen ihn und einen Mitangeklagten gerichteten Vorwürfe vehement zurückgewiesen. Als erster Zeuge wurde heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Harald Stefan vernommen.
Stefan wurde 2006 Landesparteiobmannstellvertreter der Wiener FPÖ. Von der 2007 für Strache abgeschlossenen Versicherung habe er „viele Jahre später“ erfahren, er habe den Beschluss des Landesparteivorstands zunächst „nicht mitbekommen“, schilderte Stefan. Er gehe davon aus, dass alles rechtens abgelaufen sei, auch wenn es eine offizielle Verschriftlichung des Beschlusses offenbar nicht gab. Nach der Ibiza-Affäre und dem Rücktritt Straches als Vizekanzler und FPÖ-Obmann im Mai 2019 sei „eine Diskussion ausgebrochen“, ob die Versicherung auszubezahlen sei. Er habe die Versicherung „als Absicherung gesehen, weil er (Strache, Anm.) sein ganzes Leben, seine gesamte Existenz in die Politik eingesetzt hat.“
Strache-Prozess fortgesetzt: „Gesamte Existenz in Politik eingesetzt“
Als erster Zeuge im „Lebensversicherungs-Prozess“ wird der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Harald Stefan vernommen. Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht sich mit dem Vorwurf der Untreue...