Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

FPÖ (Un)Wahrheiten, Hetze und Märchen

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Meine Antwort
Oh, ein echter Geniestreich freiheitlicher Meteorologie! 😂
Christian Hafenecker hat das Problem messerscharf erkannt: Warum auch über CO₂-Reduktion oder extreme Unwetter debattieren, wenn man stattdessen im Parlament die absolut wichtigste Frage der Menschheit klären kann: Wer hat wann das ORF-Sommergespräch von Kickl geschaut? Das ist echte, knallharte Sachpolitik für uns Österreicher! Hauptsache, die Sendezeit im Fernsehen stimmt! 📺
Standardmäßig wird jeder Hitzetote zur „Panikmache“ erklärt – weil wir alle wissen, dass die Menschen im Sommer nur aus purem Protest gegen die Grünen schwitzen. 😉
Und der Masterplan der FPÖ gegen den Klimawandel (den es ja eigentlich gar nicht gibt, aber an den wir uns anpassen müssen)?
Genial einfach: Wir betonieren uns ein! 🧱🌊 Mit FPÖ-„Hausverstand“ bauen wir einfach so lange Hochwasserschutzwände, bis Mutter Natur einsehen muss, dass sie gegen einen „Volkskanzler“ keine Chance hat.
Sobald Herbert Kickl am Ballhausplatz einzieht, wird das Wetter einfach per Dekret auf angenehme 23 Grad und leichten Nieselregen im Garten geregelt. Freiheitliche Physik ist eben einfach billiger und besser! 👑🤡 #HausverstandVomFeinsten
 
Kickl sieht "Pervertierung" der Demokratie – und Strache vergleicht ihn mit Stalin
Das Gedenken an Ex-Parteiobmann Jörg Haider hat im dritten Lager einige Nachwehen ausgelöst und Wunden offengelegt

Vor vierzig Jahren putschte Jörg Haider gegen die damalige FPÖ-Spitze um Norbert Steger. Vor zwanzig Jahren war er dann Obmann des BZÖ, und sein ehemaliger Redenschreiber Herbert Kickl bezeichnete ihn als "traurige Version von Pippi Langstrumpf", die einen "Amoklauf in den Abgrund" unternehme.

Jetzt, 2026, ist alles wieder eitel Wonne. Am Wochenende zelebrierte die FPÖ ihren einstigen Obmann so, als hätte es keine Spaltung samt tiefster Scharmützel gegeben. In der ersten Reihe applaudierte der EU-Abgeordnete Harald Vilimsky im Gedenken an Haider, obwohl er ihm einst unterstellt hatte, sich "im Tollhaus nicht nur mit Knaben" zu vergnügen, und ihn als "Ehrentürken" und "Türken-Jörg" tituliert hatte.

Milde blickt auch Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache auf seinen Vorgänger an der FPÖ-Spitze zurück, der 2008 bei einem Autounfall starb. Aber, so der frühere Vizekanzler auf X: "Geschichte braucht keine Heiligenverehrung. Sie braucht ein Gedächtnis." Ihn stört, dass die FPÖ bei ihrem Festakt in Innsbruck Straches 14 Jahre Obmannschaft nahezu ausgeblendet hat. So habe er, Strache, die FPÖ nach Haiders BZÖ-Abspaltung wieder zum Erfolg und sogar in die Bundesregierung gebracht.

"Unter Stalin üblich"
"Wie groß muss der Schatten eines Vorgängers sein, wenn man meint, ihn aus der Geschichte der eigenen Partei herausradieren zu müssen? Unter Stalin war dies durchaus üblich", so Strache in Richtung Kickl. "Ich plane keinen Putsch. Aber ich werde auch nicht den politisch Mumifizierten spielen, nur damit andere ihre Ruhe haben."

 
Hypo-Pleiten, Pech und Pannen: Kickl will „vollenden, was Haider begonnen hat“

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.


Am Samstag feierte die FPÖ ein Jubiläum – vor vierzig Jahren hat Jörg Haider bei den Blauen die Macht übernommen. Herbert Kickl versprach aus diesem Anlass feierlich, „gemeinsam mit der Bevölkerung das zu vollenden, was Jörg Haider begonnen hat“. Ein mutiges Timing für Nostalgie: Erst im Juni konnte Kärnten einen letzten großen finanziellen Schlussstrich unter das ziehen, was Haider begonnen hatte.

In einer mehr als 72-minütigen Rede fesselte Kickl, der Jörg Haider des sehr sehr kleinen Mannes, seine Parteifreunde mit Lobeshymnen auf den verstorbenen Kärntner Ex-Landeshauptmann. Haider sei ein Visionär gewesen, der das von SPÖ und ÖVP dominierte politische System aufgebrochen und eine „politische Revolution der Denkungsart“ ausgelöst habe.

Mit diesem „System“ ging der Copy-Paste-Haider, Herbert Kickl, hart ins Gericht: „Die Systemparteien riskieren euer Erspartes und sie riskieren euren Wohlstand […] und sie riskieren die Zukunft eurer Kinder, nur damit sie für sich selber nichts riskieren müssen.“ Die Bevölkerung, so Kickl, „soll den Preis zahlen“.

Anschließend erklärte er den Unterschied zur freiheitlichen Politik: „Bei unserem Modell [ist es] dann so, dass die Bevölkerung ihr Risiko verliert.“ Und fügte hinzu: „Der Jörg Haider hat das auch gewusst und er hat Politik genau in diesem Sinn gemacht. Er hat es uns vorgelebt.“

Praxis-Test
Wie dieses Modell, in dem die Bevölkerung offenbar kein Risiko trägt, in der Praxis funktioniert, ließ sich im Labor Kärnten rund zwei Jahrzehnte lang studieren.

Die letzten radioaktiven Reste von Haiders verantwortungsvoller Politik wurden nämlich erst kürzlich für alle Zeit endgelagert. Im vergangenen Juni konnte das Land Kärnten einen Deal mit Wien schließen. Die verbliebenen 450 Millionen Euro aus dem Heta-Ausgleichsfonds werden an den Bund übertragen; im Gegenzug werden Kärnten 450 Millionen Euro Schulden erlassen.

Landeshauptmann Daniel Fellner sprach vom endgültigen Ende des „wahrscheinlich dunkelsten Kapitels in der Nachkriegsgeschichte Kärntens“. Klar, alte Bauernregel: Wenn die Sonne vom Himmel fällt, wirds dunkel.

 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Dass die FPÖ den menschengemachten Klimawandel immer wieder infrage stellt, ist bekannt. Aber, dass der Kärntner FPÖ-Chef Angerer die Hitzewelle im Sommer nicht mitbekommen hat, ist selbst für freiheitliche Maßstäbe überraschend. In seinem Sommerinterview mit der Kleinen Zeitung meinte er zu den höchsten jemals in Österreich gemessenen Temperaturen: "Vor einer Eiszeit hätte ich mehr Angst."
Welche Märchen die FPÖ über Windräder verbreitet, steht übrigens hier: https://kontrast.at/fpoe-gegen-windraeder-faktencheck/

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
FPÖ-Chef Kickl schlägt Brücke nach Israel und zum rechten Likud
Konferenz im EU-Parlament mit dem FPÖ-Chef und zahlreichen führenden Vertretern der Netanjahu-Partei aus Israel. Die betonen „Freundschaft zur FPÖ“.
Es ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen durch FPÖ-EU-Abgeordneten Harald Vilimsky und ein ganz wichtiger Brückenschlag für die FPÖ. Mehr als 20 Jahre, nachdem eine FPÖ-Regierungsbeteiligung in Österreich offene Empörung in Israel und den USA und zuletzt Sanktionen gegen Österreich ausgelöst hatte, sitzt FPÖ-Chef Herbert Kickl mit israelischen Politikern an einem Tisch in Brüssel. Vilimsky reiste wiederholt nach Israel, um dort Verbindungen zu Vertretern der regierenden Likud-Partei von Premier Benjamin Netanjahu zu knüpfen. Und das ist dem EU-Parlamentarier offensichtlich gelungen.

Israel und Europa: Gemeinsamer Kampf gegen Islamismus
Vilimsky veranstaltete am Mittwoch im EU-Parlament in Straßburg eine Konferenz zu den Themen Antisemitismus, Antizionismus und Islamismus. Und dort erschienen nicht nur mehrere führende Vertreter des Likud - die meisten vom ausgesprochen rechten Rand der Partei -, sondern auch FPÖ-Chef Herbert Kickl. Außerdem nahmen Vertreter anderer rechter Parteien in Europa wie der ungarischen FIDESZ oder spanischen Vox-Partei teil, dazu auch ein Vertreter jüdischer Siedler im Westjordanland. Vilimsky sprach stolz von einer „Freundschafts-Achse“, die er zu führenden Vertretern Israels geschlagen habe, da kümmerten ihn „die Linken in Wien“ nicht. Gemeint waren offensichtlich Vertreter der jüdischen Gemeinde in Wien.

 
da kümmerten ihn „die Linken in Wien“ nicht. Gemeint waren offensichtlich Vertreter der jüdischen Gemeinde in Wien.

Hmmm, wenn da nicht die vielen Einzelfälle wären.
Die Liste rechtsextremer und neonazistischer Vorfälle in der FPÖ dokumentiert bekannte Vorfälle von Rechtsextremismus, Neonazismus, Rassismus und Xenophobie in der Zeit nach 1945, die von Personen handeln, welche zum Zeitpunkt des Vorfalls Funktionäre der österreichischen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) waren. Die Spalte Datum in der Tabelle gibt, falls nicht anders angegeben, den Zeitpunkt des medialen Bekanntwerdens des Vorfalls wieder. Als Grundlage dient unter anderem die Liste des Mauthausen Komitee Österreich, das eine Broschüre mit dem Titel Einzelfälle und Serientäter herausgibt.[1] Bei allen laufenden Verfahren gilt die Unschuldsvermutung.


Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Peinlich wie eh und je
Vilimsky greift IKG an: Die "paar wenigen Linken in Wien" kümmern ihn nicht
Bei einer Veranstaltung mit Vertretern des Likud schimpfte Vilimsky über die "sehr, sehr linke" Israelitische Kultusgemeinde. Die sagt, es sei zweitrangig, wie Extremisten sie framen

"Jetzt fällt auch noch die Antisemitismuskeule weg", jubelt Heimo Lepuschitz auf X. Der PR-Berater arbeitet für den EU-Abgeordneten Harald Vilimsky, er wird offiziell unter seinen Assistenten im EU-Parlament geführt. Dort fand am Mittwoch ein von Vilimsky organisiertes Treffen zwischen Abgeordneten der Patriots-Fraktion und Vertretern des Likud, der Partei von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, statt.

Die Politiker trafen sich, um über "Antisemitismus und Islamismus" zu sprechen, moderiert wurde das Ganze von Vilimsky selbst. Der zeigte sich hocherfreut darüber, dass man "so viel an neuen Freunden" in Israel, "selbst in Jerusalem", gefunden habe. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) in Wien hingegen habe eine "sehr, sehr linke" und "mit den Sozialisten sehr verbrüderte Führung". Diese lasse "keine Gelegenheit aus, gegen uns zu agieren". Aber diese "paar wenigen Linken in Wien" kümmerten ihn nicht, so Vilimsky über die Vertreter der jüdischen Gemeinde in Wien.

 
Tumultartige Szenen: „Rassismus“-Sager wird ein Fall für die Parlamentspräsidiale
Der grüne Abgeordnete Lukas Hammer warf den Freiheitlichen Rassismus vor. Das wollen sie nicht auf sich sitzen lassen.
Im Innenausschuss des Parlaments wurde es am Donnerstag laut. Und zwar so laut, dass Sitzungsteilnehmer von einer „heftigen Situation“ und „tumultartigen Szenen“ erzählen.

Was war passiert?

FPÖ-Mandatar Gernot Darmann hatte einen Entschließungsantrag eingebracht, in dem seine Fraktion einen „unverzüglichen Stopp der Verleihung der Staatsbürgerschaft“ fordert. Das Außergewöhnliche daran: Die Forderung bezieht sich nicht auf die Verleihung aller Staatsbürgerschaften, sondern nur auf eine spezifische Gruppe, nämlich: auf Asylberechtigte. Wörtlich heißt es im Antrag: „Die Bundesregierung wird aufgefordert, das Staatsbürgerschaftsgesetz dahingehend zu reformieren, dass Asylberechtigte kein Anrecht mehr auf die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft für sich in Anspruch nehmen können.“

Flüchtlinge sollen niemals Österreicher werden dürfen? Für Grünen-Mandatar Lukas Hammer war das zu viel, er sah im Antrag eine völkische Haltung der FPÖ. „Ihr seid’s ja Rassisten“, warf er Darmann entgegen.

Auch ÖVP-Verfassungssprecher Wolfgang Gerstl kritisierte den freiheitlichen Vorstoß scharf. „Der Antrag reiht sich in eine Vielzahl von Wünschen, die darauf hinauslaufen, den Menschen die Grundrechte unserer Verfassung zu nehmen“, sagt Gerstl zum KURIER.

 
"Dieser Rosenkranz, ich könnt echt speiben": Bierparteichef Wlazny nun im Kino zu sehen
Der Obmann der Bierpartei, Dominik Wlazny, wird in einer Doku beleuchtet. Sie zeigt seinen Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl 2022, bei dem er oft überfordert wirkte

Sichtlich erschöpft sitzt Bierparteichef Dominik Wlazny in seinem Büro auf einer gelben Bank. Eine Flasche Bier in der Hand. Er hat soeben eine TV-Debatte bei Puls24 hinter sich. "Dieser Rosenkranz [Anm.: Walter Rosenkranz, damaliger FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat], ich könnt echt speiben. Das ist unglaublich. Wenn ich den sehe, wird mir schlecht. Wirklich schlecht", sagt Wlazny. Es ist eine von vielen kuriosen Szenen aus einer Doku der Produktionsfirma "The First Cut Is The Deepest" unter Regisseur David Moser, die Wlaznys Wahlkampf während der Bundespräsidentschaftswahl 2022 beleuchtet.

Der Gründer der Bierpartei, Dominik Wlazny alias Marco Pogo, schafft es somit wieder ins Rampenlicht. Seit 17. September ist "Highway to Hofburg" in ausgewählten Kinos Österreichs zu sehen. Der Film stehe in keiner Verbindung zu einer politischen Partei und sei auch nicht von Wlazny, der an der Doku nichts verdiene, in Auftrag gegeben, erklärt Moser.

"Warum tue ich mir das an?"

 
Zurück
Oben