Jahrzehntelang schwadronierten Politikberater und Strategen davon, man dürfe die FPÖ bloß nicht zu hart kritisieren. Bloß nicht „dämonisieren“. Man müsse sie „inhaltlich stellen“ und ihre Wähler „abholen“.
Das Ergebnis dieser feigen Taktiererei ist verheerend.
Die FPÖ hat den Diskurs brutal nach rechts außen verschoben. Sie inszeniert Menschenrechte als Luxusproblem, tarnt völkischen Nationalismus als Patriotismus und missbraucht Minderheiten als Sündenböcke. Ausgrenzung und Hetze werden dreist als gesunder Menschenverstand vermarktet. Wer dagegen aufsteht, wird sofort als hysterisch diffamiert.
Das erschreckende dabei ist, die FPÖ musste diesen Kulturkampf nicht einmal alleine gewinnen. Sie hatte willige Helfer.
Seit Jahren rennt die politische Konkurrenz den blauen Provokationen jämmerlich hinterher. Kaum spuckt die FPÖ eine radikale Forderung aus, bricht unter den restlichen Parteien ein unwürdiger Wettbewerb aus, wer dieselbe Grausamkeit ein bisschen höflicher verpacken kann. Man kopiert blaue Narrative und übernimmt deren Feindbilder in der absurden Hoffnung, so Stimmen zurückzugewinnen.
Das ist kein politisches Kalkül, das ist ideologische Selbstaufgabe. Kein Mensch wählt die weichgespülte Kopie, wenn er das radikale Original haben kann.
Dieses feige Einknicken verschiebt die Grenzen des Sagbaren jeden Tag ein Stück weiter. Was gestern noch als rechtsextrem und untragbar galt, ist heute plötzlich eine legitime Position. Was heute noch Empörung auslöst, ist morgen die neue Normalität.
Unsere Demokratie stirbt nicht durch einen plötzlichen Staatsstreich. Sie erodiert schleichend. Wort für Wort. Grenze für Grenze. Begünstigt durch die Prinzipienlosigkeit jener, die sie eigentlich schützen sollten.
Demokratie verteidigt man nicht, indem man autoritären Hetzern den roten Teppich ausrollt. Man verteidigt sie durch unerbittliche Haltung für Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und den Schutz von Minderheiten.
Wer diese Fundamente aufweicht, um am rechten Rand zu fischen, bekämpft nicht den Rechtsextremismus. Er kapituliert vor ihm.
FB-Beitrag
Das Ergebnis dieser feigen Taktiererei ist verheerend.
Die FPÖ hat den Diskurs brutal nach rechts außen verschoben. Sie inszeniert Menschenrechte als Luxusproblem, tarnt völkischen Nationalismus als Patriotismus und missbraucht Minderheiten als Sündenböcke. Ausgrenzung und Hetze werden dreist als gesunder Menschenverstand vermarktet. Wer dagegen aufsteht, wird sofort als hysterisch diffamiert.
Das erschreckende dabei ist, die FPÖ musste diesen Kulturkampf nicht einmal alleine gewinnen. Sie hatte willige Helfer.
Seit Jahren rennt die politische Konkurrenz den blauen Provokationen jämmerlich hinterher. Kaum spuckt die FPÖ eine radikale Forderung aus, bricht unter den restlichen Parteien ein unwürdiger Wettbewerb aus, wer dieselbe Grausamkeit ein bisschen höflicher verpacken kann. Man kopiert blaue Narrative und übernimmt deren Feindbilder in der absurden Hoffnung, so Stimmen zurückzugewinnen.
Das ist kein politisches Kalkül, das ist ideologische Selbstaufgabe. Kein Mensch wählt die weichgespülte Kopie, wenn er das radikale Original haben kann.
Dieses feige Einknicken verschiebt die Grenzen des Sagbaren jeden Tag ein Stück weiter. Was gestern noch als rechtsextrem und untragbar galt, ist heute plötzlich eine legitime Position. Was heute noch Empörung auslöst, ist morgen die neue Normalität.
Unsere Demokratie stirbt nicht durch einen plötzlichen Staatsstreich. Sie erodiert schleichend. Wort für Wort. Grenze für Grenze. Begünstigt durch die Prinzipienlosigkeit jener, die sie eigentlich schützen sollten.
Demokratie verteidigt man nicht, indem man autoritären Hetzern den roten Teppich ausrollt. Man verteidigt sie durch unerbittliche Haltung für Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und den Schutz von Minderheiten.
Wer diese Fundamente aufweicht, um am rechten Rand zu fischen, bekämpft nicht den Rechtsextremismus. Er kapituliert vor ihm.
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