Die "wahren griechischen Makedonen" sind aus der Türkei
Die Griechen haben diesen "Makedonien" Namensstreit gebraucht, um eine Identität als Makedonier zu schaffen, für die ansässigen Griechen im Nordgriechenland, da sich die meisten ja eher als Pontus-Griechen sehen, und diese eigentlich von den übrigen Griechen abgegerenzt werden.
Habe oft gehört, dass diese Pontusgriechen im Volke "Türken" genannt wurden.
Das stimmt 100%!!!Viele kommen auch aus Izmir und in den Dörfern wo sie sich angesiedelt haben sprechen die Alten unter sich immer noch zum Teil nur Türkisch.....sie sehen auch ganz anderst aus wie die "richtigen" Griechen, weil sie sich wahrscheinlich über die Jahrtausende mit den Persern, Türken usw. vermischt haben....
Hier die Geschichte von den SMYRNA-IZMIR-Griechen:
Geschichte [Bearbeiten]

Die antike Agora von Smyrna: Blick auf die Säulen der westlichen Stoa
Antike [Bearbeiten]
Eine vorgriechische Besiedlung auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Bayraklı lässt sich bereits für das 3. Jahrtausend v. Chr. nachweisen. Ende des 9. Jahrhunderts v. Chr. legten hier
aiolische Griechen eine befestigte Niederlassung an. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde diese von
ionischen Griechen aus
Kolophon übernommen und zur Polis ausgebaut. Zu einer ersten Blüte gelangte (Alt-)Smyrna, das als eine der Wirkungsstätten des Dichters
Homer gilt, im 8.–7. Jahrhundert v. Chr.
Der
lydische König
Alyattes zerstörte (Alt-)Smyrna um
600 v. Chr. In den folgenden drei Jahrhunderten befand sich hier nur eine unbedeutende Ansiedlung. Erst Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. kam es zu einer Neugründung Smyrnas, als
Antigonos I. Monophthalmos 20
Stadien (3,5 km) südwestlich der alten Stadt um den Akropolisberg Pagos (den heutigen Kadifekale) eine neue Siedlung (auf dem Gebiet des heutigen Stadtkerns von İzmir) anlegte, die bald darauf erneut den Status einer Polis erlangte. Der von Antigonos angelegte Hafen legte den Grundstein für Smyrnas Entwicklung zu einer der reichsten Handelsstädte Asiens. Smyrna wurde als 13. Mitglied in den
Ionischen Bund aufgenommen und erhielt bald den Beinamen „Zierde von Ionien“. Im Krieg gegen
Antiochos III. stand Smyrna auf Seiten des Siegers, Rom, das der Stadt 189 v. Chr. Land zuteilte. Während des italischen
Bundesgenossenkrieges stellte die Stadt ein Flottenkontingent zur Unterstützung der Römer; auch in den
mithridatischen Kriegen verhielt sie sich römertreu.
Im Jahr 43 v. Chr. beherbergte die Stadt Gaius Trebonius, einen der Mörder von
Julius Caesar. Der
römische Konsul Publius Cornelius Dolabella eroberte Smyrna, ließ Trebonius töten und einige Stadtviertel zerstören. Als Erdbeben in den Jahren 178 und 180 n. Chr. die Stadt sehr beschädigt hatten, erwirkte der griechische Redner
Aelius Aristides bei Kaiser
Marcus Aurelius den Wiederaufbau der Stadt und erhielt dafür zahlreiche Ehrungen.
Cassius Dio war zeitweilig römischer
Curator (Aufseher über die Stadtverwaltung) von Smyrna.
Spätantike – Byzanz [Bearbeiten]
Smyrna war ein wichtiges Zentrum der
christlichen Welt. Schon früh etablierte sich eine christliche
Gemeinde. Diese Gemeinde ist eine der
sieben Gemeinden der
Offenbarung des Johannes. Der
biblische Verfasser der Offenbarung des Johannes schreibt dazu:
An den Engel der Gemeinde in Smyrna schreibe: So spricht Er, der Erste und der Letzte, der tot war und wieder lebendig wurde: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut; und doch bist du reich. Und ich weiß, dass du von solchen geschmäht wirst, die sich als Juden ausgeben; sie sind es aber nicht, sondern sind eine Synagoge des Satans. (
Offb 2,8–9)
Der
Kirchenvater Polykarp von Smyrna, Verfasser eines
Briefes an die Philipper, war im
2. Jahrhundert Bischof von Smyrna. Auch
Ignatius von Antiochien hielt sich in Smyrna auf und soll dort vier der
Ignatiusbriefe verfasst haben. Nachdem der Hafen von
Ephesos versandete, wuchs die Bedeutung Smyrnas als Hafenstadt.
Smyrna gehörte ab 395 zum
Byzantinischen Reich. 654 n. Chr. wurde die Stadt von den
Arabern angegriffen, 672/673 zeitweilig von ihnen besetzt. 1083 wurde sie zeitweilig von dem Seeräuber
Tzachas erobert. 1344 nahmen die Ritter des
Johanniterordens die Stadt ein, die zuvor ihren Hauptsitz nach
Rhodos verlegt hatten. 1402 wurde Smyrna von
Timur Lenk eingenommen. Nachdem Byzanz ohnehin den Großteil Kleinasiens verloren hatte, wurde Smyrna 1424 von den
Osmanen unter
Murad II. erobert.
Osmanisches Reich [Bearbeiten]

Deutsches Konsulat in İzmir
Smyrna war in der
Seldschuken-Zeit und im
Osmanischen Reich der wichtigste Handelsplatz Kleinasiens. Da Christen in der Stadt während des Osmanischen Reiches die Mehrheit bildeten, wurde sie von Moslems gelegentlich
Gavur İzmir (ungläubiges İzmir) genannt. Seine Bevölkerung setzte sich aus
orthodoxen Christen (Griechen),
Armeniern,
Türken,
Juden sowie (
katholischen) abendländischen Christen zusammen. Die Bevölkerungsgruppen bewohnten jeweils eigene Stadtviertel.
Smyrna war Sitz des Generalgouverneurs des
Wilayet Aydin, eines
Metropoliten sowie je eines katholischen, griechischen und armenischen Erzbischofs.
Smyrna war ein Zentrum des Teppichhandels, siehe
Smyrnateppich.

Griechische Truppen in Smyrna, 15. Mai 1919
Massaker 1919 und 1922 [Bearbeiten]
Die Stadt war hauptsächlich von Griechen und Armeniern bewohnt (1918 lebten hier laut Archivangaben 155.000 griechisch-Orthodoxe, 44.000 Türken, 21.000 Juden, 10.000 Armenier, 50.000 Ausländer – hauptsächlich Briten, Franzosen, Deutsche und Italiener).
Am 15. Mai 1919 besetzten
griechische Truppen die Stadt und stießen von hier aus weiter nach Anatolien vor. Unmittelbar nach Beginn der Invasion wurden türkische und andere muslimische Zivilisten der Region durch die griechischen Truppen umgebracht. Allein am ersten Tag der Invasion wurden etwa 1.000 Zivilisten getötet. Auf Drängen der osmanischen Regierung reiste eine Untersuchungskommission der Pariser Verhandlungsdelegationen ein, die Griechenland später für schuldig befand.
[5][6][7] Im folgenden Jahr wurde die Stadt im
Vertrag von Sèvres Griechenland zugesprochen, am 9. September 1922 von den Türken zurückerobert. Am 13. September 1922 brach im Armenierviertel ein Feuer aus, das sich rasch über die Viertel der Griechen und Ausländer („Franken“) ausbreitete und einen großen Teil der Stadt vernichtete. Bei den damit einhergehenden Auseinandersetzungen wurden mindestens 25.000 meist griechische und armenische Zivilisten getötet und etwa 200.000 vertrieben (vergleiche hierzu beispielsweise die Augenzeugenberichte des armenischen Arztes Garabed Hatscherian
[8], des amerikanischen Diplomaten George Horton
[9] oder des Franzosen René Puaux
[10]). Ein Teil der griechischen Bevölkerungsmehrheit wurde noch von den Engländern aus der Stadt evakuiert, die meisten verbliebenen Zivilisten, darunter auch der orthodoxe Erzbischof
Chrysostomos Kalafatis fielen anschließenden Gewalthandlungen zum Opfer. Viele der Griechen emigrierten nach
Athen, wo heute noch der Stadtteil
Nea Smyrni (Νέα Σμύρνη) an ihre Herkunft erinnert.
Im
Vertrag von Lausanne wurden İzmir und die gesamte Westküste Kleinasiens der Türkei zugesprochen.