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Fußball - News, Spekulationen, Berichte etc.

Zidane übernimmt Ruder in Frankreich
Nach der 14-jährigen Erfolgsära von Didier Deschamps übernimmt ein weiterer Held des WM-Titels von 1998 das Ruder bei Frankreich. Zinedine Zidane, damals mit zwei Toren beim 3:0-Sieg im Finale über Brasilien Matchwinner, kehrt nach fünfjähriger Schaffenspause als Teamchef von „Les Bleus“ auf die Trainerbank zurück.

Mit einem Porträtfoto und dem Schriftzug „Zidane“ verkündete der französische Verband am Dienstag auf „X“ die Einigung mit dem 54-jährigen früheren Mittelfeldstar. Der Nachfolger von Deschamps, der die Franzosen 2018 zum WM-Titel und vier Jahre später ins Finale gecoacht hatte, unterschrieb vorerst für vier Jahre. Damit ist Zidane vorerst für die EM 2026 und die WM-Endrunde 2030 verantwortlich.

 
Verscherbelt die Fifa den Fußball? Was hinter Infantinos Milliardenplan steckt
Private Investoren sollen beim milliardenschweren Vermarktungsgeschäft der Fifa einsteigen. Der Weltverband verspricht mehr Geld für seine Mitglieder – Uefa und andere Kritiker warnen vor einem Ausverkauf des Fußballs

Die Fifa sorgt mit Plänen für einen Milliardendeal für die Rechte an ihren Turnieren für neuen Wirbel.

Frage: Was ist passiert?

Antwort: Die Fifa und ihr Chef Gianni Infantino haben die Fußballwelt mit ihrem Plan zum Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren in Aufruhr versetzt. Der Weltverband plant die Gründung einer Tochtergesellschaft namens Fifa Forward Enterprise (FFE), die alle kommerziellen Aktivitäten und Turnierorganisationen bündeln soll. Die Uefa übte scharfe Kritik und warnte vor einem Verkauf der "Seele" des Fußballs. Laut Infantino geht es dagegen um "die Demokratisierung des Fußballs weltweit".

Frage: Was soll passieren?

Antwort: Die Fifa will nach eigenen Angaben "das volle wirtschaftliche Potenzial der Übertragungsrechte und Sponsoringverträge über das gesamte Turnierportfolio im Männer-, Frauen- und Jugendfußball" ausschöpfen. "Sorgfältig" ausgewählte Investoren sollten "Minderheitsbeteiligungen ohne Kontrollrechte an der FFE" erwerben, hieß es in einer Stellungnahme. Basierend auf einer Unternehmensbewertung von 20 Milliarden US-Dollar werde die FFE dieses Jahr bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar aufbringen. Laut Berichten sollen bis zu 20 Prozent der Anteile verkauft werden.

 
Es liegt an Europa, den endgültigen Ausverkauf des Fußballs zu verhindern
Kommt die Fifa mit ihren Plänen durch, könnten künftig Investoren die WM diktieren. Europas Verbände hätten die Macht, Infantinos Vorhaben zu stoppen

Es ist ja nicht so, als hätte die WM 2026 viel mit Fußballromantik zu tun gehabt – ganz im Gegenteil. Die Kommerzialisierung wurde mit horrenden Ticketpreisen und Trinkwerbepausen auf die Spitze getrieben. Die Fifa nahm mit dem Turnier 15 Milliarden US-Dollar ein. Das war ihr offenbar nicht lukrativ genug.

Der Fußball-Weltverband will einen Teil der kommerziellen Rechte an Weltmeisterschaften für eine Milliardensumme an Investoren verkaufen: über eine Tochtergesellschaft, an der private Geldgeber bis zu 20 Prozent der Anteile übernehmen können. Die Fifa plant zwar, als Mehrheitsgesellschafter die Kontrolle zu behalten. Aber reicht das?

Geld bringt Einfluss
Investoren geht es vor allem um eines: maximalen Profit. Jeder weitere Schritt in Richtung Kommerzialisierung – sei es eine Erweiterung der WM auf 64 Teams oder gar eine Austragung alle zwei Jahre – dürfte begrüßt, wenn nicht gar forciert werden. Geld bringt Einfluss, die Regeln des weltweit beliebtesten Sportereignisses könnten künftig von Investoren diktiert werden. Der Fußball wird verkauft, dieses Mal wortwörtlich.

 
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