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Iran News....

Massendemos
Bereits Tausende Tote bei Protesten im Iran
Über die Vorgänge bei den Massenprotesten im Iran gibt es angesichts der Internetblockade nur wenig Information. Doch am Dienstag räumte das Regime in Teheran selbst ein, dass inzwischen rund 2.000 Menschen getötet wurden. Die Justiz leitete schon erste Anklagen in die Wege. Gegen die Angeklagten werden Vorwürfe wie „Kriegsführung gegen Gott“ erhoben, ein Tatbestand, der mit der Todesstrafe geahndet werden kann.

Unter den vielen Todesopfern seien Zivilistinnen und Zivilisten sowie Sicherheitskräfte, sagte ein iranischer Behördenvertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Verantwortlich für die Todesfälle seien „Terroristen“, sagte er.

Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen hatte zuletzt von einer möglicherweise noch viel höheren Zahl berichtet. Es könnten einigen Schätzungen zufolge mehr als 6.000 Menschen getötet worden sein, so IHRNGO auf der Plattform X. Die Zahlen können nicht unabhängig überprüft werden.

IHRNGO hielt zudem in Summe über 10.000 Festnahmen für möglich. Gegen einige festgenommene Demonstrantinnen und Demonstranten wurde am Dienstag Anklage erhoben, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.

„Kriegsführung gegen Gott“
Besonders schwere Fälle von „Randalierern“ würden vorrangig und gesondert behandelt. Dazu zähle auch der Vorwurf der „Kriegsführung gegen Gott“, ein Tatbestand, der nach iranischem Recht mit der Todesstrafe geahndet werden kann.

 
Trump ruft iranische Demonstranten zum Umsturz auf – »Hilfe ist auf dem Weg«
US-Präsident Donald Trump verschärft den Druck auf das Regime in Teheran. Gespräche mit iranischen Regierungsvertretern hat er nach eigenen Angaben abgesagt. Den Demonstranten im Land verspricht er Unterstützung.
»Iranische Patrioten, protestiert weiter! Übernehmt eure Institutionen!«: US-Präsident Donald Trump hat mit einem Post auf der Plattform Truth Social Unterstützung für die Demonstranten in Iran angekündigt.

Trump schreibt, er habe alle Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abgesagt, bis die »sinnlose Tötung von Demonstranten aufhöre«. »Sie werden einen hohen Preis zahlen«, schrieb Trump in Richtung des Regimes und kündigte an, dass Hilfe für die Demonstranten unterwegs sei. Was genau er damit meint, ist unklar.

Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren Iranerinnen und Iraner gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Eine Wirtschaftskrise löste die Proteste aus, die sich inzwischen zu einem landesweiten Aufstand entwickelt haben.

 
Verfolgungsjagd auf Starlink-Nutzer
Im Iran hält die landesweite Internetsperre weiter an. Verhängt wurde sie von der staatlichen Führung im Zuge der Proteste – nicht zuletzt auch deshalb, um das wahre Ausmaß des Widerstandes vor der Weltöffentlichkeit zu verschleiern. Umgangen werden kann sie durch das Satellitennetzwerk Starlink. Doch auch damit soll nun Schluss sein, wie zu Beginn der Woche bekanntwurde.

Die iranische Führung blockiert seit Donnerstag das Internet im Land, teils auch Telefonverbindungen. Damit will sie in der Regel die Kommunikation zwischen den Demonstrierenden erschweren. Außerdem soll die Veröffentlichung von Berichten, Fotos und Videos über die Massenproteste unterdrückt werden.

„Der Iran jagt Starlink-Nutzer, um die weltweite Verbreitung von Protestvideos zu verhindern“, titelte das „Wall Street Journal“ („WSJ“) am Montag. Schließlich seien Videos von den Straßen eine der wenigen Möglichkeiten, Informationen über das Ausmaß der Proteste und das Vorgehen der Behörden zu verbreiten.

 
Luftschläge, Cyberangriffe, Attentatsversuch: Trumps fünf Optionen im Iran
Die USA haben dem Mullah-Regime Vergeltung geschworen, wenn es Demonstrierende tötet. Diese Möglichkeiten hat der US-Präsident

US-Präsident Donald Trump verkündete Anfang Jänner, die USA seien "schussbereit", falls bei den Antiregierungsprotesten im Iran Demonstranten sterben sollten. Mittlerweile berichten Menschenrechtsgruppen von Tausenden Toten in dem Land mit über 90 Millionen Einwohnern. Sogar das Regime selbst gibt 2000 Tote zu. Anfang dieser Woche legte Trump nach und sprach von "entschlossenen Maßnahmen", sollten festgenommene Demonstranten hingerichtet werden. Laut Nachrichtenagentur AP hat der Iran genau das nun angekündigt.

Zuletzt kündigte Washington 25 Prozent Strafzölle an für alle Länder, die mit dem Iran Handel betreiben. Doch die US-Regierung erwägt eine Reihe von weiteren Aktionen. Trump dürfte sich auch dadurch ermutigt fühlen, weil jüngste Militäroperationen in Venezuela, Nigeria oder im Jemen nach US-Darstellung erfolgreich und ohne US-Verluste verliefen.

Zwar hat das Pentagon keine zusätzlichen Kräfte in die Region verlegt, doch auf zahlreichen Stützpunkten und Kriegsschiffen im Nahen Osten stehen Zehntausende Soldaten bereit, um Trumps Ankündigung vom Dienstag auf seiner Plattform Truth Social umzusetzen: "Hilfe ist auf dem Weg", schrieb er da. Diese fünf Optionen werden in den USA diskutiert:

Option 1: Luftangriffe
Die am prominentesten besprochene Aktion dürften Luftschläge sein. Das Weiße Haus bestätigte bereits, dass Angriffe durch Flugzeuge oder mit Raketen und Marschflugkörpern geprüft werden. US-Medien zitieren dabei Militäranalysten und frühere Regierungsbeamte, die potenzielle Schläge vor allem gegen Infrastruktur der iranischen Streitkräfte und der Revolutionsgarden erwarten. Dazu gehören unter anderem Kommandozentralen, Kommunikationsstrukturen, Waffenlager sowie Einrichtungen der Basij-Milizen, die für einen Großteil der Gewalt gegen Demonstrierende verantwortlich gemacht werden.

 
Iran droht mit Angriff auf US-Basen
Das offenbar extrem gewaltsame Vorgehen des iranischen Regimes gegen die Proteste mit mehr als 2.000 Toten führt nun auch zu einer außenpolitischen Zuspitzung. Die USA warnten Teheran vor der Hinrichtung von Demonstranten und drohten unbestimmt mit „einer sehr starken Reaktion“. Der Iran drohte daraufhin am Mittwoch mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region. Das Regime vermeldete zugleich die Verhaftung angeblicher Protestführer.

Das Regime habe nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump seine Alliierten im Nahen Osten gewarnt, es werde US-Stützpunkte in deren Ländern angreifen, sollte Washington den Iran angreifen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter. Teilen des Personals auf der US-Basis al-Udeid in Katar wurde laut Reuters geraten, die Basis noch am Mittwoch zu verlassen.

Die Zahl der Todesopfer bei den Protesten im Iran stieg laut Menschenrechtsgruppen mittlerweile auf fast 2.600. Der Aufstand, der auch Provinzen, die von früheren Protesten nicht berührt waren, erfasst hat, ist eine der größten Herausforderungen für das seit 1979 regierende schiitische Regime.

 
Menschen im Iran berichten von mit Opfern überfüllten Spitälern
Allein innerhalb von zwei Tagen sollen mehr als 12.000 Menschen getötet worden sein. Eine Verhaftungswelle hat begonnen, während das Land sich faktisch im Informationsblackout befindet

Während das iranische Regime mit aller Macht versucht, jene Stimmen zum Schweigen zu bringen, die das Ausmaß der jüngsten Verbrechen der Öffentlichkeit vermitteln könnten, deuten die nur bruchstückhaft aus dem Land gelangenden Informationen von Augenzeugen auf ein massives Blutvergießen hin. Insbesondere am vergangenen Donnerstag und Freitag dürften tausende Menschen getötet worden sein.

Das Internet ist landesweit weiterhin vollständig abgeschaltet. Lediglich inländische Telefonate sind – stark eingeschränkt – nutzbar. Seit Sonntag durchsuchen Sicherheitskräfte systematisch Wohnhäuser und Dachterrassen, um Satellitenschüsseln zu beschlagnahmen. Parallel dazu werden Orte identifiziert, an denen eine Nutzung von Starlink möglich sein könnte. Zudem wird gezielt Satellitenstörtechnik eingesetzt, sodass selbst der Empfang ausländischer Nachrichtenkanäle erheblich beeinträchtigt ist.

Kaum Nachrichten
Ziel der Maßnahmen ist es, zu verhindern, dass ausländische Medien Informationen von ihren Kontakten im Iran erhalten. In den vergangenen Tagen haben allerdings auch viele inländische Zeitungen ihre Arbeit eingestellt. Das Land befindet sich faktisch in einem Informationsblackout. Lediglich zwei den Revolutionsgarden (IRGC) nahestehende Nachrichtenagenturen veröffentlichen selektiv ausgewählte Meldungen.

 
Also langsam wird es spannender. Trump scheint jetzt ernsthaft in Erwägung zu ziehen, den Iran anzugreifen. Natürlich hat der Iran weder eine funktionierende Luftverteidigung noch eine funktionierende Luftwaffe. Wenn er angreifen lässt, sollte er das ordentlich tun aber das Land ist ohnehin dem Untergang geweiht. Da wird es kein Zurück mehr geben.
 
Also langsam wird es spannender. Trump scheint jetzt ernsthaft in Erwägung zu ziehen, den Iran anzugreifen. Natürlich hat der Iran weder eine funktionierende Luftverteidigung noch eine funktionierende Luftwaffe. Wenn er angreifen lässt, sollte er das ordentlich tun aber das Land ist ohnehin dem Untergang geweiht. Da wird es kein Zurück mehr geben.
Ich denke auch das vieles für einen militärischen Schlag der USA spricht. Allerdings kann es am Ende auch ein Cyberangriff sein oder gezielte Schläge auf einzelne Führungskräfte des Iran. Angeblich kann ist ein solcher Schlag bereits in den nächsten 24h zu erwarten.

Ein schneller Fall des Regimes ist nicht zu erwarten. Sie verfügen über viele paramilitärische Kräfte die dem Regime treu ergeben sind und dazu auch religiös stark indoktriniert sind. Assad und Saddam hatten so etwas nicht.
 
Fluglinien meiden Luftraum über Iran und Irak
Karten des Portals Flightradar24 haben gestern Abend gezeigt, dass zahlreiche Airlines den israelischen und den iranischen Luftraum meiden.

Die AUA-Mutter Lufthansa kündigte konkret an, aufgrund der Spannungen den Flugbetrieb im Nahen Osten einzuschränken. Es sollen in den kommenden Tagen nur Tagflüge stattfinden. Der iranische und irakische Luftraum sollen zudem bis auf Weiteres umflogen werden.

Mehrere Staaten fordern Bürger zum Verlassen des Iran auf
Italien, Spanien und Polen forderten ihre Bürger und Bürgerinnen angesichts der Sicherheitslage auf, den Iran umgehend zu verlassen. Das polnische Außenministerium riet auf der Plattform X zudem von allen Reisen in das Land ab. Auch die Regierung in Rom erneuerte ihren Appell.

Laut einem Politico-Bericht wird die britische Botschaft in Teheran vorübergehend geschlossen. Der Betrieb werde aus der Ferne fortgeführt.

Trump sieht im Iran Rückgang der Gewalt
US-Präsident Donald Trump sah unterdessen nach seinen Drohungen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Rückgang des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen Demonstrierende.

 
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