Massendemos
Bereits Tausende Tote bei Protesten im Iran
Über die Vorgänge bei den Massenprotesten im Iran gibt es angesichts der Internetblockade nur wenig Information. Doch am Dienstag räumte das Regime in Teheran selbst ein, dass inzwischen rund 2.000 Menschen getötet wurden. Die Justiz leitete schon erste Anklagen in die Wege. Gegen die Angeklagten werden Vorwürfe wie „Kriegsführung gegen Gott“ erhoben, ein Tatbestand, der mit der Todesstrafe geahndet werden kann.
Unter den vielen Todesopfern seien Zivilistinnen und Zivilisten sowie Sicherheitskräfte, sagte ein iranischer Behördenvertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Verantwortlich für die Todesfälle seien „Terroristen“, sagte er.
Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen hatte zuletzt von einer möglicherweise noch viel höheren Zahl berichtet. Es könnten einigen Schätzungen zufolge mehr als 6.000 Menschen getötet worden sein, so IHRNGO auf der Plattform X. Die Zahlen können nicht unabhängig überprüft werden.
IHRNGO hielt zudem in Summe über 10.000 Festnahmen für möglich. Gegen einige festgenommene Demonstrantinnen und Demonstranten wurde am Dienstag Anklage erhoben, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.
„Kriegsführung gegen Gott“
Besonders schwere Fälle von „Randalierern“ würden vorrangig und gesondert behandelt. Dazu zähle auch der Vorwurf der „Kriegsführung gegen Gott“, ein Tatbestand, der nach iranischem Recht mit der Todesstrafe geahndet werden kann.
orf.at
Bereits Tausende Tote bei Protesten im Iran
Über die Vorgänge bei den Massenprotesten im Iran gibt es angesichts der Internetblockade nur wenig Information. Doch am Dienstag räumte das Regime in Teheran selbst ein, dass inzwischen rund 2.000 Menschen getötet wurden. Die Justiz leitete schon erste Anklagen in die Wege. Gegen die Angeklagten werden Vorwürfe wie „Kriegsführung gegen Gott“ erhoben, ein Tatbestand, der mit der Todesstrafe geahndet werden kann.
Unter den vielen Todesopfern seien Zivilistinnen und Zivilisten sowie Sicherheitskräfte, sagte ein iranischer Behördenvertreter am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Verantwortlich für die Todesfälle seien „Terroristen“, sagte er.
Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Norwegen hatte zuletzt von einer möglicherweise noch viel höheren Zahl berichtet. Es könnten einigen Schätzungen zufolge mehr als 6.000 Menschen getötet worden sein, so IHRNGO auf der Plattform X. Die Zahlen können nicht unabhängig überprüft werden.
IHRNGO hielt zudem in Summe über 10.000 Festnahmen für möglich. Gegen einige festgenommene Demonstrantinnen und Demonstranten wurde am Dienstag Anklage erhoben, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete.
„Kriegsführung gegen Gott“
Besonders schwere Fälle von „Randalierern“ würden vorrangig und gesondert behandelt. Dazu zähle auch der Vorwurf der „Kriegsführung gegen Gott“, ein Tatbestand, der nach iranischem Recht mit der Todesstrafe geahndet werden kann.
Massendemos: Bereits Tausende Tote bei Protesten im Iran
Über die Vorgänge bei den Massenprotesten im Iran gibt es angesichts der Internetblockade nur wenig Information. Doch am Dienstag räumte das Regime in Teheran selbst ein, dass inzwischen rund 2.000 Menschen getötet wurden. Die Justiz leitete schon erste Anklagen in die Wege. Gegen einige...