Schattenvermögen des Mullah-Regimes im Ausland: Geheime Firmenliste führt auch nach Österreich
Die USA und Europa drohen nach dem Aufstand mit strengeren Sanktionen – und Irans Sicherheitsapparat will Auslandsgelder vor ihnen schützen. Eine Spur führt zu Unternehmen in Wien
Es herrscht höchste Eile unter Spitzenvertretern des iranischen Regimes. Zwar konnte der Aufstand auf den Straßen vorläufig niedergeschlagen werden; zumindest 3000 tote Regimekritiker sind die Folge. Aber jetzt droht eine Welle neuer Sanktionen Europas und der USA – und es wirkt, als wolle der Westen diesmal Ernst machen.
So plant Europa, die berüchtigten Revolutionsgarden auf die Terrorliste zu setzen. Und noch gewichtiger: Für die USA erklärte Donald Trumps Finanzminister Scott Bessent Mitte vergangener Woche, dass man weltweit mitverfolge, wie sich Dutzende Millionen Dollar des iranischen Regimes zu bewegen beginnen würden. "Wir werden diese Assets aufspüren", sagt Bessent. "Sie werden sie nicht behalten können." Immer mehr der Assets würden zudem in Kryptowährungen angelegt, um Bewegungen zu verschleiern, vermuten die Amerikaner. Das US-Außenministerium hat eine Belohnung von bis zu 15 Millionen Dollar ausgeschrieben, falls Tipps zur Enthüllung des geheimen internationalen Firmennetzwerks der Revolutionsgarde beitragen.
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Die USA und Europa drohen nach dem Aufstand mit strengeren Sanktionen – und Irans Sicherheitsapparat will Auslandsgelder vor ihnen schützen. Eine Spur führt zu Unternehmen in Wien
Es herrscht höchste Eile unter Spitzenvertretern des iranischen Regimes. Zwar konnte der Aufstand auf den Straßen vorläufig niedergeschlagen werden; zumindest 3000 tote Regimekritiker sind die Folge. Aber jetzt droht eine Welle neuer Sanktionen Europas und der USA – und es wirkt, als wolle der Westen diesmal Ernst machen.
So plant Europa, die berüchtigten Revolutionsgarden auf die Terrorliste zu setzen. Und noch gewichtiger: Für die USA erklärte Donald Trumps Finanzminister Scott Bessent Mitte vergangener Woche, dass man weltweit mitverfolge, wie sich Dutzende Millionen Dollar des iranischen Regimes zu bewegen beginnen würden. "Wir werden diese Assets aufspüren", sagt Bessent. "Sie werden sie nicht behalten können." Immer mehr der Assets würden zudem in Kryptowährungen angelegt, um Bewegungen zu verschleiern, vermuten die Amerikaner. Das US-Außenministerium hat eine Belohnung von bis zu 15 Millionen Dollar ausgeschrieben, falls Tipps zur Enthüllung des geheimen internationalen Firmennetzwerks der Revolutionsgarde beitragen.
Schattenvermögen des Mullah-Regimes im Ausland: Geheime Firmenliste führt auch nach Österreich
Die USA und Europa drohen nach dem Aufstand mit strengeren Sanktionen – und Irans Sicherheitsapparat will Auslandsgelder vor ihnen schützen. Eine Spur führt zu Unternehmen in Wien