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Iran News....

USA wollen Angriffe ausweiten
Die USA wollen ihre Angriffe auf den Iran ausweiten. Künftig würden auch Ziele im Landesinneren beschossen, kündigt US-Generalstabschef Dan Caine an. Er begründet das damit, dass der Iran im Verlauf des Krieges weniger Raketen und Drohnen abfeuere. Es würden auch weiterhin die Infrastruktur des Iran und seine Marine angegriffen.
 
Iranische Fregatte versenkt: Mindestens 80 Tote
Beim US-Angriff auf ein iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka sind laut den dortigen Behörden mindestens 80 Menschen getötet worden. Das Schiff sei von einem indischen Hafen auf dem Weg in den Iran gewesen.
 
Feuertaufe für F-35
Briten schicken erstmals ihren modernsten Jet ins Gefecht – er landet direkt einen Volltreffer
Die britische Luftwaffe hat erstmals eine F-35 im Kampf eingesetzt. Über Jordanien schoss der Jet eine iranische Drohne ab. Der Konflikt im Nahen Osten spitzt sich weiter zu.
Die britische Luftwaffe hat mit ihrem modernsten Kampfjet, der F-35B, erstmals ein feindliches Ziel zerstört. Laut dem „Telegraph“ schoss der Jet eine iranische Shahed-Drohne ab, die über Jordanien unterwegs war. Die gefürchteten Fluggeräte sind als „Kamikaze-Drohnen“ bekannt und werden auch von Russland im Ukraine-Krieg eingesetzt.

Der Abschuss gilt als erster Kampfeinsatz einer F-35 der britischen Royal Air Force (RAF). Die Drohne wurde mit einer Kurzstreckenrakete zerstört, die Ziele aus bis zu 16 Kilometern Entfernung treffen kann.

Unterstützung durch Typhoon-Jets
Die britischen F-35-Jets starteten von der Basis Akrotiri in Zypern aus, um den jordanischen Luftraum zu schützen. Unterstützt wurden sie dabei von Typhoon-Kampfflugzeugen und einem Voyager-Tankflugzeug. Laut „Business Insider“ konnte ein britischer Typhoon zudem eine iranische Drohne abfangen, die auf dem Weg nach Katar gewesen sei.

 
USA will iranische Kurden bewaffnen. Masala spekuliert, damit diese dann Teheran einnehmen können. So wie 2001 die afghanische Nordallianz mit westlicher Unterstützung Kabul von den Taliban befreit hat .

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Das ist mMn allerdings Quatsch, da hat er sich schlecht informiert. Die Nordallianz (Tadschiken, Uzbeken u.a.) machten einen viel größeren Teil an der afghanischen Bevölkerung aus und ihre Stammesgebiete gehen in den Bergen bis an den Rand von Kabul. Die Kurden machen einen viel kleineren Teil der Bevölkerung Irans aus und ihre Gebiete sind auch weiter weg von Teheran.

Ausserdem sind die staatlichen Kräfte viel zu stark, solange sie nicht auseinanderbrechen. Die CIA kann nicht eine Million Kurden bewaffnen und ausbilden. (Wäre dann etwa die fünftgrößte Streitmacht der Welt, mehr als die Ukraine hat). Aber selbst wenn man sie nur dafür bewaffnet, dass sie Unruhe stiften und andere Minderheiten sich dann ebenfalls bewaffnen, ist das für die Kurden ein sehr gefährliches Spiel.

Nicht, weil wie immer die Türkei was dagegen haben wird, sondern weil die Amerikaner sie dann auf Jahre aus der Luft militärisch unterstützen müssen, wenn das Regime im Iran nicht stürzt. Ansonsten wird es ihnen ergehen wie den Kurden im Irak in den 90ern unter Saddam Hussein. Und das werden die Amis nicht machen. Also wenn sie kämpfen dann nur für ein bisschen lokale Eigenständigkeit und mit einem enormen Risiko.
 
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USA will iranische Kurden bewaffnen. Masala spekuliert, damit diese dann Teheran einnehmen können. So wie 2001 die afghanische Nordallianz mit westlicher Unterstützung Kabul von den Taliban befreit hat .

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Das ist mMn allerdings Quatsch, da hat er sich schlecht informiert. Die Nordallianz (Tadschiken, Uzbeken u.a.) machten einen viel größeren Teil an der afghanischen Bevölkerung aus und ihre Stammesgebiete gehen in den Bergen bis an den Rand von Kabul. Die Kurden machen einen viel kleineren Teil der Bevölkerung Irans aus und ihre Gebiete sind auch weiter weg von Teheran.

Ausserdem sind die staatlichen Kräfte viel zu stark, solange sie nicht auseinanderbrechen. Die CIA kann nicht eine Million Kurden bewaffnen und ausbilden. (Wäre dann etwa die fünftgrößte Streitmacht der Welt, mehr als die Ukraine hat). Aber selbst wenn man sie nur dafür bewaffnet, dass sie Unruhe stiften und andere Minderheiten sich dann ebenfalls bewaffnen, ist das für die Kurden ein sehr gefährliches Spiel.

Nicht, weil wie immer die Türkei was dagegen haben wird, sondern weil die Amerikaner sie dann auf Jahre aus der Luft militärisch unterstützen müssen, wenn das Regime im Iran nicht stürzt. Ansonsten wird es ihnen ergehen wie den Kurden im Irak in den 90ern unter Saddam Hussein. Und das werden die Amis nicht machen. Also wenn sie kämpfen dann nur für ein bisschen lokale Eigenständigkeit und mit einem enormen Risiko.

Ja das ist an sich völliger Quatsch. Es ist vermutlich eher eine Drohung an die iranische Opposition: entweder ihr stürzt die Mullahs oder wir müssen die Minderheiten bewaffnen, was dann aber zu einem Bürgerkrieg führen könnte. Vielleicht hofft man, dass das Militär putscht, und eine pragmatische Militärregierung übernimmt die zwar an sich auch islamisch orientiert ist, aber die Mullahs entmachtet.
 
Wie das Völkerrecht im Krieg gegen den Iran ignoriert wird
Auf höchster Ebene wird kaum Kritik an den US-israelischen Angriffen geübt. Dabei ist die rechtliche Lage im Sinne der UN-Charta eindeutig

Das Völkerrecht spielt, wenn überhaupt, nur eine minimale Rolle, wenn es um die US-israelischen Angriffe auf den Iran geht. Auf höchstem politischen Parkett retten sich viele wie die EU-Spitzen in der allgemein formulierten Forderung, man möge das Völkerrecht achten. Dass dieses aber durch die Attacken auf das Mullah-Regime verletzt wurde, trauen sich nur wenige zu sagen. Deutschlands Kanzler Friedrich Merz meinte dazu, dass "jetzt nicht die Zeit für Belehrungen" sei. Dafür kritisieren viele umso mehr Teheran für seine Angriffe auf die umliegenden Golfstaaten.

Norwegen ist eine der Ausnahmen, in Österreich sagte Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) am Mittwoch, dass die Angriffe gegen den Iran "nicht im Einklang mit dem Völkerrecht" stehen würden. In Spanien ging die sozialdemokratische Regierung sogar so weit, die US-Basen im Land mit Verweis auf das Völkerrecht für die Luftangriffe auf den Iran zu sperren. Großbritannien verweigerte zunächst den USA, ihre Stützpunkte für diesen Zweck zu nutzen, dies wurde am Sonntag teilweise zurückgenommen. Das änderte aber nichts daran, dass Donald Trump am Dienstag beide Länder scharf kritisierte.

 
Krieg darf nicht zu einem probaten politischen Mittel werden
Das Völkerrecht kennt nur zwei Ausnahmen beim Gewaltverbot. Beide kommen beim Einsatz der USA und Israels nicht zum Tragen

US-Außenminister Marco Rubio hat den Auslöser für den Angriff der USA auf den Iran wieder einmal neu definiert: Die USA hätten den Iran zum Schutz eigener Sicherheitsinteressen angegriffen und nicht wegen des Agierens von Israel.

Das Völkerrecht kennt nur zwei Ausnahmen beim Gewaltverbot. Entweder der UN-Sicherheitsrat genehmigt den Militäreinsatz, oder ein Staat verteidigt sich gegen einen Angriff – oder einen unmittelbaren bevorstehenden Angriff, der nicht anders verhindert werden kann. Beides ist beim Einsatz der USA und Israels nicht der Fall. Trotzdem gibt es nicht wenige Politiker, die Verständnis zeigen und das Völkerrecht als Hindernis sehen, das nun der Realpolitik Platz machen müsse.

Kein Selbstzweck, aber nötig
Die aktuellen Geschehnisse im Nahen Osten sollten allerdings unisono verurteilt werden. Spaniens Premierminister Pedro Sánchez macht es vor: "Nein zum Krieg in Iran!" Ohne Relativierung.

Was wir aktuell sehen, ist nichts anderes, als ein weiterer Schritt hin zu einer Welt, die nur das Recht des Stärkeren kennt. Völkerrecht ist kein Selbstzweck, sondern soll Menschen schützen. Die militärischen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Konflikts könnten jedoch weltweit zahllosen weiteren Menschen Leben und Zukunft kosten.

 
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Ich hätte mich ja beworben, aber bei mir reicht es nicht zu einem dichten Bart :mrgreen:
 

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