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Iran News....

Bericht: Iran lehnt Treffen mit USA ab
Der Iran ist einem Medienbericht zufolge in den kommenden Tagen nicht zu einem Treffen mit US-Vertretern in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad bereit.

Die Regierung in Teheran habe Vermittlern offiziell mitgeteilt, dass die Forderungen der USA inakzeptabel seien, berichtete das „Wall Street Journal“ gestern.

Damit stecken die aktuellen Bemühungen regionaler Staaten unter Führung Pakistans um einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran dem Bericht zufolge in einer Sackgasse.

Putin und Erdogan fordern Waffenruhe
Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan forderten unterdessen bei einem Telefonat eine sofortige Waffenruhe.

 
Der Iran versteckt seine Raketen vor US-Angriffen in Tunneln
Die US-Regierung behauptet, die Kapazitäten des Iran seien am Limit. Doch Teheran hat noch immer genügend Marschflugkörper, Raketen und Drohnen. In Sachen Raketentreibstoff hat der Iran tatsächlich ein Problem.

In seiner Rede an die Nation wollte Donald Trump diese Woche keine Zweifel aufkommen lassen. Bezugnehmend auf das Raketen- und Drohnenarsenal des Iran führte der US-Präsident aus: Die Kapazitäten der Islamischen Republik, Drohnen und Raketen abzuschießen, seien signifikant gesunken: „Ihre Waffenfabriken und Abschussrampen sind in Stücke zerschossen, sie haben nur wenig übrig.“

Tatsächlich sind die zahlreich zerstörten Raketen-Abschussrampen ein Problem für Teheran. Für das Starten der Drohnen hingegen genügen einfachere Vehikel, da zeigt sich die Technologie des iranischen Militärs flexibel. Doch was ist dran an den Aussagen Trumps, dass das iranische Arsenal schon am Limit sei?

Zunächst: Über wie viele Kurz- und Mittelstreckenraketen sowie Drohnen der Iran verfügt, ist schwer zu sagen. Die Waffen befinden sich zu einem großen Teil in einem umfangreichen Tunnel- und Untergrundnetzwerk – zuletzt haben die US-israelischen Angriffe vermehrt den Tunneleingängen gegolten. Vor wenigen Jahren gingen Experten von rund 3000 ballistischen Raketen aus, über die der Iran verfügte. Einen Teil davon verpulverte der Iran während des Zwölftagekrieges im vergangenen Jahr, doch dürfte das Land gleichzeitig die Nachproduktion angekurbelt haben. Die US-israelischen Angriffe haben freilich auch die Produktionsstätten im Visier.

Marschflugkörper an der Küste
Der Sender CNN berichtet nun mit Bezug auf Quellen aus den US-Geheimdiensten, dass rund die Hälfte aller Raketenwerfer bzw. Abschussrampen des Iran zerstört seien. Darüber hinaus verfüge das Land noch über Tausende Angriffsdrohnen – schätzungsweise noch über die Hälfte des gesamten Arsenals (was den Gesamtbestand betrifft, gingen die Schätzungen sogar in die Zehntausende). Ein Großteil der iranischen Marschflugkörper zur Verteidigung der Küsten sei aber noch intakt. Die US-israelischen Angriffe haben die Küstenabschnitte bisher weitgehend „verschont“. Es sind diese Marschflugkörper, die dem Iran in der Straße von Hormus als Abschreckung dienen.

 
Vor dem Krieg exportierte Iran 1,1 Millionen Barrel Öl zu 47 Dollar pro Barrel.
Im Moment exportieren sie 1,5 Millionen Barrel Öl zu 120 Dollar pro Barrel.

Hervorragende Arbeit, Donald

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Sie bombardieren – und Stunden später schießen die gleichen Systeme wieder
Amerikanische und israelische Angriffe treffen unterirdische Anlagen, treffen Silos, treffen Bunker – und dennoch stehen genau diese Systeme wenige Stunden später wieder zur Verfügung. US-Geheimdienste berichten, dass iranische Einheiten beschädigte Raketenstellungen freilegen, ausgraben, reparieren und erneut in Betrieb nehmen. Bulldozer holen Launcher aus verschütteten Schächten, Startvorrichtungen werden aus unterirdischen Kammern gezogen, überprüft und wieder eingesetzt. Was aus der Luft zerstört wirkt, ist am Boden oft nur kurzfristig außer Gefecht gesetzt.

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In Washington wird parallel ein anderes Bild gezeichnet. Das Pentagon spricht von 11.000 angegriffenen Zielen in fünf Wochen. Außenminister Marco Rubio nennt die Schwächung der iranischen Raketenfähigkeit ein zentrales Ziel dieses Krieges. Verteidigungsminister Pete Hegseth verweist auf sinkende Zahlen bei Angriffen und erklärt, man werde verbleibende Raketen abfangen. Das ist mehr als nur naiv. Aus dem Weißen Haus heißt es, die Angriffe seien um 90 Prozent zurückgegangen, große Teile der Infrastruktur seien beschädigt oder zerstört, die Lufthoheit liege klar bei den USA und Israel.

Warum diese Tunnelanlagen so schwer dauerhaft auszuschalten sind
Was mit entscheidend ist, liegt nicht einfach unterirdisch, sondern in einer Tiefe, die militärisch den Unterschied macht. Die Anlagen befinden sich je nach Abschnitt 60 bis über 100 Meter unter der Oberfläche, eingebettet in massive Gesteinsschichten. Darüber liegt eine Zone von rund 400 bis 440 Metern, die faktisch als Schutzschild wirkt. Innerhalb dieser Tiefe verlieren selbst bunkerbrechende Waffen einen Großteil ihrer Wirkung.

Selbst moderne bunkerbrechende Bomben wie die GBU-57 erreichen unter optimalen Bedingungen etwa 6 bis 10 Meter in Beton oder deutlich mehr in weicherem Boden. Genau deshalb werden solche Anlagen nicht in Beton allein gebaut, sondern tief in gewachsenes Gestein gelegt. Granit und dichter Fels absorbieren und verteilen die Energie der Einschläge. Das bedeutet: Ein Treffer zerstört selten die gesamte Struktur, sondern beschädigt vor allem Zugänge und äußere Bereiche.

 

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Informationslücken
Dichter „Nebel des Krieges“ über dem Iran
Fünf Wochen dauert nun der Krieg in Nahost, den die USA und Israel mit dem Angriff auf den Iran ausgelöst haben. Und der „Nebel des Krieges“ ist besonders dicht: Medien und Öffentlichkeit sind im Wesentlichen auf die Aussagen der Kriegsparteien angewiesen, unabhängige Quellen oder Social-Media-Berichte wie in anderen Kriegen gibt es kaum.

Der Ukraine-Krieg war von Anfang an von zahllosen Postings aus der ukrainischen Zivilbevölkerung begleitet. Medien berichten von der Front, Kriegsblogger auf beiden Seiten geben tägliche Updates, mit denen – auch bei aller Vorsicht vor Propaganda – Analysten wie jene vom US-Thinktank Institute for the Study of War relativ genau das Geschehen nachzeichnen können.

Im Fall des Iran muss sich der Thinktank im Wesentlichen auf die Informationen offizieller Stellen beschränken, die zumeist von strategischen Interessen der Kriegsparteien geprägt sind. Dazu kommen Medienberichte sowie vereinzelt Satellitenaufnahmen – entsprechend dünn ist die Informationslage.

Unklare Situation im Iran
Wie die Situation im Iran ist, weiß derzeit niemand genau: Das iranische Regime sprach vor einigen Tagen von 2.000 Toten, die entsprechenden Schätzungen von iranischen NGOs, die aber teilweise aus dem Ausland operieren, variieren zwischen 3.700 und rund 6.000 Todesopfern. Der Iranische Rote Halbmond gab zuletzt an, 113.000 zivile Einrichtungen seien von den Angriffen zumindest beschädigt worden. Überprüfen lassen sich diese Angaben allesamt nicht.

 
Hegseth betet für den Krieg im Namen Jesu – der Papst widerspricht ihm offen!
Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die amerikanische Bevölkerung aufgerufen, „jeden Tag, kniend“ für einen Militärsieg im Nahen Osten zu beten – „im Namen Jesu Christi.“ Papst Leo XIV., der erste amerikanisch geborene Papst der Geschichte, sieht das grundlegend anders.

In einer Predigt am Gründonnerstag in der Basilika San Giovanni in Laterano, der Kathedrale des Bischofs von Rom, sagte Leo, die christliche Sendung sei im Laufe der Geschichte oft „durch den Wunsch nach Herrschaft verfälscht worden, der dem Weg Jesu Christi völlig fremd ist.“ Er nannte Hegseth nicht beim Namen. Er musste es nicht. „Wir neigen dazu, uns mächtig zu fühlen, wenn wir dominieren, siegreich, wenn wir unsere Gleichen zerstören, groß, wenn wir gefürchtet werden“, sagte er. „Gott hat uns ein Beispiel gegeben – nicht wie man beherrscht, sondern wie man befreit. Nicht wie man Leben zerstört, sondern wie man es gibt.“

Es war nicht das erste Mal, dass Leo in dieser Richtung gesprochen hat. Ende März warnte er in einer Sonntagspredigt ausdrücklich davor, den Namen Jesu für Kämpfe zu beanspruchen. Jesus „hört nicht auf die Gebete derer, die Krieg führen, sondern weist sie zurück“, sagte er damals. Seit die USA und Israel Ende Februar mit den Bombardierungen Irans begannen, hat Leo konsequent zum Ende der Gewalt und zur Rückkehr zum Dialog aufgerufen. Der Papst ist in seiner ersten Amtszeit als Pontifex sorgfältig darauf bedacht gewesen, nicht direkt in die amerikanische Politik einzugreifen. Er hat Donald Trump nur dann erwähnt, wenn Journalisten ihn direkt danach fragten. Am 31. März sagte er außerhalb seiner Residenz in Castel Gandolfo: „Mir wurde gesagt, dass Präsident Trump kürzlich erklärt hat, er wolle den Krieg beenden. Hoffentlich sucht er nach einem Weg, das Ausmaß der Gewalt und der Bombardierungen zu verringern.“ Einen direkten Kontakt mit Trump über den Krieg hat es nach Angaben des Vatikans bisher nicht gegeben.

Seinen Einfluss hat Leo bisher über andere Wege geltend gemacht. Als Trump seine Abschiebungskampagne im vergangenen Jahr verschärfte, ermutigte er amerikanische Bischöfe, Einwanderer entschieden zu unterstützen.




 
Last Update: Iran-Krieg: Treffer, Trümmer, Tote – Der Krieg erreicht Konzerne, Städte und die eigene Armee
Die Einschläge verteilen sich längst nicht mehr nur auf militärische Ziele. In Dubai werden Fassaden beschädigt, darunter auch ein Gebäude des US-Unternehmens Oracle. Trümmer abgefangener Drohnen schlagen ein, verletzen niemanden, aber senden ein klares Zeichen. In Abu Dhabi trifft es eine Gasanlage bei Habshan. Ein Mensch stirbt, mehrere werden verletzt. Feuer, Schäden, laufende Lagebewertungen. Die Grenze zwischen militärischem Schlag und ziviler Realität existiert nicht mehr. Iran richtet seine Drohungen offen gegen US-Konzerne. Oracle gehört dazu, ebenso 17 weitere Unternehmen, denen Teheran Beteiligung an Spionage vorwirft. Frühere Angriffe haben bereits Infrastruktur von Amazon Web Services in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain beschädigt. Der Konflikt zieht wirtschaftliche Knotenpunkte direkt hinein.

Parallel verschiebt sich die Lage auf dem Schlachtfeld. Zwei US-Kampfflugzeuge gehen innerhalb kurzer Zeit verloren. Eine F-15 wird abgeschossen, ein Besatzungsmitglied geborgen, das zweite bleibt vermisst. Wenig später wird auch eine A-10 getroffen. Iranische Luftabwehr beansprucht den Abschuss. Der Aufenthaltsort des Piloten ist unklar. In Washington bleibt es still. Keine schnellen Erklärungen, keine Details. Die Zahlen auf amerikanischer Seite steigen weiter. 365 verwundete Soldaten, darunter 247 aus dem Heer, 63 aus der Marine, 19 Marines und 36 aus der Luftwaffe. 13 Tote. Die Mehrheit der Verletzten stammt aus erfahrenen Dienstgraden. Der Krieg trifft nicht nur junge Einheiten, sondern auch die, die ihn tragen sollen.

 
entweder sollte man bodentruppen einsetzen oder diesen völkerrechtswidrigen angriff auf den iran stoppen ,ansonsten macht man sich langsam lächerlich
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Man hat zwar gewonnen, aber nur mit Hilfe der Partner. Und überwältigend war es auch nicht wirklich. Vor allem was danach passierte.

Tja, das weltgrößte A....loch, also dieser orangene Clown im weißen Haus, war der Meinung, dass es sich um einen schwachen Gegner handelt. Da er nebenbei noch ein verurteilter Straftäter, dazu noch kriminell und korrupt ist usw.
Welcome back

Trump redet zwar viel Blödsinn aber im US Militär gibt es genug kluge Köpfe die wissen wie stark Iran ist.
Man sollte den Fokus weniger auf Trump setzen
 
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