Die Touska brennt, der Ölpreis steigt, und niemand weiß, ob noch verhandelt wird
Kumzar/Islamabad – Die USS Spruance feuert drei Schüsse in den Maschinenraum eines iranischen Frachters.
Vorher, sechs Stunden lang, hatte die US-Marine die Touska gewarnt, ein iranisches Frachtschiff unter iranischer Flagge, beladen in Malaysia, auf dem Weg nach Bandar Abbas. Die Touska reagierte nicht. Also kam der letzte Funkspruch, gesprochen wie ein Countdown: Räumen Sie Ihren Maschinenraum, wir eröffnen das Feuer. Dann der Rauch. Dann die Übernahme. Die USA nennen das verhältnismäßig und professionell. Iran nennt es Piraterie und kündigt eine schnelle Antwort an.
Damit ist der Waffenstillstand, der am Mittwoch ausläuft, nicht nur unter Druck. Er ist kaum noch erkennbar. Irans Außenminister Abbas Araghchi sagt seinem pakistanischen Amtskollegen Ishaq Dar, Washington zeige schlechte Absichten und mangelnden Ernst in der Diplomatie. Die Forderungen und die Drohungen gegen iranische Schiffe und Häfen seien klare Zeichen dafür, dass die Amerikaner es nicht aufrichtig meinen. Irans Präsident Masoud Pezeshkian geht noch weiter und warnt im Telefonat mit Pakistans Premierminister, die amerikanischen Aktionen hätten das Misstrauen in Teheran so weit getrieben, dass man befürchte, Washington werde die Diplomatie ein weiteres Mal verraten, wie schon zuvor. Iranische Staatsmedien berichten am Sonntag, ohne offizielle Quellen zu nennen, dass die geplante zweite Verhandlungsrunde in Islamabad möglicherweise nicht stattfinden wird. Von iranischer Seite gibt es keine Reaktion auf Trumps Ankündigung neuer Gespräche.
kaizen-blog.org
Kumzar/Islamabad – Die USS Spruance feuert drei Schüsse in den Maschinenraum eines iranischen Frachters.
Vorher, sechs Stunden lang, hatte die US-Marine die Touska gewarnt, ein iranisches Frachtschiff unter iranischer Flagge, beladen in Malaysia, auf dem Weg nach Bandar Abbas. Die Touska reagierte nicht. Also kam der letzte Funkspruch, gesprochen wie ein Countdown: Räumen Sie Ihren Maschinenraum, wir eröffnen das Feuer. Dann der Rauch. Dann die Übernahme. Die USA nennen das verhältnismäßig und professionell. Iran nennt es Piraterie und kündigt eine schnelle Antwort an.
Damit ist der Waffenstillstand, der am Mittwoch ausläuft, nicht nur unter Druck. Er ist kaum noch erkennbar. Irans Außenminister Abbas Araghchi sagt seinem pakistanischen Amtskollegen Ishaq Dar, Washington zeige schlechte Absichten und mangelnden Ernst in der Diplomatie. Die Forderungen und die Drohungen gegen iranische Schiffe und Häfen seien klare Zeichen dafür, dass die Amerikaner es nicht aufrichtig meinen. Irans Präsident Masoud Pezeshkian geht noch weiter und warnt im Telefonat mit Pakistans Premierminister, die amerikanischen Aktionen hätten das Misstrauen in Teheran so weit getrieben, dass man befürchte, Washington werde die Diplomatie ein weiteres Mal verraten, wie schon zuvor. Iranische Staatsmedien berichten am Sonntag, ohne offizielle Quellen zu nennen, dass die geplante zweite Verhandlungsrunde in Islamabad möglicherweise nicht stattfinden wird. Von iranischer Seite gibt es keine Reaktion auf Trumps Ankündigung neuer Gespräche.
Die Touska brennt, der Ölpreis steigt, und niemand weiß, ob noch verhandelt wird
Die USS Spruance feuert drei Schüsse in den Maschinenraum eines iranischen Frachters.