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Iran News....

Straße von Hormus wird zum Schlachtfeld: USA weiten Angriffe aus, Iran schlägt in vier Staaten zurück
Der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hat in den vergangenen Tagen eine neue Stufe erreicht. Längst geht es nicht mehr nur um Luftangriffe oder Raketen. Im Mittelpunkt steht jetzt die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt. Dort entscheidet sich, wer den Schiffsverkehr kontrolliert und damit auch einen erheblichen Teil des weltweiten Ölhandels. In der siebten Nacht in Folge griffen amerikanische Streitkräfte iranische Überwachungsanlagen, unterirdische Waffenlager, militärische Nachschubwege und Einrichtungen der Revolutionsgarden an. Gleichzeitig wurden Brücken in der Provinz Hormozgan zerstört, die Bandar Abbas mit dem Landesinneren verbinden. Auch ein Überwachungsturm im Hafen von Chabahar brach nach einem amerikanischen Angriff zusammen. Nach Angaben des US-Militärs diente er der Beobachtung und Steuerung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus.

Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Kuwait, Bahrain, Jordanien und den Nordirak. In Kuwait wurde ein Entsalzungswerk für Trinkwasser getroffen und schwer beschädigt. Bahrain und Jordanien meldeten abgefangene Raketen, im Nordirak kamen bei einem weiteren Angriff mehrere Menschen ums Leben. Auch Handelsschiffe geraten zunehmend unter Beschuss. Die britische Seefahrtüberwachung bestätigte einen neuen Angriff auf einen Tanker in der Meerenge. Die wirtschaftlichen Folgen werden bereits sichtbar. Nachdem Iran den Schiffsverkehr weitgehend blockiert hat, sank die Zahl der Durchfahrten auf den niedrigsten Stand seit Wochen. Gleichzeitig stieg der Ölpreis auf mehr als 86 Dollar pro Barrel. Ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Gasexports lief in Friedenszeiten durch diese Meerenge. Jede weitere Eskalation trifft deshalb längst nicht mehr nur die Kriegsparteien, sondern die Weltwirtschaft.

Donald Trump erklärte am Donnerstagabend dennoch, die Vereinigten Staaten würden den Krieg deutlich gewinnen und die Ergebnisse bald sehen. Gleichzeitig wächst in Washington der politische Druck, den inzwischen seit mehr als vier Monaten andauernden Konflikt zu beenden. Aus den versprochenen kurzen Militärschlägen ist ein Krieg geworden, dessen Ende derzeit niemand mehr vorhersagen kann.

 
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