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Iran News....

US-Sanktionen gegen Flugsektor: Iran droht Nachbarn
Nach der Einschränkung zahlreicher Flugverbindungen durch US-Sanktionen hat der Iran seinen Nachbarstaaten gedroht. „Entweder ist das Fliegen in der Region für alle frei oder für niemanden“, schrieb Mohammed Mochber, Berater des obersten Führers des Landes, Modschtaba Chamenei, heute auf der Plattform X.

Die Kooperation mit den USA bei der „Umsetzung feindseliger Maßnahmen“ werde dem iranischen Volk im Gedächtnis bleiben. Seine Drohung ließ Mochber darüber hinaus unkonkret.

Der internationale Luftverkehr des Iran ist nach neuen US-Sanktionen weitgehend isoliert. Mehrere Staaten haben inzwischen ihre Kooperation mit iranischen Airlines eingestellt oder verweigern gar die Erlaubnis, den Luftraum zu nutzen. Ab dem Hauptstadtflughafen Imam Chomenei in Teheran fliegen nur noch wenige iranische Airlines nach Russland, China und in die Türkei.

 
USA: Konstruktive Gespräche mit Iran über Vermittler
In den seit Monaten stockenden Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges hat ein US-Beamter gestern Abend auf einen Vorstoß aus Teheran reagiert. Medienberichten zufolge soll der Iran den USA am Donnerstag einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme von Gesprächen unterbreitet haben.

Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araktschi Medien zufolge.

Die USA führten über Vermittler positive und konstruktive Gespräche mit dem Iran und erörterten weiterhin Fragen im Zusammenhang mit dem Atomprogramm, erklärte daraufhin ein US-Beamter auf die Frage nach dem vom Iran vorgeschlagenen Siebentageplan. Details der Vorschläge ließen beide Seiten offen.

 
Trump lehnt iranischen Waffenruhe-Vorschlag ab
US-Präsident Donald Trump lehnt einem Medienbericht zufolge den Vorschlag des Iran für eine siebentägige Waffenruhe im Krieg am Persischen Golf ab. Er habe seinen Beratern mitgeteilt, dass er davon ausgehe, den Iran nach den US-Wahlen im November weiter anzugreifen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungskreise. Die iranische Führung bekräftigte indes ihren bereits zuvor unterbreiteten Vorschlag an die USA zur Öffnung der Seestraße von Hormuz.

„Die Frist von sieben Tagen beginnt, sobald die Vereinigten Staaten diesen Plan akzeptieren“, sagte Außenminister Abbas Araqchi vor Journalisten bei der UNO in New York. Die Entscheidung liege nun in Washington. Die Schritte, die die USA dafür unternehmen müssten, seien „nicht neu“, betonte Araqchi. „Sie sind bereits alle in dem im Juni mit Washington unterzeichneten Rahmenabkommen enthalten.“


Er bleibt das weltgrößte A....loch
 
Oman bietet Vermittlung im Nahost-Krieg an
Der Oman hat die Konfliktparteien im Nahen und Mittleren Osten zu Zurückhaltung und Dialog aufgerufen und sich erneut als Vermittler angeboten. Die Beteiligten sollten ihre Streitigkeiten durch „Zurückhaltung und Weitsicht“ sowie politische Gespräche beilegen, sagte Außenminister Badr al-Busaidi bei der UN-Generaldebatte in New York.

Der Oman werde seine Bemühungen um die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus fortsetzen, sagte al-Busaidi weiter. Er rief alle Seiten auf, dabei mit seinem Land zusammenzuarbeiten. Oman liegt dem Iran an der strategisch wichtigen Meerenge gegenüber. Schiffe, die iranische Beschränkungen umgehen wollen, fuhren zuletzt verstärkt entlang der omanischen Küste.

 
Ölpreise nach Trumps Absage an Iran gestiegen
Die Straße von Hormus ist seit Monaten weitgehend blockiert. Der US-Präsident stellt weitere Verhandlungen in Aussicht

Singapur/Sanaa – Die Ölpreise sind am Montag um mehr als ein Prozent gestiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump einen neuen iranischen Friedensvorstoß zur Öffnung der Seestraße von Hormuz abgelehnt hat. Der STANDARD hat berichtet. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 105,64 Dollar je Barrel, US-Leichtöl WTI stieg um 0,8 Prozent auf 93,11 Dollar. Der Iran hatte den Vorschlag in der vergangenen Woche über katarische Vermittler unterbreitet. Trump wies den Plan am Wochenende zurück.

Zugleich stellte er in einem Interview jedoch weitere Verhandlungen für diese Woche in Aussicht. Die geopolitischen Risiken in der Region bleiben Analysten zufolge auch wegen anhaltender Raketen- und Drohnenangriffe der vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen auf Saudi-Arabien hoch.

 
US-Iran-Verhandlungen ungewiss: Ölpreis steigt erneut
Die Ungewissheit über eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein Ende des Krieges hat den Ölpreis wieder deutlich steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete heute Früh im asiatischen Handel 107,45 Dollar, das waren drei Prozent mehr als am Vortag.

Die US-Sorte WTI legte um rund zwei Prozent auf 94,24 Dollar zu. US-Präsident Donald Trump hatte einen Vorschlag des Iran zur Wiederöffnung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus zurückgewiesen.

 
Mich würde interessieren, was dieser Wi...er als Wi...vorlage nimmt
Irans Justizchef droht Frauen: „Zustand der Nacktheit ist nicht erträglich“
In den letzten Jahren haben sich immer mehr Frauen im Iran den Kleidungsvorschriften widersetzt.
Irans Justizchef hat abermals Frauen bei Verstößen gegen die Kopftuchpflicht mit Maßnahmen gedroht. Bei einer Sitzung des obersten Justizrats forderte der Vorsitzende Gholamhossein Mohseni-Ejei, das Thema mit Priorität zu verfolgen. „Sie alle sind über einige dieser gesellschaftlichen Anomalien besorgt“, sagte der Justizchef in Teheran, wie aus einem Video der Nachrichtenagentur Mizan vom Montag hervorgeht.

„Dieser Zustand der Nacktheit ist nicht erträglich“, sagte Mohseni Ejei mit Blick auf Frauen in Irans Metropolen, die sich den strengen islamischen Kleidungsvorschriften widersetzen. Seinen Worten zufolge sollen, wenn nötig, auch „polizeiliche, nachrichtendienstliche und gerichtliche Maßnahmen“ erfolgen. Gesellschaftlicher Gegenwind dürfe die Behörden nicht abschrecken.

 
Trump dementiert Sanktionserleichterungen für den Iran
In einem Medienbericht hieß es, im Gegenzug seien konkrete Schritte des Iran in Bezug auf das Atomprogramm gefordert worden. Die Vermittler Katar und Pakistan treffen sich diese Woche

Washington/Teheran – US-Präsident Donald Trump hat einen Medienbericht dementiert, nach dem er mögliche Lockerungen von Sanktionen gegen den Iran im Gegenzug für Eingeständnisse beim iranischen Atomprogramme in Aussicht gestellt haben soll. "Das ist unwahr. Ich habe ihnen NICHTS angeboten!", schrieb er am Montag (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social mit Bezug auf einen entsprechenden Artikel des Nachrichtenportals Axios. Er forderte das Medium auf, die "Falschmeldung" zurückzuziehen.

Zuvor hatte Axios unter Berufung auf nicht namentlich genannte US-Beamte berichtet, dass Trump bereit sei, Sanktionen gegen den Iran zu lockern und eingefrorene iranische Gelder freizugeben, wenn Teheran im Gegenzug konkrete Schritte in Bezug auf sein Atomprogramm unternehmen würde.

 
Öllieferungen durch Straße von Hormus nehmen zu
Öllieferungen durch die umkämpfte Straße von Hormus nehmen zu. Derzeit fließen laut dem Energiedatenanbieter Vortexa etwa 65 bis 70 Prozent der Ölmenge des Vorkriegsniveaus durch die Meerenge, berichtete die Nachrichtenagentur dpa heute. Die Angabe fasst sämtliche Ölprodukte wie Flüssiggas und raffinierte Produkte, etwa Benzin, zusammen.

Im Vergleich zum Zeitraum vor dem Krieg flössen nun etwa 80 Prozent des unverarbeiteten Rohöls sowie Kondensate durch die Straße von Hormus, hieß es weiter. Nach Angaben von Vortexa passieren somit derzeit im Wochendurchschnitt täglich 11,2 Millionen Barrel Rohöl die Meerenge.

Vortexa: „Shuttleflotte“ und Saudi-Arabien befördern Exporte
Der Iran hatte zu Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar die Straße von Hormus durch Beschuss und Drohungen weitgehend für die Durchfahrt gesperrt.

 
Behörde: Tankschiffe nahe Iran unter Beschuss
Mehrere Tankschiffe sind Berichten zufolge in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit in der Schifffahrt (UKMTO) heute in separaten Meldungen mitteilte, wurden drei Schiffe von unbekannten Projektilen getroffen. Die Vorfälle ereigneten sich laut den Angaben bereits tags zuvor.

Der Iran reklamierte die Angriffe vorerst nicht für sich. Ein Sprecher der Revolutionsgarde sagte jedoch: „In der Straße von Hormus kommt es innerhalb jedes Zeitraums von 24 Stunden zu militärischen Auseinandersetzungen, aber seit einiger Zeit reagiert Amerika nicht mehr.“

In der für den weltweiten Energiehandel wichtigen Straße von Hormus kam es zuletzt regelmäßig zu Beschuss. Der Iran blockiert im Konflikt mit den USA mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Meerenge weitgehend. Das US-Militär griff seinerseits zivile iranische Schiffe an.

 
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