Die Islamische Republik wankt in ihren Grundfesten
Das Mullah-Regime ist innen und außen so schwach wie nie. Aber der Sturz eines Regimes ist nur der erste Schritt zur Freiheit für die Menschen im Iran
Im Iran zahlen die Menschen einen schrecklichen Blutzoll in ihrem Kampf gegen die Mullahs. Die freie Welt fiebert und leidet mit ihnen und fürchtet mit ihnen für die Zukunft. Denn der Sturz eines Regimes ist immer nur der erste Schritt, das haben die schwierigen oder gescheiterten Transitionen im Nahen Osten, vom Irak über die Länder des "Arabischen Frühlings" bis zu Syrien, gezeigt.
Aber was sollte diesmal überhaupt anders sein als bei früheren großen Protestwellen im Iran, die alle wieder niedergeschlagen wurden? Die Unterschiede sind nicht zu leugnen. 47 Jahre nach der von den Islamisten gestohlenen antimonarchistischen Revolution von 1979 wankt die Islamische Republik Khomeinis in ihren Grundfesten. Noch nie war das Regime innen und außen gleichzeitig so schwach.
Selbst Kerngruppen – wie "der Bazar", die wirtschaftliche Machtbasis der Mullahs – wenden sich ab, weil sie die Hoffnung auf Reform verloren haben. In sonst loyalen Städten und Provinzen fordern die Menschen das Ende des Regimes. Die schlecht bezahlten Sicherheitskräfte, die gegen sie losgeschickt werden, erleben die wirtschaftliche, soziale und politische Krise am eigenen Leib und in ihren Familien: Der marode Staat kann sich nicht mehr leisten, seine Klienten zufriedenzustellen. Und sie müssen fürchten, dass ihnen die Rechnung präsentiert wird: durch eine Intervention von außen, durch Rache von innen, wenn das Regime stürzt.
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Das Mullah-Regime ist innen und außen so schwach wie nie. Aber der Sturz eines Regimes ist nur der erste Schritt zur Freiheit für die Menschen im Iran
Im Iran zahlen die Menschen einen schrecklichen Blutzoll in ihrem Kampf gegen die Mullahs. Die freie Welt fiebert und leidet mit ihnen und fürchtet mit ihnen für die Zukunft. Denn der Sturz eines Regimes ist immer nur der erste Schritt, das haben die schwierigen oder gescheiterten Transitionen im Nahen Osten, vom Irak über die Länder des "Arabischen Frühlings" bis zu Syrien, gezeigt.
Aber was sollte diesmal überhaupt anders sein als bei früheren großen Protestwellen im Iran, die alle wieder niedergeschlagen wurden? Die Unterschiede sind nicht zu leugnen. 47 Jahre nach der von den Islamisten gestohlenen antimonarchistischen Revolution von 1979 wankt die Islamische Republik Khomeinis in ihren Grundfesten. Noch nie war das Regime innen und außen gleichzeitig so schwach.
Selbst Kerngruppen – wie "der Bazar", die wirtschaftliche Machtbasis der Mullahs – wenden sich ab, weil sie die Hoffnung auf Reform verloren haben. In sonst loyalen Städten und Provinzen fordern die Menschen das Ende des Regimes. Die schlecht bezahlten Sicherheitskräfte, die gegen sie losgeschickt werden, erleben die wirtschaftliche, soziale und politische Krise am eigenen Leib und in ihren Familien: Der marode Staat kann sich nicht mehr leisten, seine Klienten zufriedenzustellen. Und sie müssen fürchten, dass ihnen die Rechnung präsentiert wird: durch eine Intervention von außen, durch Rache von innen, wenn das Regime stürzt.
Die Islamische Republik wankt in ihren Grundfesten
Das Mullah-Regime ist innen und außen so schwach wie nie. Aber der Sturz eines Regimes ist nur der erste Schritt zur Freiheit für die Menschen im Iran