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Iran News....

Großbritannien schließt seine Botschaft im Iran. Italien und Polen fordern ihre Staatsbürger auf: Verlassen Sie das Land unverzüglich.
Das Vereinigte Königreich hat seine Botschaft in Teheran vorübergehend geschlossen und Mitarbeiter evakuiert, während Italien und Polen ihre Bürger aufgefordert haben, den Iran zu verlassen, und dabei auf wachsende Sicherheitsrisiken hingewiesen haben, da die Behörden inmitten der Drohungen der USA mit einer Intervention mit den schlimmsten Unruhen im Land konfrontiert sind.

„Wir haben die britische Botschaft in Teheran vorübergehend geschlossen; sie arbeitet nun im Homeoffice. Die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes wurden aktualisiert“, sagte ein Sprecher der britischen Regierung.

Der britische Botschafter und alle Konsularbeamten wurden aufgrund einer Sicherheitsbewertung und der Entscheidung, der Sicherheit der Mitarbeiter Priorität einzuräumen, evakuiert, sagte ein britischer Beamter.

Großbritannien und die Vereinigten Staaten haben einen Teil ihres Personals von Stützpunkten im Nahen Osten abgezogen, nachdem ein hochrangiger iranischer Beamter erklärt hatte, Teheran habe seine Nachbarn gewarnt, dass es amerikanische Stützpunkte angreifen werde, falls Washington angreifen sollte.

Italien und Polen fordern ihre Bürger auf, den Iran zu verlassen.
Italien hat seinen Appell an seine Staatsbürger erneuert, Iran aufgrund der Sicherheitslage im Land zu verlassen, teilte das Außenministerium am Mittwoch mit. Es hieß weiter, dass sich etwa 600 Italiener in Iran aufhielten, die meisten von ihnen in Teheran.

 
„Angriff steht unmittelbar bevor“ – US-Truppen verlassen Stützpunkte
Die Spannungen zwischen USA und Iran erreichen einen neuen Höhepunkt. Militärische Vorbereitungen, Luftraumsperrungen und diplomatische Warnungen deuten auf eine gefährliche Eskalation hin.

Die Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden US-Militärschlag gegen den Iran verdichten sich. Ein westlicher Militärvertreter erklärte am Mittwoch unmissverständlich: „Alle Signale deuten darauf hin, dass ein US-Angriff unmittelbar bevorsteht.“ Parallel dazu haben die Vereinigten Staaten vorsorglich Teile ihres Militärpersonals von strategischen Stützpunkten in der Region abgezogen, darunter von der Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar, die als größte US-Militärpräsenz im Nahen Osten gilt. Die amerikanische Botschaft in Doha riet anschließend von nicht zwingend erforderlichen Fahrten zu dieser Einrichtung ab.

Auch Großbritannien verfolgt Berichten zufolge eine ähnliche Vorsichtsstrategie und zieht Personal von einer Basis in Katar ab. Die diplomatische Situation verschärft sich zusehends. Nach Medienberichten hat Teheran mehrere Nachbarstaaten gewarnt, dass US-Militäreinrichtungen auf deren Staatsgebiet zum Ziel iranischer Angriffe werden könnten, sollte Washington militärisch gegen den Iran vorgehen.

Die direkten Kommunikationskanäle zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araqci und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff wurden mittlerweile ausgesetzt. Die Al-Udeid-Basis in Katar, die bei einem möglichen militärischen Konflikt mit dem Iran eine zentrale operative Rolle einnehmen würde, war bereits im vergangenen Jahr Ziel iranischer Raketenangriffe, nachdem die USA Operationen gegen das iranische Atomprogramm durchgeführt hatten.

 
UNO: Hinrichtungen im Iran absagen, Todesfälle aufklären
Die Vereinten Nationen haben den Iran aufgefordert, jegliche geplanten Hinrichtungen von Protest-Teilnehmenden aufzuhalten und alle Todesfälle unabhängig und transparent aufzuklären.

Die Situation im Iran sei „zutiefst beunruhigend“, sagte die stellvertretende UNO-Generalsekretärin für Afrika, Martha Pobee, gestern bei einer Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York. Das Treffen war auf Bitten der USA angesetzt worden.

Aufruf zu Dialog und Diplomatie
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres rufe alle Beteiligten zu größtmöglicher Zurückhaltung auf, sagte Pobee weiter. Er bleibe überzeugt, dass alle den Iran betreffenden Angelegenheiten am besten durch Diplomatie und Dialog gelöst werden könnten.

 
Informations-Blackout: Warum niemand weiß, was im Iran wirklich passiert
Während im Iran die Proteste anhalten, schafft die Regierung ein gefährliches Informationsvakuum. Die Internetblockade macht Fakten zur Mangelware und Desinformation zum Alltag.

Im Iran dauern die Proteste gegen das Regime bereits seit mehr als zwei Wochen an. Aus zahlreichen Städten und Ortschaften werden Demonstrationen gemeldet. Die Verifizierung der in sozialen Netzwerken zirkulierenden Videos und Fotos gestaltet sich jedoch als nahezu unmöglich: Seit etwa einer Woche blockiert die iranische Regierung weitgehend den Internetzugang im Land, wodurch der Informationsfluss massiv eingeschränkt bleibt. Ausländischen Medien ist die Berichterstattung praktisch unmöglich gemacht. Iraner, die es dennoch wagen, die Proteste zu dokumentieren, setzen ihre persönliche Sicherheit aufs Spiel. Diese Umstände schaffen ein gefährliches Informationsvakuum.

Die Kommunikationsblockade geht weit über das Internet hinaus. Auch Telefongespräche oder der Versand von SMS sind kaum noch möglich. Internationale Anrufe konnten nach mehrtägigen vollständigen Unterbrechungen nur noch sporadisch durchgeführt werden. Diese systematischen Einschränkungen bestimmen maßgeblich, welche Bilder überhaupt ein Publikum innerhalb und außerhalb des Landes erreichen können. Das entstandene Informationsvakuum bietet einen idealen Nährboden für gezielte Desinformation.

 
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