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Iran News....

Der Tag, an dem die Ordnung zerbrach – der offene Krieg im Nahen Osten
Ajatollah Ali Chamenei ist tot. Getötet bei einem gezielten israelischen Luftangriff auf seinen Führungskomplex im Zentrum von Teheran. Präsident Donald Trump verkündete seinen Tod in der Nacht über soziale Medien. Kurz darauf bestätigte das israelische Militär die „präzise groß angelegte Operation“. Was jahrzehntelang undenkbar schien, ist eingetreten: Der oberste Führer der Islamischen Republik, 86 Jahre alt, mehr als drei Jahrzehnte im Amt, wurde durch einen militärischen Schlag ausgeschaltet. Die Folgen entladen sich seitdem im Stundentakt.

Iran feuerte am Sonntag Wellen von ballistischen Raketen und Drohnen auf Israel sowie auf amerikanische Verbündete im Persischen Golf. In Tel Aviv wurde eine Frau getötet, nachdem eine iranische Rakete die Luftabwehr durchbrach und ein Wohngebäude im Stadtzentrum traf. Mehr als zwanzig Menschen wurden verletzt. Sirenen heulten landesweit, Menschen suchten Schutzräume auf. Selbst Jerusalem meldete erstmals Drohnenalarm. Auch die Golfstaaten blieben nicht verschont. In Bahrain, Sitz der 5. US-Flotte, wurden Dutzende Raketen und Drohnen abgefangen. Ein Hotel in Manama wurde beschädigt. In Dubai schlugen Trümmer abgeschossener Drohnen in Wohnhöfen ein, mehrere Menschen wurden verletzt. In Abu Dhabi trafen herabfallende Teile die Fassade der Etihad Towers, wo sich die israelische Botschaft befindet. In Katar wurden 18 ballistische Raketen abgefangen, mindestens 16 Menschen verletzt. In Kuwait traf eine Drohne den Flughafen. Oman, das noch vor Tagen zwischen Washington und Teheran vermitteln wollte, meldete Angriffe auf den Hafen von Duqm. Selbst ein Öltanker nahe der Straße von Hormus wurde getroffen, seine Besatzung evakuiert.

Die Straße von Hormus ist faktisch blockiert. Reedereien meiden die Passage, durch die normalerweise rund ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt. Großflughäfen wie Dubai International stellten den Betrieb zeitweise ein. Der Luftraum über weiten Teilen der Region ist geschlossen. Öl könnte beim Handelsstart deutlich steigen. Analysten sprechen von fünf bis zehn Dollar Aufschlag pro Barrel, manche halten wieder dreistellige Preise für möglich. OPEC Plus kündigte zwar eine Fördererhöhung um 206.000 Barrel pro Tag ab April an, doch gemessen an über 100 Millionen Barrel globaler Tagesproduktion bleibt das ein begrenzter Puffer.

 
Der zweite Tag nach dem Schlag – Führungsvakuum in Teheran, Raketen auf Synagogen, die Region im Ausnahmezustand
Teheran meldet Handlungsfähigkeit, während die Einschläge weitergehen. Präsident Masoud Pezeshkian erklärte am Sonntag in einer aufgezeichneten Ansprache im Staatsfernsehen, ein neuer Führungsrat „hat seine Arbeit begonnen“ – nach der Tötung von Ajatollah Ali Chamenei durch US-amerikanische und israelische Angriffe. Pezeshkian gehört diesem dreiköpfigen Gremium selbst an, neben Justizchef Gholam Hossein Mohseni Ejehei und Ajatollah Ali Reza Arafi. Außenminister Abbas Araghchi sagte dem Sender Al Jazeera, ein neuer oberster Führer werde „in ein oder zwei Tagen“ bestimmt. Während diese Sätze gesendet wurden, erschütterte eine massive Explosion die Hauptstadt, das israelische Militär sprach von Angriffen auf Ziele im Zentrum Teherans.

Iran reagierte mit einer Ausweitung seiner Angriffe. Raketen und Drohnen trafen Israel sowie mehrere Staaten am Golf. In Beit Shemesh in Zentralisrael schlug eine Rakete in eine Synagoge ein. Neun Menschen wurden nach Polizeiangaben getötet, 45 verletzt, elf gelten als vermisst. Rettungskräfte suchten noch in den Trümmern, während Bewohner neben ausgebrannten Fahrzeugen und eingestürzten Dächern standen. In Kuwait wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums 97 ballistische Raketen und 283 Drohnen registriert; ein Mensch kam ums Leben, 20 weitere wurden bei einer späteren Angriffswelle verletzt. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten drei Tote – Staatsangehörige aus Pakistan, Nepal und Bangladesch – sowie 58 Verletzte. 165 Raketen und 541 Drohnen seien auf das Land abgefeuert worden, der Großteil abgefangen, einige Geschosse trafen zivile Ziele. Auch Saudi-Arabien verurteilte iranische Angriffe auf Riad und die Ostregion. Ein zweites Schiff wurde in der Straße von Hormus nahe Mina Saqr getroffen, nachdem zuvor bereits ein anderes Schiff im Seegebiet angegriffen worden war. Maersk kündigte an, den Verkehr durch Bab al-Mandab und den Suezkanal auszusetzen und Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung umzuleiten. OPEC Plus will im April die Förderung um 206.000 Barrel pro Tag erhöhen, um die Märkte zu beruhigen. Der Brent-Preis hatte bereits vor dem Wochenende bei 72,87 Dollar geschlossen.

Das US-Militär bestätigte drei getötete und fünf schwer verwundete Soldaten im Einsatz gegen Iran. Zugleich erklärte das Zentralkommando, iranische Raketen seien dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln „nicht einmal nahe gekommen“. Eine iranische Jamaran-Korvette im Hafen von Chabahar sei angegriffen worden und sinke. Senator Tom Cotton sprach von einer mehrwöchigen Luftkampagne und nannte Irans „gewaltiges Raketenarsenal“ das vorrangige Ziel. Ted Cruz bezeichnete den Angriff als „die wichtigste Entscheidung“ von Donald Trumps Präsidentschaft und sagte, er habe Trump vorab zur Durchführung gedrängt. Senator Chris Murphy warnte dagegen, man werde „keine Demokratie bekommen, sondern eine noch härtere Führung“. Mark Warner sprach von großer Unsicherheit über die nächsten Schritte. Chris Coons nannte den Kurs einen riskanten Einsatz, der eine repressivere Führung in Teheran hervorbringen könne.

Die CIA hatte, das ergaben Recherchen, die Bewegungen iranischer Spitzenfunktionäre monatelang verfolgt und Informationen mit Israel geteilt. Der Zeitpunkt der Angriffe sei auch auf dieser Grundlage festgelegt worden. Internationale Juristen verweisen auf die Tragweite des Vorgehens. Luca Trenta von der Swansea University erinnerte daran, dass die US-Regierung seit 1975 per Dekret an ein Verbot politischer Tötungen gebunden ist. Marko Milanovic von der Universität Reading sagte, die gezielte Tötung eines Staatsoberhauptes im Frieden stelle einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht dar; im Krieg könne ein politischer Führer nur dann als legitimes Ziel gelten, wenn er als Kombattant Teil der Streitkräfte sei.

 
Angriffe gehen unvermindert weiter
Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei überziehen sich Israel und der Iran weiter gegenseitig mit Angriffen. Die israelische Armee teilte mit, sie greife „Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an“. Der Iran greift im Gegenzug Stützpunkte in der gesamten Region an.

US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärten, dass sie mit den Angriffen auf die Führungsriege des Landes den Weg für einen Machtwechsel ebnen wollten. Sie riefen die Iraner dazu auf, die Führung des Landes in die Hand zu nehmen.

Nach Einschätzung Trumps könnte der Krieg noch vier Wochen dauern. Von Anfang an sei man davon ausgegangen, dass es etwa vier Wochen gehen würde, sagte Trump laut „Daily Mail“ in einem Telefoninterview. Der Iran sei ein großes Land. „Es wird vier Wochen dauern – oder weniger.“

 
Iranische Revolutionsgarden behaupten, sie hätten den US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit vier ballistischen Raketen angegriffen und getroffen. Diese Behauptung wird in internationalen Medien zitiert, oft zusammen mit Warnungen aus Teheran.

Auch wenn westliche Medien diese Nachricht revidieren, ist es schon etwas auffällig, dass der Flugzeugträger aktuell Richtung Ost asiatisches Meer flüchtet
 
Golfstaaten kündigen Antwort auf iranische „Agression“ an
Nach iranischen Vergeltungsangriffen auf US-Militäreinrichtungen in der Golfregion haben die Golfstaaten Gegenmaßnahmen angekündigt. Die Außenminister der sechs Staaten des Golf-Kooperationsrats beklagten bei einer Konferenz gestern „ausgedehnte Schäden als Folge der verräterischen iranischen Angriffe“ auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), in Bahrain, Saudi-Arabien, Oman, Katar und Kuwait.

Sie zeigten sich entschlossen, „alle notwendigen Maßnahmen“ zu ihrem Schutz zu ergreifen, „einschließlich der Option, auf die Aggression zu antworten“.

Die Golfstaaten forderten ein sofortiges Ende der iranischen Angriffe. Die Stabilität in der Region sei „nicht nur von regionaler Bedeutung, sondern ein Grundpfeiler der weltweiten wirtschaftlichen Stabilität“, betonten sie in einer gemeinsamen Erklärung.

VAE schließen Botschaft in Teheran
Aus Protest gegen die iranischen Angriffe schlossen die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Botschaft in Teheran und zogen ihren Botschafter sowie ihr gesamtes diplomatisches Personal ab. In einer auf X verbreiteten Erklärung verurteilte das emiratische Außenministerium die iranischen Angriffe. Diese hätten Wohngebiete, Flughäfen, Häfen und andere zivile Ziele getroffen und „schutzlose Zivilisten in Gefahr gebracht“.

 
Iranische Revolutionsgarden behaupten, sie hätten den US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit vier ballistischen Raketen angegriffen und getroffen. Diese Behauptung wird in internationalen Medien zitiert, oft zusammen mit Warnungen aus Teheran.

Auch wenn westliche Medien diese Nachricht revidieren, ist es schon etwas auffällig, dass der Flugzeugträger aktuell Richtung Ost asiatisches Meer flüchtet
Iran: „USS Abraham Lincoln“ getroffen – USA widersprechen
Die iranische Revolutionsgarde hat als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe auf den Iran nach eigenen Angaben einen US-Flugzeugträger im Persischen Golf angegriffen und getroffen.

„Der US-Flugzeugträger ‚USS Abraham Lincoln‘ wurde von vier ballistischen Raketen getroffen“, teilte die Revolutionsgarde gestern laut örtlichen Medien mit.

Das US-Militär widerspricht der Darstellung des Iran und teilte mit, dass die abgefeuerten Raketen nicht einmal in die Nähe des Flugzeugträgers gekommen seien.

Drei US-Soldaten getötet
Fast gleichzeitig wurde bekannt, dass nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bei dem US-israelischen Militärangriff gegen den Iran drei US-Soldaten getötet worden sind.

 
In Tel Aviv ist es zu schweren Treffern der iranischen Armee gekommen
Einige Quellen sprechen von 100 ja sogar von tausenden Toten
In Israel wurde von der Armee eine Nachrichtensperre ausgerufen

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London, Paris, Berlin stellen sich hinter Washington – Bereitschaft zu Abwehrmaßnahmen gegen Iran

Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben ihre Bereitschaft erklärt, gemeinsam mit den Vereinigten Staaten und regionalen Partnern daran mitzuwirken, Irans Vergeltungsangriffe zu stoppen. In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich Premierminister Keir Starmer, Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz „bestürzt“ über die aus ihrer Sicht rücksichtslosen Angriffe Teherans, die Soldaten und Zivilisten ihrer Verbündeten in der Region gefährdeten. Man werde Schritte ergreifen, um eigene Interessen und die der Partner zu verteidigen. Dazu könne auch die Unterstützung notwendiger und verhältnismäßiger Verteidigungsmaßnahmen gehören, um Irans Fähigkeit zur Abfeuerung von Raketen und Drohnen an deren Ursprung zu zerstören. Konkrete operative Details nannten die drei Regierungen nicht. Die Erklärung markiert jedoch eine enge Abstimmung der drei größten europäischen Staaten mit Washington in einer Phase, in der sich der Konflikt weiter ausweitet und militärische Optionen offen diskutiert werden.
 
Bilder aus dem All – Satellitenaufnahmen dokumentieren Zerstörung in Iran und am Golf

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Satellitenbilder geben einen ersten sichtbaren Überblick über das Ausmaß der Angriffe zwischen Israel und Iran. Eine Aufnahme des Analyseunternehmens Vantor zeigt dichten Rauch über dem Marinestützpunkt Konorak im Süden Irans. Ein Schiff liegt dort brennend im Hafenbecken, eine dunkle Fahne steigt senkrecht in den Himmel. Weitere Bilder von Planet Labs PBC zeigen eine ausgedehnte Rauchwolke über der Uferpromenade von Dubai.

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Nach Angaben des US-Zentralkommandos trafen iranische Angriffe mehrere Ziele in der Stadt, darunter zwei Flughäfen, mindestens ein Hotel an der Küste sowie einen Hafenbereich. Die Satellitendaten bestätigen damit Schäden weit über militärische Einrichtungen hinaus. Während offizielle Stellen noch Details prüfen, liefern die Aufnahmen aus dem All eine nüchterne Bestandsaufnahme dessen, was am Boden bereits Realität ist.
 

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