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Geistig Abwesend
Doch hinter verschlossenen Türen geben sich Regierungsmitglieder und Fachleute in London genervt. Die Nato sei "ein Verteidigungsbündnis, viermal unterstrichen" teilte Ex-General Nick Carter kühl der BBC mit. "Da kann nicht ein Mitglied einen Krieg seiner Wahl vom Zaun brechen und dann den anderen Gefolgschaft befehlen. Einem solchen Klub möchten wir gar nicht angehören."
Sieht Trump anders.
US-Präsident Donald Trump hat die NATO wegen der Weigerung der Bündnispartner, an der Seite der USA in den Krieg gegen den Iran einzutreten, deutlich kritisiert. Dies sei ein "sehr dummer Fehler", sagte Trump. Die Haltung der Allianz sei unverständlich und "ziemlich schockierend".
Es sei nicht gut für die Partnerschaft, wenn Hilfe verweigert werde. Er sei enttäuscht von der NATO. Eine tolle Unterstützung habe es dagegen von Katar, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain gegeben, sagte Trump. Allerdings seien die USA nicht auf Hilfe angewiesen, um die Straße von Hormus für die Schifffahrt offenzuhalten.
MMn sollten alle NATO Mitglieder sich anschliessen und für den größten Führer aller Zeiten kämpfen. Das ist ein Ehre.
Aber davon abgesehen: Trump kann wenig machen. Er darf aus der NATO nicht ohne Kongress Zustimmung austreten. Eine anderer Weg für ihn wäre zB die NATO durch eine US Einnahme Grönlands von innen heraus zu zerstören. Aber auch das könnte der Kongress ihm wahrscheinlich nachträglich verbieten.
