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Ich bin gegen die Todesstrafe, aber so sah es seinerzeit aus. Nicht dass deine Mullah-Lieblinge auch so enden

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Neue Sanktionen: USA will Iran von der Weltwirtschaft isolieren
Wie US-Finanzminister Scott Bessent bei einer Pressekonferenz mitteilte, will man den Iran von der Weltwirtschaft isolieren. Konkrete Maßnahmen des groß angekündigten „Wirtschaftlichen D-Day“ nannte er nicht.
In ihrem „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran will die US-Regierung Teheran komplett von der Weltwirtschaft isolieren.

Die neuen Sanktionen der Operation „Wirtschaftlicher Verstoßener“ (Economic Outcast) zielten darauf ab, jede potenzielle Einnahmequelle der iranischen Revolutionsgarden zu unterbinden, sagte US-Finanzminister Scott Bessent am Montag auf einer Pressekonferenz. Der Fokus liege auf digitalen Vermögenswerten, Technologie, Gold, der Luftfahrt und der Schifffahrt.

 
Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen
In der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht auf heute.

Dabei sei der Maschinenraum beschädigt und das Schiff manövrierunfähig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.

Der Vorfall ereignete sich neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nordöstlich des Ortes Ash Shishah. Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die Meerenge immer noch weitestgehend.

 
Iran weist Trumps neuen Sanktionskrieg zurück – Teheran droht: „Kein einziger Tropfen Öl“
Die Trump-Regierung versucht, Iran wirtschaftlich noch weiter abzuriegeln, doch aus Teheran kommt keine Bereitschaft zum Nachgeben. Finanzminister Seyed Ali Madanizadeh erklärte, das Land habe einen auf 2 Jahre angelegten Wirtschaftsplan, der weitere amerikanische Sanktionen bereits berücksichtige. „Sanktionen sind für Iran nichts Neues.“ US-Finanzminister Scott Bessent hatte zuvor mehr als 60 Unternehmen, Personen und Schiffe weltweit mit neuen Strafmaßnahmen belegt. Washington wirft ihnen vor, Iran bei der Beschaffung von Nuklear- und Raketentechnik, Cyberoperationen und Öleinnahmen zu helfen. Nun sollen fünf Bereiche besonders getroffen werden: digitale Vermögenswerte, Technologie, Gold, Luftfahrt und Schifffahrt. Bessent kündigte an, der Druck werde von Tag zu Tag wachsen, bis Iran wirtschaftlich kaum noch Ausweichmöglichkeiten habe. Die Revolutionsgarden antworteten, getroffen werde damit vor allem die Bevölkerung. Washington wolle mit seinem Wirtschaftskrieg Lebensgrundlagen zerstören und das Vertrauen innerhalb des Landes beschädigen.

Trump hatte den gemeinsam mit Israel Ende Februar begonnenen Krieg als schnell und entscheidend angekündigt. Davon ist Ende August wenig übrig. Eine im Juni geschlossene Waffenruhe zerbrach wenige Wochen später, nachdem Iran die Blockade der Straße von Hormus wieder aufgenommen hatte. Nun droht Trump mit „Wirtschaftskrieg und Isolation in beispiellosem Ausmaß“ und will auch Staaten bestrafen, die weiter mit Iran Geschäfte machen. Zu den wichtigsten Handelspartnern gehören China, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Emirate stoppten vergangene Woche ihren Handel und ihre Finanzgeschäfte mit Iran, wenige Stunden nachdem Trump mit Präsident Mohammed bin Zayed telefoniert hatte. Ob Washington die Entscheidung verlangte, ist nicht bekannt. Bei China wird es für Trump schwieriger. Präsident Xi Jinping soll im kommenden Monat nach Washington kommen, und selbst Beobachter bezweifeln, dass Trump bereit ist, Peking wegen Iran mit wirklich schweren Sanktionen zu treffen. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hält die amerikanischen Drohungen ohnehin für Großsprecherei und erklärte, die USA könnten es sich wirtschaftlich gar nicht leisten, ihre Beziehungen zu immer weiteren Ländern einzuschränken.

Gefährlich wird es dort, wo aus wirtschaftlichem Druck wieder militärischer Druck werden kann. Mehrere Analysten halten es für wahrscheinlicher, dass Iran auf die neuen Sanktionen mit weiteren Angriffen reagiert, als dass Teheran Trumps Forderungen zum Atomprogramm und zur Öffnung der Straße von Hormus akzeptiert. Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei sagte, Washington wiederhole Methoden, die bereits gescheitert seien; Iran werde alle internationalen Möglichkeiten gegen die Sanktionen nutzen. Noch deutlicher wurde Mohsen Rezaei vom Obersten Nationalen Sicherheitsrat. Sollte die amerikanische Kampagne weitergehen, werde aus der Golfregion „kein einziger Tropfen Öl“ mehr exportiert. Jede Regierung, die sich an Amerikas Wirtschaftskrieg beteilige oder ihn unterstütze, werde Iran als Kriegspartei betrachten. Die Drohung ist nicht theoretisch. Golfstaaten wurden bereits mit iranischen Drohnen und Raketen angegriffen, amerikanische Stützpunkte ebenfalls, und die Blockade von Hormus trifft Öl- und Gasexporte längst praktisch. Gleichzeitig hat der jahrelange Sanktionsdruck Inflation und Arbeitslosigkeit im Iran verschärft und zu den Massenprotesten dieses Jahres beigetragen, die das Regime mit brutaler Gewalt niederschlug; nach Angaben iranischer Menschenrechtsgruppen im Exil wurden Tausende Demonstranten getötet. Trumps neue Rechnung lautet trotzdem wieder: noch mehr Druck. Teherans Antwort lautet bisher nicht Kapitulation, sondern die Drohung, die Rechnung an den gesamten Persischen Golf weiterzugeben.
 
USA rufen "wirtschaftlichen D-Day" gegen den Iran aus
Militärisch sind die USA erschöpft, nun erhöhen sie erneut den ökonomischen Druck auf Teheran. Trotz weitreichender Drohungen verzichten die USA aber auf die schärfsten Sanktionen gegen China

Die USA drohen dem Iran mit "Operation Economic Outcast" (Operation wirtschaftlich Ausgestoßener) mit einem Wirtschaftskrieg, der das Land komplett vom Welthandel isolieren soll. Dazu gehören auch Sekundärsanktionen gegen die Handelspartner des Iran.

Wie zuvor bereits Präsident Donald Trump sprach auch US-Finanzminister Scott Bessent effektheischend von einem "wirtschaftlichen D-Day" für den Iran. Ob der US-Strategiewechsel zum gewünschten Erfolg führt, ist fraglich.

 
Oman und Iran planen temporäre Route durch Hormus-Straße
Oman und der Iran haben sich auf einen Rahmenplan für die sichere Schifffahrt durch die Straße von Hormus geeinigt. Dieser sehe die Einrichtung einer temporären Schifffahrtsroute sowie ein Projekt zur Minenräumung in der Meerenge vor, teilten die Außenminister beider Länder heute in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Die Verhandlungen auf Fachebene über eine dauerhafte Route und die künftige Verwaltung der Wasserstraße sollen fortgesetzt werden. Zudem betonen die Minister die Bedeutung von Gesprächen mit anderen Anrainerstaaten des Persischen Golfs.

 
Alles war vorhergesagt, nur nicht gewollt
Nach Bomben und Verhandlungen soll nun der Hunger Teheran beugen, dabei hatten die eigenen Berater dem Präsidenten diesen Ausgang vor dem ersten Schuss vorgerechnet. Tage bevor die ersten Maschinen Richtung Iran abhoben, ließ Präsident Trump seine Geheimdienstchefin ins Oval Office kommen, mit der Frage, die man gewöhnlich vor einem Krieg beantwortet, nicht danach: ob ein umfassender Angriff eine gute Idee sei. Iran stehe so schwach da wie seit Jahrzehnten nicht, hätten ihm hochrangige Berater und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu versichert. Eine seltene Gelegenheit, das Atomprogramm zu zerschlagen und das Vermächtnis als Friedensstifter zu vergolden. Offen blieb, ob ein großer Schlag das Regime gleich mit stürzen würde.

Die damalige Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, trug vor, was der Apparat wusste. Die Tötung des obersten Führers werde wahrscheinlich ein härteres Regime hervorbringen, das erst recht nach der Bombe greife. Teheran werde die Straße von Hormus schließen und den Energiemarkt in Aufruhr versetzen. Und es werde amerikanische Truppen und Partner angreifen, bis die Verbündeten an der Verlässlichkeit Washingtons zweifelten. Was Gabbard sagte, sagten auch die Generäle. Ein Krieg fordere Opfer und zehre an den Beständen einer überdehnten Truppe, deren Einsatzbereitschaft weiter sinke. Trump wischte die Bedenken beiseite, das Militär löse jedes Problem, sobald es auftrete. Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, General Dan Caine, versicherten mehrfach, sie kämen mit jeder Komplikation zurecht.

 
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