Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Israel-Palästina Konflikt Sammelthread

Es ist nicht klar, welche genau die territorialne Anpassungen war, und ob die Palästinenser wirklich einen eigenen Staat mit eigener Armee haben würden, ohne israelische militärische Präsenz. Außerdem, die Frage der Flüchtlingen war anscheinend nicht geklärt.

Also, wenn man die Israelis nicht dazu bringen kann, ein gutes Angebot zu den Palästinenser zu machen, mit der sie ihre Gleichberechtigung bekommen, die Palästinenser müssen andere Mittel finden, um dagegen zu kämpfen. Die heutigen bringen anscheinend keine guten Ergebnisse.

Es war nicht klar weil es gar nie ein wirkliches Interesse seitens Arafat gab auch eingeständnisse zu machen....das zeigte sich da klar, also ist man gar nicht weiter darauf eingegangen, sondern jeder zog den Schwanz ein.....
 
Es ist nicht klar, welche genau die territorialne Anpassungen war, und ob die Palästinenser wirklich einen eigenen Staat mit eigener Armee haben würden, ohne israelische militärische Präsenz. Außerdem, die Frage der Flüchtlingen war anscheinend nicht geklärt.

Also, wenn man die Israelis nicht dazu bringen kann, ein gutes Angebot zu den Palästinenser zu machen, mit der sie ihre Gleichberechtigung bekommen, die Palästinenser müssen andere Mittel finden, um dagegen zu kämpfen. Die heutigen bringen anscheinend keine guten Ergebnisse.

Jetzt schaust du dir mal in Ruhe die Fatah Flagge an, bei Gelegenheit auch die der Hamas und dann siehst du welches "gute Angebot" und welche "Gleichberechtigung" als Einzige akzeptiert werden und welche "Mittel" seit Jahrzehnten genutzt werden.
 
Leningrad_Codex_Carpet_page_e.jpg
 
Sorry liebe israel Regierung....euere Legalisierung euerer Siedlungen sind das schmalachenhafterste was ich zu dem Thema kenne......ich versteh euch einfach nicht.
 
Zwei-Staaten-Lösung zur Zerschlagung Israels

Der vermeintlich alternativlose Lösungsvorschlag, den die Palästinenser mit ausländischer Schützenhilfe durchdrücken wollen, beinhaltet ein zweigeteiltes Israel ohne sichere Grenzen. Das hat mit Frieden nichts zu tun, sondern ist lediglich ein Rezept zur Abschaffung des jüdischen Staates.

Ob Kerry, Steinmeier, die UNO oder die EU: Alle reden von der Zwei-Staaten-Lösung. Ein jüdisches, demokratisches Israel neben einem „lebensfähigen und demokratischen Palästina“, so der deutsche Aussenminister, „mit dem Ziel eines friedlichen, respektvollen und sicheren Zusammenlebens zweier Staaten“. Um „überlebensfähig“ zu sein, fügen die Palästinenser noch „zusammenhängend“ hinzu.

Würde Deutschland erneut Mauer durch Berlin bauen?

Das Ausland fordert gemeinsam mit den Palästinensern von Israel erhebliche territoriale und politische Konzessionen, um diesen palästinensischen Staat zu ermöglichen. Dazu gehört ein Rückzug auf die „Grenze von 1949“. In Wirklichkeit ist das nur eine Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Jordanien, „ohne diplomatische Vorgriffe“, wie es im Vertragstext von Rhodos heisst. Israel müsste alle seine Siedlungen räumen. Für fast eine halbe Million Israelis würde das den Umzug bedeuten.

Der jüdische Staat existierte bis 1967 auch ohne Klagemauer und „biblische Gefilde“. Der Zionismus, die vermeintlich staatstragende Ideologie Israels, strebte lediglich eine sichere Zuflucht für verfolgte Juden an. Deshalb könnte man Kerry und Steinmeier zustimmen, dass ein Israel ohne besetzte Gebiete einen gesunden Staat mit jüdischer Mehrheit garantiert. Doch solange feindlich gesinnte arabische Staaten oder Milizen Israel mit Krieg und Raketen bedrohen, muss Israel seine Grenzen entsprechend militärischer Überlegungen festlegen.

Trotz Berlin, Nicosia und Belfast als negativ-Vorbilder, fordert die Welt zudem eine Teilung Jerusalems, damit im Ostteil der Stadt auf den Trümmern der ältesten jüdischen Kulturstätten, darunter der Klagemauer, die Hauptstadt eines judenreinen Palästinas errichtet werden kann.

Ein demokratisches Palästina?

Tatsächlich ist „Palästina“ aus demokratischer Sicht jetzt schon gescheitert. Obgleich die Palästinenser seit den Osloer Verträgen 1974 die Möglichkeit hatten, in ihrem selbstverwalteten Bereich „Demokratie“ zu üben, ist diese faktisch abgeschafft. Die palästinensische Staatsführung (Autonomiebehörde) mitsamt Staatspräsident, Aussenminister, Staatswappen und anderen Zutaten tut so, als gäbe es einen palästinensischen Staat schon heute. Doch Präsident Mahmoud Abbas und seine Minister haben längst keine Legitimität mehr. Im Januar 2006 gab es die einzigen demokratischen Wahlen. Vertreter der radikalislamischem Hamas-Organisation gewannen haushoch. Das konnte die seit „Menschengedenken“ über die Palästinenser herrschende Fatah-Partei nicht akzeptieren. Das Parlament wurde 2007 aufgelöst. Abbas weigerte sich, der siegreichen Hamas die Schlüssel zur Macht zu überreichen: Geheimdienst, Polizei und politische Posten blieben widerrechtlich in seiner Hand. 2007 kam es zum „Putsch“ der Hamas im Gazastreifen, wobei diese sich dort nur das „genommen“ hat, was ihr ohnehin zustand. Die Hamas ist eine autokratische Diktatur mit öffentlichen Hinrichtungen und Verstössen gegen Menschenrechte.

Wie gross muss ein Staat sein?

Die Palästinenser behaupten, dass sie ohne die von Israel besetzten C-Gebiete im Westjordanland nicht überlebensfähig seien. Doch dort gibt es nur Felder und viel Wüste. Seit wann ist Landwirtschaft der Schlüssel für Wirtschaftserfolg? Weder der nur 1 Km² grosse Vatikan (ohne Flughafen und Zugang zum Meer) noch die dem Untergang geweihten Staaten im Pazifik mit über 2000 Inseln, Malta oder Liechtenstein existieren von Landwirtschaft. Ob ein Staat erfolgreich oder „gescheitert“ ist, entscheidet sich ausschliesslich an seiner Geschäftsfähigkeit. Die Grösse spielt dabei keine Rolle, wie das über 30 Staaten beweisen, die allesamt kleiner sind als der Gazastreifen.

Wie finanzieren sich die Palästinenser?

Neben High-Tech Firmen in Ramallah und Touristen in Bethlehem lebt die Autonomiebehörde heute von Zuwendungen der Geberländer in Milliardenhöhe, Geschäften mit zahllosen NGO´s und etwa 100.000 Palästinensern, die in Israel und in den Siedlungen arbeiten. Entwicklungsländer in Afrika erhalten nur einen Bruchteil der Gelder, die heute nach Palästina fliessen. Die sogenannte „Aufbauhilfe“ der Geberländer für die Errichtung eines palästinensischen Staates in Milliardenhöhe dürfte automatisch wegfallen, sowie der „Staat Palästina“ tatsächlich ausgerufen wird. „Palästina“ müsste dann „Entwicklungshilfe“ beantragen. Tausende Mitarbeiter ausländischer NGO würden arbeitslos.

Zwar kooperiert die Autonomiebehörde im Westjordanland mit Israels Sicherheitskräften, um das Überleben der Fatah-Regierung von Abbas zu garantieren. Aber der Terror gegen Israelis wird verherrlicht, Kooperation mit Israel wird als Kollaboration mit dem Feind mit dem Tod bestraft und namhafte Massenmörder im israelischen Gefängnis, wie Marwan Barghouti, werden von der Fatah-Partei auf Spitzenposten gewählt. Das klingt nicht wie ernsthaftes Interesse an Frieden mit Israel.

Israel zerschlagen, damit Palästina zusammenwächst?

Die Palästinenser behaupten, nur mit einem „zusammenhängenden“ Staat überlebensfähig zu sein. Deshalb fordern sie nicht nur die Räumung aller jüdischen Siedlungen im Westjordanland, sondern auch noch eine souveräne Schneise quer durch Israel zum Gazastreifen. Israel wäre zweigeteilt.

Die USA, EU und andere Befürworter der Zwei-Staaten-Lösung machen sich selber unglaubwürdig, solange sie politisch und finanziell mit Milliardenbeträgen die UNO Flüchtlingshilfe-Organisation UNWRA unterstützen. Die kümmert sich nach eigenen Angaben allein um „arabische Flüchtlinge aus Palästina“. Im Gegensatz zu Millionen anderen Flüchtlingen der Welt, darunter Schlesiern, Sudeten und 800.000 Juden aus der gesamten arabischen Welt, wird den palästinensischen Flüchtlingen das „Recht auf Rückkehr“ in ihre Heime in Israel zugestanden. Allein bei ihnen vererbt sich der Flüchtlingsstatus auf ihre Kindeskinder. Diese Flüchtlingsgruppe ist inzwischen auf 6 Millionen Menschen angewachsen. Viele von ihnen haben „Palästina“ nie verlassen und leben bis heute in Lagern im Gazastreifen oder im Westjordanland, und sonst in Jordanien, Libanon, Syrien. Wegen ihres von der UNO verbrieften „Rechts“ auf Rückkehr, kann es da eine „gerechte“ Lösung (so Kerry) nur durch Rückkehr nach Israel geben. Palästinenser, Araber und natürlich jüdische Israelis wissen genau, dass eine Überschwemmung Israels mit 6 Millionen Arabern das Ende der jüdischen Mehrheit in Israel bedeutet und den jüdischen Staat in einen weiteren arabischen Staat verwandeln würde.

Das wäre die „Endlösung der Israelfrage“. Aber ob damit wirklich Frieden in Nahost ausbricht, ist zu bezweifeln.

Zwei-Staaten-Lösung zur Zerschlagung Israels - Audiatur-Online
 
Jetzt schaust du dir mal in Ruhe die Fatah Flagge an, bei Gelegenheit auch die der Hamas und dann siehst du welches "gute Angebot" und welche "Gleichberechtigung" als Einzige akzeptiert werden und welche "Mittel" seit Jahrzehnten genutzt werden.

Die PLO hat schon ein enormes Zugeständnis gemacht, indem man das Existenzrecht Israels anerkannt hat, und zwar auf der Mehrheit des palästinensischen Gebiets. Man kann aber nicht in der Ewigkeit die Zugeständnissen nur von der palästinensischer Seite erwarten. Und egal was die Fatah und die Hamas sagen, eine Lösung des Konfliktes ohne Gleichberechtigung der Palästinenser wird es nie geben. Diese Gleichberechtigung kann nur durch einen überlebensfähigen und wirklich unabhängigen palästinensischen Staat oder durch die Gewährung von allen politischen Rechten zu den Palästinenser in einem gemeinsamen jüdisch-arabischen Staat erfolgen. Eine Bantustan-Option nach dem Vorbild des südafrikanischen Apartheids wird keine stabile Situation sein. Je schneller die zionistischen Eliten das begreifen, desto besser für die ganze Region.
 
Ich sehe keinen Sinn mehr darin, hier noch weiter zu diskutieren, wenn sowieso alle drei bis vier Seiten wieder und wieder dieselben bereits widerlegten Vorwuerfe gemacht werden.

~Metatron
 
Ich sehe keinen Sinn mehr darin, hier noch weiter zu diskutieren, wenn sowieso alle drei bis vier Seiten wieder und wieder dieselben bereits widerlegten Vorwuerfe gemacht werden.

~Metatron

Das ist ja der Sinn der ganzen Sache... hier im Thread sowie auch draussen wenn wieder und wieder über Lösungen verhandelt wird...
 
Zwei-Staaten-Lösung zur Zerschlagung Israels

Der vermeintlich alternativlose Lösungsvorschlag, den die Palästinenser mit ausländischer Schützenhilfe durchdrücken wollen, beinhaltet ein zweigeteiltes Israel ohne sichere Grenzen. Das hat mit Frieden nichts zu tun, sondern ist lediglich ein Rezept zur Abschaffung des jüdischen Staates.

Ob Kerry, Steinmeier, die UNO oder die EU: Alle reden von der Zwei-Staaten-Lösung. Ein jüdisches, demokratisches Israel neben einem „lebensfähigen und demokratischen Palästina“, so der deutsche Aussenminister, „mit dem Ziel eines friedlichen, respektvollen und sicheren Zusammenlebens zweier Staaten“. Um „überlebensfähig“ zu sein, fügen die Palästinenser noch „zusammenhängend“ hinzu.

Würde Deutschland erneut Mauer durch Berlin bauen?

Das Ausland fordert gemeinsam mit den Palästinensern von Israel erhebliche territoriale und politische Konzessionen, um diesen palästinensischen Staat zu ermöglichen. Dazu gehört ein Rückzug auf die „Grenze von 1949“. In Wirklichkeit ist das nur eine Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Jordanien, „ohne diplomatische Vorgriffe“, wie es im Vertragstext von Rhodos heisst. Israel müsste alle seine Siedlungen räumen. Für fast eine halbe Million Israelis würde das den Umzug bedeuten.

Der jüdische Staat existierte bis 1967 auch ohne Klagemauer und „biblische Gefilde“. Der Zionismus, die vermeintlich staatstragende Ideologie Israels, strebte lediglich eine sichere Zuflucht für verfolgte Juden an. Deshalb könnte man Kerry und Steinmeier zustimmen, dass ein Israel ohne besetzte Gebiete einen gesunden Staat mit jüdischer Mehrheit garantiert. Doch solange feindlich gesinnte arabische Staaten oder Milizen Israel mit Krieg und Raketen bedrohen, muss Israel seine Grenzen entsprechend militärischer Überlegungen festlegen.

Trotz Berlin, Nicosia und Belfast als negativ-Vorbilder, fordert die Welt zudem eine Teilung Jerusalems, damit im Ostteil der Stadt auf den Trümmern der ältesten jüdischen Kulturstätten, darunter der Klagemauer, die Hauptstadt eines judenreinen Palästinas errichtet werden kann.

Ein demokratisches Palästina?

Tatsächlich ist „Palästina“ aus demokratischer Sicht jetzt schon gescheitert. Obgleich die Palästinenser seit den Osloer Verträgen 1974 die Möglichkeit hatten, in ihrem selbstverwalteten Bereich „Demokratie“ zu üben, ist diese faktisch abgeschafft. Die palästinensische Staatsführung (Autonomiebehörde) mitsamt Staatspräsident, Aussenminister, Staatswappen und anderen Zutaten tut so, als gäbe es einen palästinensischen Staat schon heute. Doch Präsident Mahmoud Abbas und seine Minister haben längst keine Legitimität mehr. Im Januar 2006 gab es die einzigen demokratischen Wahlen. Vertreter der radikalislamischem Hamas-Organisation gewannen haushoch. Das konnte die seit „Menschengedenken“ über die Palästinenser herrschende Fatah-Partei nicht akzeptieren. Das Parlament wurde 2007 aufgelöst. Abbas weigerte sich, der siegreichen Hamas die Schlüssel zur Macht zu überreichen: Geheimdienst, Polizei und politische Posten blieben widerrechtlich in seiner Hand. 2007 kam es zum „Putsch“ der Hamas im Gazastreifen, wobei diese sich dort nur das „genommen“ hat, was ihr ohnehin zustand. Die Hamas ist eine autokratische Diktatur mit öffentlichen Hinrichtungen und Verstössen gegen Menschenrechte.

Wie gross muss ein Staat sein?

Die Palästinenser behaupten, dass sie ohne die von Israel besetzten C-Gebiete im Westjordanland nicht überlebensfähig seien. Doch dort gibt es nur Felder und viel Wüste. Seit wann ist Landwirtschaft der Schlüssel für Wirtschaftserfolg? Weder der nur 1 Km² grosse Vatikan (ohne Flughafen und Zugang zum Meer) noch die dem Untergang geweihten Staaten im Pazifik mit über 2000 Inseln, Malta oder Liechtenstein existieren von Landwirtschaft. Ob ein Staat erfolgreich oder „gescheitert“ ist, entscheidet sich ausschliesslich an seiner Geschäftsfähigkeit. Die Grösse spielt dabei keine Rolle, wie das über 30 Staaten beweisen, die allesamt kleiner sind als der Gazastreifen.

Wie finanzieren sich die Palästinenser?

Neben High-Tech Firmen in Ramallah und Touristen in Bethlehem lebt die Autonomiebehörde heute von Zuwendungen der Geberländer in Milliardenhöhe, Geschäften mit zahllosen NGO´s und etwa 100.000 Palästinensern, die in Israel und in den Siedlungen arbeiten. Entwicklungsländer in Afrika erhalten nur einen Bruchteil der Gelder, die heute nach Palästina fliessen. Die sogenannte „Aufbauhilfe“ der Geberländer für die Errichtung eines palästinensischen Staates in Milliardenhöhe dürfte automatisch wegfallen, sowie der „Staat Palästina“ tatsächlich ausgerufen wird. „Palästina“ müsste dann „Entwicklungshilfe“ beantragen. Tausende Mitarbeiter ausländischer NGO würden arbeitslos.

Zwar kooperiert die Autonomiebehörde im Westjordanland mit Israels Sicherheitskräften, um das Überleben der Fatah-Regierung von Abbas zu garantieren. Aber der Terror gegen Israelis wird verherrlicht, Kooperation mit Israel wird als Kollaboration mit dem Feind mit dem Tod bestraft und namhafte Massenmörder im israelischen Gefängnis, wie Marwan Barghouti, werden von der Fatah-Partei auf Spitzenposten gewählt. Das klingt nicht wie ernsthaftes Interesse an Frieden mit Israel.

Israel zerschlagen, damit Palästina zusammenwächst?

Die Palästinenser behaupten, nur mit einem „zusammenhängenden“ Staat überlebensfähig zu sein. Deshalb fordern sie nicht nur die Räumung aller jüdischen Siedlungen im Westjordanland, sondern auch noch eine souveräne Schneise quer durch Israel zum Gazastreifen. Israel wäre zweigeteilt.

Die USA, EU und andere Befürworter der Zwei-Staaten-Lösung machen sich selber unglaubwürdig, solange sie politisch und finanziell mit Milliardenbeträgen die UNO Flüchtlingshilfe-Organisation UNWRA unterstützen. Die kümmert sich nach eigenen Angaben allein um „arabische Flüchtlinge aus Palästina“. Im Gegensatz zu Millionen anderen Flüchtlingen der Welt, darunter Schlesiern, Sudeten und 800.000 Juden aus der gesamten arabischen Welt, wird den palästinensischen Flüchtlingen das „Recht auf Rückkehr“ in ihre Heime in Israel zugestanden. Allein bei ihnen vererbt sich der Flüchtlingsstatus auf ihre Kindeskinder. Diese Flüchtlingsgruppe ist inzwischen auf 6 Millionen Menschen angewachsen. Viele von ihnen haben „Palästina“ nie verlassen und leben bis heute in Lagern im Gazastreifen oder im Westjordanland, und sonst in Jordanien, Libanon, Syrien. Wegen ihres von der UNO verbrieften „Rechts“ auf Rückkehr, kann es da eine „gerechte“ Lösung (so Kerry) nur durch Rückkehr nach Israel geben. Palästinenser, Araber und natürlich jüdische Israelis wissen genau, dass eine Überschwemmung Israels mit 6 Millionen Arabern das Ende der jüdischen Mehrheit in Israel bedeutet und den jüdischen Staat in einen weiteren arabischen Staat verwandeln würde.

Das wäre die „Endlösung der Israelfrage“. Aber ob damit wirklich Frieden in Nahost ausbricht, ist zu bezweifeln.

Zwei-Staaten-Lösung zur Zerschlagung Israels - Audiatur-Online

Wie schon gesagt: das übliche Mittel der zionistischer Propaganda ist Ablenkung. Also wir müssen es noch mal wiederholen: Für eine stabile Lösung ist die Gleichberechtigung der Palästinenser eine Voraussetzung. Man kann davon nicht ablenken: im Moment sind nur etwa 20% der israelischen Bürger arabisch!

Das heißt, die Optionen sind zwei:
a) Ein zusammenhängender, überlebensfähiger und wirklich unabhängiger palästinenischer Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt.
b) Die Gewährung von politischen Rechten zu den Palästinenser vom israelischen Staat, was praktisch seine Umwandlung zu einem arabisch-jüdischen Staat heißen würde.

Die dritte Möglichkeit, die anscheinend von den zionistischen Eliten gewollt ist, ist die Bantustan-Option nach dem südafrikanischen Modell. Das wird keine Stabilität bringen, weil die palästinenische Bevölkerung den Entzug von politischen Rechten auf Dauer nicht akzeptieren wird. Das haben wir auch in Südafrika gesehen.

Auch die Frage der Flüchtlingen ist zentral, wie auch im Fall von Zypern. Natürlich wird, wie in Zypern, der Flüchtlingstatus von den Kindern vererbt - sonst konnte die Besatzungsmacht nur auf Zeit spielen, bis alle sterben. Und wie auch in Zypern, das Problem kann mit einer Mischung von Rückkehrrecht und materielle Entschädigungen gelöst werden. Auch das kann Israel (wie auch die Türkei) nicht vermeiden, indem man auf ..Sudetenland hinweist. Als für die Juden aus arabischen Ländern, ich sehe nichts dagegen, dass auch ihr Rückkehrrecht und verlassenes Vermögen (mit Austausch-Möglichkeiten) in der Gleichung berücksichtigt wird.

Ein wirklicher Staat muss natürlich zusammenhängend sein, seine eigene Armee zur Verteidigung haben dürfen (es sei denn wir sprechen über eine gesamte Entmilitarisierung, also auch Israels - nach meinem Wissen aber will Israel so etwas nicht), und Kontrolle über seine Grenzposten, Luftraum und Territorialgewässer haben - und natürlich auch die Verbindungen und den Verkehr zwischen seiner wichtigsten Städte. Und natürlich braucht man einen starken landwirtschaftlichen Sektor, um eine Bevölkerung von mehreren Millionen (wenn man auch die Aufnahme von Flüchtlingen mitberechnet) ernähren zu können - gerade wenn man noch keine starke eigene Wirtschaft mit Dienstleistung oder Industrie aufgebaut hat. Die Frage von jüdischen Kultstätten kann geregelt werden.
 
Zurück
Oben