Der Fall Collien Fernandes und der lückenhafte Schutz vor Deepfake-Pornos
Deepfake-Pornos stellen ein wachsendes Problem dar. In Österreich soll unter anderem der Cybermobbing-Paragraf davor schützen – das gelingt jedoch nur bedingt
Stellen Sie sich vor, im Internet taucht ein Pornovideo mit Ihnen auf – dabei haben Sie nie in einem mitgewirkt. Genau das soll jüngst der deutschen Schauspielerin Collien Fernandes passiert sein: ihr Ex-Ehemann Christian Ulmen, TV-Moderator, Schauspieler und Satiriker soll mutmaßlich jahrelang sogenannte Deepfakes, also KI-generierte Videos von Fernandes verbreitet und unter ihrem Namen Telefonsex angeboten haben. So heißt es Berichten deutscher Medien zufolge.
Wie Collien Fernandes, die von „virtueller Vergewaltigung" spricht, ergeht es zunehmend mehr Menschen. Hunderttausende Bilder und Videos, die Menschen unfreiwillig in sexualisierten Inhalten abbilden, wabern mittlerweile durchs Netz. Die Opfer sind vorwiegend Frauen.
Dank einfach zu nutzender Tools, wie etwa dem Chatbot Grok von Elon Musk, der Anfang des Jahres das Erstellen von "Entkleidungs-Inhalten" für jedermann ermöglichte, wird sexualisierter Deepfake-Content zunehmend zu einem weltweiten Massenphänomen, dem die Gesetzgeber nur schwer Herr zu werden scheinen. Zum einen, weil die Geschädigten meist nichts davon wissen und deshalb keine Klage einbringen können, zum anderen, weil die Gesetzgeber weltweit vor dem selben Problem stehen: sie hinken hinter digitalen und gesellschaftlichen Entwicklungen her, und hinter Tätern, deren virtuelle Delikte immer kreativer werden.
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Deepfake-Pornos stellen ein wachsendes Problem dar. In Österreich soll unter anderem der Cybermobbing-Paragraf davor schützen – das gelingt jedoch nur bedingt
Stellen Sie sich vor, im Internet taucht ein Pornovideo mit Ihnen auf – dabei haben Sie nie in einem mitgewirkt. Genau das soll jüngst der deutschen Schauspielerin Collien Fernandes passiert sein: ihr Ex-Ehemann Christian Ulmen, TV-Moderator, Schauspieler und Satiriker soll mutmaßlich jahrelang sogenannte Deepfakes, also KI-generierte Videos von Fernandes verbreitet und unter ihrem Namen Telefonsex angeboten haben. So heißt es Berichten deutscher Medien zufolge.
Wie Collien Fernandes, die von „virtueller Vergewaltigung" spricht, ergeht es zunehmend mehr Menschen. Hunderttausende Bilder und Videos, die Menschen unfreiwillig in sexualisierten Inhalten abbilden, wabern mittlerweile durchs Netz. Die Opfer sind vorwiegend Frauen.
Dank einfach zu nutzender Tools, wie etwa dem Chatbot Grok von Elon Musk, der Anfang des Jahres das Erstellen von "Entkleidungs-Inhalten" für jedermann ermöglichte, wird sexualisierter Deepfake-Content zunehmend zu einem weltweiten Massenphänomen, dem die Gesetzgeber nur schwer Herr zu werden scheinen. Zum einen, weil die Geschädigten meist nichts davon wissen und deshalb keine Klage einbringen können, zum anderen, weil die Gesetzgeber weltweit vor dem selben Problem stehen: sie hinken hinter digitalen und gesellschaftlichen Entwicklungen her, und hinter Tätern, deren virtuelle Delikte immer kreativer werden.
Der Fall Collien Fernandes und der lückenhafte Schutz vor Deepfake-Pornos
Deepfake-Pornos stellen ein wachsendes Problem dar. In Österreich soll unter anderem der Cybermobbing-Paragraf davor schützen – das gelingt jedoch nur bedingt