Datenanalyse
Berlin setzt auf Palantir-Konkurrenz
Europa will von US-Technologiekonzernen unabhängiger werden. Wie „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“), NDR und WDR am Mittwoch berichteten, prescht nun das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vor und setzt für seine Datenanalyse künftig auf das französische Unternehmen Chapsvision, einen Konkurrenten der besonders umstrittenen US-Firma Palantir. Das Innenministerium in Wien gibt aus Sicherheitsgründen keine konkreten Angaben zu Produkten, verweist aber auf „strenge Vorgaben“ für den Einsatz von Software.
Die Software des französischen Unternehmens kann große Mengen an Daten mittels künstlicher Intelligenz (KI) analysieren. Ein Test dazu sei laut BfV erfolgreich abgeschlossen worden. „Die Software, mit der Informationen aus Datenbanken miteinander in Beziehung gesetzt und ausgewertet werden sollen, sei einsatzbereit, etwa für die Terrorismusbekämpfung und in der Spionageabwehr“, schreiben „SZ“ und tagesschau.de.
In welchem Umfang die Software genau auf Daten zugreifen kann, blieb offen. Zu Angelegenheiten, die nachrichtendienstliche Erkenntnisse betreffen, nehme man „grundsätzlich nicht öffentlich Stellung“, zitierte die „SZ“ das BfV. In Frankreich benutzt etwa der Inlandsgeheimdienst DGSI die Software von Chapsvision. In Deutschland ist das BfV nun die erste Bundesbehörde, die sich für eine europäische Alternative zu Palantir entschieden hat.
orf.at
Berlin setzt auf Palantir-Konkurrenz
Europa will von US-Technologiekonzernen unabhängiger werden. Wie „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“), NDR und WDR am Mittwoch berichteten, prescht nun das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vor und setzt für seine Datenanalyse künftig auf das französische Unternehmen Chapsvision, einen Konkurrenten der besonders umstrittenen US-Firma Palantir. Das Innenministerium in Wien gibt aus Sicherheitsgründen keine konkreten Angaben zu Produkten, verweist aber auf „strenge Vorgaben“ für den Einsatz von Software.
Die Software des französischen Unternehmens kann große Mengen an Daten mittels künstlicher Intelligenz (KI) analysieren. Ein Test dazu sei laut BfV erfolgreich abgeschlossen worden. „Die Software, mit der Informationen aus Datenbanken miteinander in Beziehung gesetzt und ausgewertet werden sollen, sei einsatzbereit, etwa für die Terrorismusbekämpfung und in der Spionageabwehr“, schreiben „SZ“ und tagesschau.de.
In welchem Umfang die Software genau auf Daten zugreifen kann, blieb offen. Zu Angelegenheiten, die nachrichtendienstliche Erkenntnisse betreffen, nehme man „grundsätzlich nicht öffentlich Stellung“, zitierte die „SZ“ das BfV. In Frankreich benutzt etwa der Inlandsgeheimdienst DGSI die Software von Chapsvision. In Deutschland ist das BfV nun die erste Bundesbehörde, die sich für eine europäische Alternative zu Palantir entschieden hat.
Datenanalyse: Berlin setzt auf Palantir-Konkurrenz
Europa will von US-Technologiekonzernen unabhängiger werden. Wie „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“), NDR und WDR am Mittwoch berichteten, prescht nun das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) vor und setzt für seine Datenanalyse künftig auf das französische Unternehmen Chapsvision, einen...