„PHP2Shell“
Sicherheitslücken bedrohen Websites
Zwei am Mittwoch einer großen Öffentlichkeit bekanntgewordene schwere Sicherheitslücken mit großem Schadpotenzial haben weltweit für Aufregung gesorgt. Zahlreiche Institutionen schalteten vorsorglich ihre Websites ab. Betroffen ist die weit verbreitete Programmiersprache PHP. Die Entwickler kündigten bereits an, dass eine neue Version zur Behebung der Sicherheitslücken verfügbar sei. Sie appellierten an alle Nutzer und Nutzerinnen, das Update sofort durchzuführen.
Neben Regierungswebsites in vielen Teilen der Welt waren auch viele Institutionen wie Universitäten nicht über ihre Website erreichbar. In Österreich wurden einige Seiten vorübergehend vom Netz genommen, darunter jene der Uni Wien, TU Wien und der „Niederösterreichischen Nachrichten“ (NÖN).
Ein großer Teil des gesamten Internets – von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systeme wie WordPress – basiert auf der verbreiteten Programmiersprache PHP.
Schätzungen von Fachleuten zufolge werden allein mit WordPress weltweit zwischen 400 und 500 Millionen Websites betrieben. Auf PHP setzen aber auch andere populäre Content-Management-Systeme auf, zum Beispiel Moodle, Joomla!, Typo3 und Drupal.
Schwachstelle durch KI entdeckt
Nach Angaben aus dem Weißen Haus wurde die US-Regierung über PHP-Sicherheitslücken bereits vergangenen Freitag informiert. Es würden derzeit Auswirkungen auf Regierungssysteme und kritische Infrastruktur geprüft. Aufgedeckt wurden die Lücken mit künstlicher Intelligenz (KI) von OpenAI durch Cybersicherheitsforscher der Unternehmen Calif und Wiz.
Zwei am Mittwoch einer großen Öffentlichkeit bekanntgewordene schwere Sicherheitslücken mit großem Schadpotenzial haben weltweit für Aufregung gesorgt. Zahlreiche Institutionen schalteten vorsorglich ihre Websites ab. Betroffen ist die weit verbreitete Programmiersprache PHP. Die Entwickler...
orf.at