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Ivo Andric der intellektuelle Schrecken aller NIchtserben

Du kannst dich für dein ganzes Wesen schämen, Ivo Andric würde dich als Mitglied der Fuka Fukara bezeichnen! Schwimm die Drina mal runter, vlt siehst du ne Brücke
Ganz ruhig Mann,10 mal durchatmen und weiter über Geschichte lesen und auch darüber nachdenken.
Bin raus hier.
 
Irgendwie komisch....
Die Kroaten gaben Jugoslawien Männer wie Andric und Tito. Bosniaken so glühende Sozialisten wie Alija Sirotanovic.
Serben gaben Milosevic und Karadzic...
Ja. Lassen wir Mihailo Puptin, Nikola Tesla, Vuk Karadzic und andere schön aus, damit wir zeigen können wir barbarisch die Serben sind.

Einfach lächerlich, mir wird hier vorgeworfen mich immer auf die serbische Seite zu werfen. Wenn solche Kommentare in Zukunft ausbleiben würde, hätte ich auch keinen Grund immer einzuspringen, aber das wollen ja einige nicht verstehen
 
Irgendwie komisch....
Die Kroaten gaben Jugoslawien Männer wie Andric und Tito. Bosniaken so glühende Sozialisten wie Alija Sirotanovic.
Serben gaben Milosevic und Karadzic...

Hvala Bogu :-D

ich glaub sogar das Mladic auch nen glühender Sozialsit war bevor man sah was aus diesen Pseudo Sozialsiten wurde
 
Und dieser Thread ist absoluter Schwachsinn, Andric war bosnischer Kroate, der sich als Serbe war.

Im Endeffekt also Jugoslawe
 
Ja. Lassen wir Mihailo Puptin, Nikola Tesla, Vuk Karadzic und andere schön aus, damit wir zeigen können wir barbarisch die Serben sind.

Einfach lächerlich, mir wird hier vorgeworfen mich immer auf die serbische Seite zu werfen. Wenn solche Kommentare in Zukunft ausbleiben würde, hätte ich auch keinen Grund immer einzuspringen, aber das wollen ja einige nicht verstehen

Die lebten alle vor der SFRJ :sad5:
 

Ivo Andrić: Der in Bosnien geborene Kroate, der sich als Serbe verstand und den Balkan in seinem Werk treffend beschrieb​

Ivo Andrić zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens. Er wurde 1892 in Dolac bei Travnik geboren und starb 1975 in Belgrad. Sein monumentaler Roman Die Brücke über die Drina brachte ihm den Nobelpreis für Literatur ein. Obwohl seine Erzählungen in einer anderen Zeit entstanden, sind ihre Themen bis heute aktuell und relevant.

Frühes Leben und diplomatische Laufbahn​

Andrić verlor früh seinen Vater und zog anschließend mit seiner Mutter nach Višegrad. Dieser Ort sollte später zur Inspiration für sein bekanntestes Werk werden. Dort besuchte er die Grundschule, während er das Gymnasium in Sarajevo absolvierte.

1912 ging er nach Zagreb, wo er ein Studium der Philosophie und Slawistik aufnahm. Er studierte außerdem in Wien und Krakau. Seine Jugend war von der Teilnahme an revolutionären Kreisen geprägt, die sich gegen die österreichisch-ungarische Herrschaft richteten. Im Jahr 1914 wurde er deshalb verhaftet.

Nach dem Ersten Weltkrieg setzte Andrić seine Ausbildung fort und begann eine diplomatische Laufbahn. Als Diplomat arbeitete er in verschiedenen europäischen Städten, darunter Paris, Madrid und Berlin. Er lernte unterschiedliche Kulturen kennen und identifizierte sich stark mit seiner Tätigkeit.

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs endete seine diplomatische Karriere. Andrić zog nach Belgrad zurück, wo er das Kriegsende abwartete und schrieb.

Literarisches Schaffen​

In dieser Zeit verfasste er einige seiner bekanntesten Werke: Die Brücke über die Drina, Wesire und Konsuln sowie Das Fräulein. Darüber hinaus schrieb er zahlreiche Essays und Erzählungen.

In seinen Werken beschäftigte sich Andrić häufig mit historischen Themen und stellte Figuren aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen dar. Durch seine Literatur kommentierte er zugleich die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse, insbesondere in Bosnien und Herzegowina.

Die Brücke über die Drina​

In seinem berühmtesten Roman schildert Andrić die Geschichte von Višegrad anhand der berühmten Brücke über die Drina, die rund drei Jahrhunderte zuvor von Mehmed Pascha Sokolović erbaut worden war.

Das Werk verfolgt über mehrere Jahrhunderte hinweg die historischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf die örtliche Bevölkerung. Dabei greift Andrić wichtige Ereignisse aus der osmanischen und österreichisch-ungarischen Geschichte auf. Mithilfe allegorischer Figuren setzt er sich mit dem Verhältnis zwischen dem Menschen und der Gesellschaft auseinander.

Wesire und Konsuln​

In diesem Roman beschreibt Andrić das Schicksal der Menschen in der bosnischen Kleinstadt Travnik während der Napoleonischen Kriege. Er zeichnet ein anschauliches Bild des frühen 19. Jahrhunderts und zeigt, wie die Entscheidungen hochrangiger Amtsträger das Leben der einfachen Bevölkerung beeinflussen.

Das Fräulein​

In Das Fräulein stehen historische Motive weniger im Mittelpunkt. Stattdessen widmet sich Andrić den unerfüllbaren Wünschen, der Gier und dem Materialismus der Menschen.

1961 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Die Auszeichnung wurde ihm für die epische Kraft verliehen, mit der er Motive aus der Geschichte seines Landes gestaltet.

Ein Schriftsteller zwischen verschiedenen Identitäten​

Andrić wird häufig als jugoslawischer Schriftsteller bezeichnet – aufgrund seiner kroatischen Herkunft, seiner bosnischen Heimat und seiner serbischen Identität.

Er selbst glaubte an die jugoslawische Idee und unterstützte die Schaffung eines stabilen Jugoslawiens, das den Frieden auf dem Balkan sichern sollte.

1975 starb Andrić, einige Jahre nachdem er sich aus dem öffentlichen und künstlerischen Leben zurückgezogen hatte. Er wurde in der Allee der verdienten Bürger in Belgrad beigesetzt.

 
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