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Muslimbruderschaft offiziell eine «Terrororganisation»

Vergil

Balkaner
Muslimbrüder sind eine «Terror-Organisation»
Die ägyptische Regierung hat die Muslimbruderschaft offiziell als «Terrororganisation» eingestuft. Das teilte der Vize-Ministerpräsident nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch mit.


Der Minister für soziale Solidarität, Ahmed al-Borei, erklärte, dass künftig «alle Aktivitäten» der Muslimbrüder verboten seien, vor allem «Demonstrationen». Die Regierung macht die Muslimbrüder, denen auch der im Juli abgesetzte Präsident Mohammed Mursi entstammt, für den Anschlag auf eine Polizeizentrale im Norden des Landes verantwortlich, bei dem am Dienstag 15 Menschen getötet wurden.

Zu dem Anschlag bekannte sich am Mittwoch die islamistische Gruppe Beit Ansar al-Makdess. Regierungschef Hasem Beblawi hatte dagegen indirekt die Muslimbrüder verantwortlich gemacht, obwohl diese den Anschlag «auf das Schärfste» verurteilten.

Beblawi stufte die Muslimbruderschaft bereits kurz nach dem Attentat als «Terrororganisation» ein - Beobachter werteten dies als Hinweis darauf, dass die Behörden vor dem anstehenden Verfassungsreferendum noch härter gegen die Organisation vorgehen könnten.

Der Muslimbruderschaft ist per Gericht de facto bereits verboten. Die Behörden werfen der islamistischen Bewegung auch vor, bewaffnete radikalislamische Aufständische auf der von andauernden Unruhen erschütterten Sinai-Halbinsel zu finanzieren und auszubilden.

Nahezu die vollständige Führungsriege der Muslimbrüder und tausende andere Islamisten wurden nach Mursis Sturz verhaftet. Bei der Niederschlagung der Proteste gegen Mursis Entmachtung wurden landesweit mehrere hundert seiner Anhänger getötet.

20 Minuten - Muslimbrder sind eine Terror-Organisation - News
 
M

Momo

Guest
Die ersten demokratische Wahlen in diesem Land und gleich 50% der Stimmen erhalten. Erst hui und nun fui bzw. "Terrororganisation" ::lol:
Die Muslimbrüder lassen sich nicht kaufen und die werden wieder an die Spitze kommen. Passiert das, dann hat der Westen ein weiteres Land verloren.
 
J

Jezersko

Guest
Für diese Erkenntnis hätte es die ägyptische Regierung nicht gebraucht.
 

Amphion

Keyboard Turner
Ägypten wurde bisher noch nicht in die Steinzeit gebombt.
Die Bürger haben sich nicht in ausreichender Zahl gegenseitig massakriert.

Gelegenheit!

Das ist jetzt die Gelegenheit für die ausländischen Demokratisierer, das Land in einen Bürgerkrieg zu stürzen, ausländische Unruhestifter bräuchten nur die ägyptische Kluft tragen und ihre tiefe Unzufriedenheit lauthals in die westlichen Mikrophone / Kameras erklären, schon wäre der Gang perfekt.
 
J

Jezersko

Guest
Wie nicht anders zu erwarten, sind wieder einmal alle Anderen schuld, v.a. die "ausländischen Demokratisierer"...
 

Barut

Gesperrt
Nun, dass ägyptische Volk hat eben "falsch" gewählt..Bye bye "arabischer Frühling". Und die Militärjunta ist eine..?
Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Muslimbruderschaft und deren Anhänger nach dem Putsch ziemlich hässlich reagiert haben.
 

Amphion

Keyboard Turner
Wie nicht anders zu erwarten, sind wieder einmal alle Anderen schuld, v.a. die "ausländischen Demokratisierer"...

Ich bin auch davon überzeugt, daß sich in Libyen kein ausländischer Agent an der Unruhestiftung beteiligt habe.
Das haben die Libyer allein gemacht, die Glut selber gelegt.
Es war ihnen zu ruhig in ihrem Land, ihren hohen Lebensstandard haben sie freiwillig beenden wollen.
Aus eigener Kraft haben sie nun ihr Ziel erreicht.

Das gleiche in anderen arabischen Ländern, wie z.B. Syrien.


Nur in der Superdemokratie Saudi Arabia gibt es keine Unruhen, keine Demonstrationen.
Ob das daran liegen könnte, daß die USA hier stationiert sind, und gegen die hiesige Terrorregierung keiner aufmucken dürfe?
Die Demokratiebewegung in einem kleinen Nachbarstaat Saudi Arabias wurde bekanntlich sofort zerschlagen.
Wäre es der Iran, HO HO HO, das wäre etwas anderes
 

kewell

Spitzen-Poster
Und der ewige Jude ähh Muslimbuder "Erdogan"?
[h=2]Nur seine Anhänger wussten immer Bescheid[/h] Er hat nie erklärt, warum. Und es hat ihn eigentlich auch niemand danach gefragt. Gelegentlich sagte er, er habe sich gar nicht geändert. Und will damit für westliche Ohren sagen, er sei nie der gewesen, der er war. Aber für türkische Ohren signalisiert er damit, dass er immer noch derselbe ist. Seine konservativen Wähler haben das immer so verstanden.
Mit großem politischen Geschick zimmerte er im folgenden eine Koalition aus Muslimen, Linken und Liberalen, umwarb die EU, und gewann eine Wahl nach der anderen. Die Türkei profitierte davon, politisch wie wirtschaftlich. Das Land wurde zum aufsteigenden Stern in der Staatengemeinschaft und der Weltwirtschaft.
Doch das Bündnis war zweckgerichtet. Es ging darum, die Jahrzehnte hindurch wirklichen Machthaber in der Türkei auszuschalten, dito das Militär und seine informellen Strukturen im Staat. Das gelang nur, weil man es als EU-konform verkaufen konnte.
Danach aber hatte das "türkische Modell" ausgedient. Nach dem gewonnenen Machtkampf gegen das Militär, und dann ganz besonders nach seiner dritten siegreichen Wahl 2011 entschied Erdogan, dass er nun daran gehen konnte, seine eigentliche Vision zu verwirklichen.
Er entledigte sich seiner liberalen Verbündeten. Er schwächte jene Kräfte im islamischen Lager, die ihm nicht unbedingt ergeben waren, insbesondere die Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fetullah Gülen. Er wandte sich ab von der EU und versuchte, an der Spitze einer "Weltmacht"-Status beanspruchenden Türkei zum Wortführer des islamischen Welt aufzusteigen, indem er die Konfrontation mit Israel suchte.
[h=2]Eine neue islamische Generation[/h] Im Innern trieb er eine von oben gesteuerte soziale Transformation voran, hin zu einer islamischeren Gesellschaft, die er als "Demokratisierung" verkaufte. Das Bildungswesen wurde islamisiert, die Zahl religiöser Schulen stieg rapide. "Wir werden eine neue islamische Generation schaffen", sagte Erdogan.
Das war der Weg, für den man Leichentücher brauchte.
Dann kamen die Rückschläge. Die "neo-osmanische" Politik zerbrach aus denselben Gründen, aus denen einst das osmanische Reich zerbrochen war: an inneren Widersprüchen.
Der "arabische Frühling" machte aus früheren regionalen Verbündeten Feinde, gescheiterte Staaten wurden zu schwierigen Märkten für den türkischen Export. Und regionale Mächte wie Ägypten oder Saudi-Arabien wollen nicht von Erdogan geführt werden, sondern selbst Einfluss ausüben.
Im Innern zeigte die Gezi-Park-Protestwelle dieses Sommers und nun die Korruptionsaffaire, dass Liberale und Gülenisten die Regierung ins Wanken bringen können. Zudem signalisieren die USA immer wieder, dass sie Erdogans radikaleres Gesicht nicht mögen – gerade warnte Washington, dass Ankara die Beziehungen zwischen beiden Ländern nicht aufs Spiel setzen solle.
Türkei : Recep Tayyip Erdogan, der ewige Muslimbruder - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT
 

Amphion

Keyboard Turner
images


Text gelöscht, falscher Thread.
 

Charlie Brown

Meistgehasster User hier
Die ersten demokratische Wahlen in diesem Land und gleich 50% der Stimmen erhalten. Erst hui und nun fui bzw. "Terrororganisation" ::lol:
Die Muslimbrüder lassen sich nicht kaufen und die werden wieder an die Spitze kommen. Passiert das, dann hat der Westen ein weiteres Land verloren.

Warum lebst du eigentlich im Westen wenn du den Westen so sehr verachtest?

Die Muslimbrüder haben nichts als Chaos verursacht und Minderheiten diskriminiert und benachteiligt.

Schon seltsam bei Kroatien und der angeblichen möglichen Benachteiligung von Minderheiten regst du dich auf aber bei den Muslimbrüdern ist es dir egal.
 
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