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Nachrichten aus Österreich

naja wenn trum die ösis aus der eu dank den lokalen nazis rausgerissen hat, ist der spass eh zu Ende
 
naja wenn trum die ösis aus der eu dank den lokalen nazis rausgerissen hat, ist der spass eh zu Ende
....die sollen euch das MATTERHORN mal kräftig einführen, bis ihr La Paloma auswendig pfeifen könnt......das hat schon seinen GRund mit der Separation..ich befürchte nur, das danach eure Ringeldance-Manie stark abnehmen wird -oder glaubst du nach dem Matterhorn geht noch 'n Ringeldancer- also ich net :mongolol::lol27::mongolol::lol27:
 
naja wenn trum die ösis aus der eu dank den lokalen nazis rausgerissen hat, ist der spass eh zu Ende
Mit den lokalen Nazis meinst du die Erdogan-Liebhaber in Österreich. Verstehe, schließlich hatte j die Türkei einen Freundschaftsvertrag mit Hitler. Nur die FPÖ, also jene Partei die von einem SS-Mitglied gegründet wurde, hat auch Probleme mit Türken.
 
Australien-Anschlag: IKG verstärkt Sicherheitsmaßnahmen
Der Terroranschlag auf eine Chanukka-Feier in Australien am Sonntagabend mit mehreren Todesopfern hat auch Konsequenzen in Österreich. So werden die Schutzmaßnahmen für Events zum jüdischen Lichterfest in Österreich für Synagogen und andere Objekte nochmals verstärkt.

Das schrieb der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien, Oskar Deutsch, auf X. „Es wird nichts abgesagt“, betonte er außerdem. „Wir trauern um die Opfer von Sydney, geben dem Terror aber nicht klein bei“, bekräftigte Deutsch. Bei dem Angriff auf eine jüdische Chanukka-Feier starben mindestens 16 Menschen, darunter einer der Täter. Die Hintergründe sind Teil laufender Ermittlungen. Die australischen Behörden stuften den Angriff bereits am Sonntag als antisemitischen Terrorangriff ein – mehr dazu in Polizei: Angreifer in Sydney waren Vater und Sohn

Schon jetzt und vor allem nach dem Terrorangriff der Hamas auf den Staat Israel vom 7. Oktober 2023 gibt es erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, die nun noch einmal in Abstimmung mit der Polizei verstärkt werden. Bereits kurz vor dem Anschlag hatte Deutsch in einem APA-Interview gesagt: „Wir lassen uns unser jüdisches Leben von niemandem nehmen und deswegen gehen wir mit unseren Programmen und mit unseren Feiertagen und mit all diesen Dingen weiter.“

 
Warum lässt die Politik die Menschen zurück?
Die Einschnitte im Sozialbereich werden lange spürbar bleiben und Lebenswege erschweren

Ein Einkaufssamstag. Als braver Vater trotte ich vom Westbahnhof meinem Nachwuchs hinterher, die ganze Mariahilfer Straße entlang. Ziel ist ein Geschäft nahe dem Museumsquartier, weil es "genau dieses eine Leiberl" nur dort gibt. Am unteren Ende der "Mahü" bleibe ich abrupt stehen. Wo früher der Leiner stand und später René Benko sein Einkaufszentrum aus dem Boden stampfen ließ, steht nun ein Bagger auf dem Dach des Rohbaus. Der riesige, halbfertige Betonklotz wird wieder abgerissen. Ein neuer Investor hat den Bau aus der Konkursmasse gekauft und andere Pläne.

Plötzliche Wut
Vor diesem Denkmal von Größenwahn und Selbstüberschätzung steigt plötzlich Wut in mir auf. Wut auf jene, die Benko hofierten und sich beim jährlichen Törggelen um ihn drängten. "Mit tätiger Mithilfe der ÖVP" sei " zwischen den Jahren das zuständige Bezirksgericht aufgesperrt und ein leitender Beamter aus dem Urlaub zurückgeholt" worden, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt.

Doch eigentlich hat meine Emotionalität an diesem Tag einen tieferen Grund. Was mich wirklich wütend macht, war, dass es jetzt plötzlich heißt, alle im Land müssten "den Gürtel enger schnallen" und "jeder müsse Opfer bringen". Diese unhinterfragten Platituden sollen unüberlegte Kürzungen im Sozialbereich rechtfertigen – auf Bundes- wie auf Landesebene –, die jene Menschen treffen, die sich am wenigsten wehren können.

 

Zusammenfassung zum Vorfall an der Universität Linz (JKU)
Beim Mensafest der Johannes Kepler Universität Linz kam es kürzlich zu einem Vorfall, bei dem Besucher eine rassistische Abwandlung des Songs „L’amour Toujours“ skandierten. Der Veranstalter, die ÖH JKU, stoppte die Musik umgehend und verurteilte den Vorfall klar. Auch die Universitätsleitung distanzierte sich deutlich und betonte, dass Rassismus, Ausgrenzung und extremistische Parolen an der JKU keinen Platz haben. Der Vorfall wird weiter aufgearbeitet.
Persönliche Anmerkung
Ich habe 2006 selbst in Linz studiert und kann ehrlich sagen, dass ich damals nie etwas Vergleichbares erlebt habe. Umso mehr macht es mir Sorgen, solche Entwicklungen heute zu sehen.
Was mir zusätzlich auffällt: Immer mehr Menschen fordern inzwischen „Remigration“ von Ausländern. Paradox ist dabei, dass auch Menschen mit jugoslawischem oder türkischem Migrationshintergrund zunehmend rechts wählen und sich über neuere Zuwanderer beschweren – obwohl sie selbst Teil älterer Einwanderungswellen sind.
Ich selbst stamme aus der Gastarbeiter-Migration der 1990er Jahre aus Jugoslawien, gehöre also ebenfalls zu einer älteren Migrantengruppe. Trotzdem weiß ich: Als Roma (Gypsy) steht man oft unausgesprochen als Erste im Raum, wenn es um Ausgrenzung geht – das sprichwörtliche Elefant-im-Raum-Thema.
Auch wenn ich hier aufgewachsen bin, bin ich nicht „weiß“ wie andere, und genau das zeigt, wie schnell Zugehörigkeit wieder infrage gestellt wird.
 
Chaos in der rechten Schwurbelszene! Nachdem die OÖN und ich über dieses Video mit Todesdrohungen aus Steyr/OÖ berichtet hatten, wurde Streamer Bert U. dort aus der Szene rausgeworfen. Doch jetzt stellen sich immer mehr Szene-Figuren hinter U. Nicht einmal mehr offene Todesdrohungen sind für viele Leute aus dieser Szene offenbar ein Problem.

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Last Christmas am Scooter
Wir liefern besinnliche Weihnachtsgeschichten, auch der etwas anderen Art

Es sind die kleinen, besinnlichen Weihnachtsgeschichten, die unser Herz erwärmen.

Der Kurier meldet, dass "ein betrunkenes Ehepaar in OÖ einen Weihnachtsbaum per Scooter transportierte". Hier vereint sich "weihnachtlicher Brauch" (Baum, Saufen) mit einem immer beliebter werdenden Beförderungsmittel. Man kam offenbar von einem Weihnachtsmarkt und da nimmt man es nicht so genau mit den Beförderungsbedingungen (zu zweit am Scooter! Betrunken! Sperrgut transportieren!). Aber eine Weihnachtsgeschichte muss verpflichtend gut enden: Es hätte ja angesichts der Scooter-Unfallstatistik auch ein "Last Christmas" für die beiden werden können …

Trauriger Markt
Die Krone berichtet vom "traurigsten Christkindlmarkt" Wiens, nämlich dem im MuseumsQuartier. Na, gut, nächstes Jahr mehr für die Touristen anstrengen (Engelfiguren von Klimt/Schiele?).

Aber auch der STANDARD kann an der Weihnacht-Thematik nicht vorbeigehen. In der Leser-Rubrik "Mein Forum" auf derstandard.at wurde dieser Tage die Frage "Gemeinsames Weihnachten trotz schlechtem Verhältnis zur Schwiegermutter?" zur Diskussion gestellt. Von einer betroffenen Schwiegertochter. Im Grunde nicht so lustig – man weiß ja, dass eine Familienweihnachtsfeier leicht zu einer Stellprobe für die Apokalypse ausarten kann. Jedenfalls gab es viele gute Ratschläge von Leser(innen). Es scheint sich nicht um eine Einzelfall-Problematik zu handeln. (Hans Rauscher, 17.12.2025)

 
Von allen guten Geistern verlassen
Schweizer schrie NS-Parolen auf Braunauer Stadtplatz
Der 31-Jährige gab an, durch einen Film über die NS-Zeit "traumatisiert" gewesen sein. Er trug einen Ehrenring der Waffen-SS

Braunau am Inn – Ein betrunkener Schweizer hat in der Nacht auf Mittwoch auf dem Braunauer Stadtplatz NS-Parolen und antisemitische Äußerungen herumgeschrien sowie den Hitlergruß gezeigt. Als die von einer Anrainerin alarmierte Polizei kam, erklärte der 31-Jährige, dass er durch einen am Vormittag gesehenen Film über die NS-Zeit "traumatisiert" gewesen sei.

Der Mann trug auch einen Ehrenring der Waffen-SS, den er von seinem Großvater geerbt haben will, so die Exekutive. Der Schweizer wurde auf freiem Fuß angezeigt. (APA, 18.12.2025)


 
Museumsreife Korruption
Der bevorstehende Eurofighter-Schmiergeld-Prozess ruft nach einer Sonderausstellung

Die zeitliche Nähe von Jahreswechsel und Weihnachtsfest bringt es mit sich, dass in den meisten Jahresrückblicken zumindest der Versuch unternommen wird, neben der unvermeidlichen Desaster-Bilanz und Katastrophenaufzählung auch tröstliche Nachrichten zu finden. Die heimische Justiz half dabei 2025 quasi in letzter Sekunde. Zunächst mit der Neuansetzung des Postenschacher-Prozesses gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger. Die Erkenntnis, dass es sich bei der in Österreich vermeintlich zum Brauchtum gehörenden "Freunderlwirtschaft" oft um Menschen schädigende Ämterkorruption handelt, könnte sich also doch noch durchsetzen.

In einem anderen Fall hat der juristische Ehrgeiz bei der Korruptions-Aufarbeitung schon fast etwas Rührendes: Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass es im März nächsten Jahres einen Korruptionsprozess zum Thema "Eurofighter" geben wird. Die Presse vermeldete dies mit der Überschrift "Schmiergelder beim Eurofighter-Kauf?" – eine Schlagzeile, vergleichbar mit "Playback bei Milli Vanilli-Auftritt?", "Drogenkonsum in Martin Ho-Lokal?" oder "Nicht wahrheitsgemäße Aussagen in Donald Trump-Rede?".

Ikonisches Foto
Ich schlage für die Dauer des Prozesses die Einrichtung einer Sonderausstellung vor, für die das Museum "Haus der Geschichte Österreich" am Wiener Heldenplatz zum "Haus der österreichischen Korruptionsgeschichte" adaptiert werden könnte.

 
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