Umfragedesaster für Kanzler Stocker – und die ÖVP
Der Bundeskanzler hat historisch schlechte Umfragewerte, für seinen Vize sieht es nicht besser aus. Die FPÖ und Kickl erzielen hingegen rekordverdächtige Zustimmung
Linz – Die letzte Umfragewelle des Linzer Market-Institus in diesem Jahr bestätigt, was bereits seit drei Jahren bei allen Umfragen (bestätigt durch die Europa- und die Nationalratswahl) zu sehen war: Bundesweit liegt die FPÖ vorne, derzeit ist sie mit 37 Prozent beinahe doppelt so stark wie die Kanzlerpartei ÖVP, die in der Market-Hochrechnung für den STANDARD nur auf 19 Prozent kommt.
"Wir sehen in den letzten Wochen kaum Verschiebungen in den Parteipräferenzen, umso auffälliger sind die Antworten bei der Kanzlerfrage. Auch wenn man den Bundeskanzler nicht direkt wählen kann, ist es in den Wahlentscheidungen für viele Wähler relevant, wer an der Spitze einer Partei in den Wahlkampf geht. Und da erreicht Herbert Kickl mit 35 Prozent einen bisher nicht gesehenen Spitzenwert, während der amtierende Bundeskanzler auf zehn Prozent zurückfällt", analysiert Market-Institutsleiter David Pfarrhofer: "Wir müssen in unseren Zeitreihen beinahe zehn Jahre zurückgehen, um einen ähnlich schwachen Wert für den Amtsinhaber zu finden. Im Frühjahr 2016 war Werner Faymann kurz vor seiner Ablösung bei elf Prozent in der Kanzlerfrage."
www.derstandard.at
Der Bundeskanzler hat historisch schlechte Umfragewerte, für seinen Vize sieht es nicht besser aus. Die FPÖ und Kickl erzielen hingegen rekordverdächtige Zustimmung
Linz – Die letzte Umfragewelle des Linzer Market-Institus in diesem Jahr bestätigt, was bereits seit drei Jahren bei allen Umfragen (bestätigt durch die Europa- und die Nationalratswahl) zu sehen war: Bundesweit liegt die FPÖ vorne, derzeit ist sie mit 37 Prozent beinahe doppelt so stark wie die Kanzlerpartei ÖVP, die in der Market-Hochrechnung für den STANDARD nur auf 19 Prozent kommt.
"Wir sehen in den letzten Wochen kaum Verschiebungen in den Parteipräferenzen, umso auffälliger sind die Antworten bei der Kanzlerfrage. Auch wenn man den Bundeskanzler nicht direkt wählen kann, ist es in den Wahlentscheidungen für viele Wähler relevant, wer an der Spitze einer Partei in den Wahlkampf geht. Und da erreicht Herbert Kickl mit 35 Prozent einen bisher nicht gesehenen Spitzenwert, während der amtierende Bundeskanzler auf zehn Prozent zurückfällt", analysiert Market-Institutsleiter David Pfarrhofer: "Wir müssen in unseren Zeitreihen beinahe zehn Jahre zurückgehen, um einen ähnlich schwachen Wert für den Amtsinhaber zu finden. Im Frühjahr 2016 war Werner Faymann kurz vor seiner Ablösung bei elf Prozent in der Kanzlerfrage."
Umfragedesaster für Kanzler Stocker – und die ÖVP
Der Bundeskanzler hat historisch schlechte Umfragewerte, für seinen Vize sieht es nicht besser aus. Die FPÖ und Kickl erzielen hingegen rekordverdächtige Zustimmung