Rundumschläge am Aschermittwoch
FPÖ, ÖVP, SPÖ haben am Aschermittwoch ihre jeweiligen Veranstaltungen mit deftigen Schmähreden abgehalten. Die FPÖ kam mit Parteichef Herbert Kickl traditionell in Ried im Innkreis zusammen, die ÖVP mit Bundeskanzler Christian Stocker in Klagenfurt. Die SPÖ traf sich ohne Begleitung aus Wien in der Steiermark. Großzügig wurde ausgeteilt – nicht nur der Heringsschmaus.
Bereits am späten Nachmittag waren zahlreiche Menschen vor der Rieder Jahnturnhalle Schlange gestanden, um zum inzwischen 33. Politischen Aschermittwoch der FPÖ dort zu gelangen. Kickl sprach zum vierten Mal in seiner Rolle als Parteichef vor rund 2.000 Anhängern sowie Gästen von der deutschen AfD.
Kickl skizzierte in seiner Rede einen „Phönix“-Plan als Weg „zurück zur Insel der Seligen“. Wenn die Politik die Grundbedürfnisse der Menschen nicht mehr erfüllen könne, brauche es einen Systemwechsel, so Kickl: „keine neuen Steuern“, Steuererhöhungen „verboten“, ein „Staatsbegräbnis“ für den „Green Deal“, der Bau der „Festung Österreich“, ein Verbotsgesetz für den politischen Islam, einen Asylstopp und „Remigration“.
Lob für Trumps „konservative Wende“
Gegen die Bundesregierung gab es den erwarteten Rundumschlag: Sie sei eine „Brutstätte des Unvermögens“, ein Hirntoter, „der gerade noch von den Herz-Lungen-Maschinen der Systemmedien am Leben gehalten“ werde, so Kickl. Jede Straßenbahngarnitur habe mehr Anhänger als Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und bei der ÖVP erwarte er demnächst eine Geschlechtsumänderung von Klubobmann August Wöginger. „Die machen alles, um an der Macht zu bleiben.“ Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) bot Kickl der Ukraine als „Sachspende“ an.
FPÖ, ÖVP, SPÖ haben am Aschermittwoch ihre jeweiligen Veranstaltungen mit deftigen Schmähreden abgehalten. Die FPÖ kam mit Parteichef Herbert Kickl traditionell in Ried im Innkreis zusammen, die ÖVP mit Bundeskanzler Christian Stocker in Klagenfurt. Die SPÖ traf sich ohne Begleitung aus Wien in...
orf.at
Ich würde sagen, jeder FPÖ-Wähler ist Hirntot wenn er dieses peinliche Niveau eines Möchtegernkanzlers unterstützt. Sein Wording hat absolut nichts mehr mit einer "Aschermittwochrede" zu tun, sondern ist eine einzige Beleidigung unter der Gürtellinie, einfach ekelhaft dieses Vokaki