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Nachrichten aus Österreich

Steiermark hat eine Landeshauptmann der zu der Klimaleugner-Partei gehört.
ANHALTENDE HITZE
Feuerwehren liefern immer öfter Wasser
Die seit Wochen anhaltende Hitze mit nur wenigen Niederschlägen lässt die Grundwasserspiegel in der Steiermark weiter als üblich sinken. Auch die Quellen führen oft weniger Wasser als normal zu dieser Zeit. Zunehmend häufiger werden deshalb Feuerwehren für Wasserlieferungen gerufen.

Die Wasserlieferungen betreffen sowohl landwirtschaftliche Nutzflächen, als auch Privathaushalte, sagte Feuerwehr-Sprecher Thomas Meier.

„Einzelne Brunnen versiegen“
„Die anhaltende Trockenheit und die ausbleibenden Niederschläge machen sich vor allem auch dort bemerkbar, wo Haushalte und landwirtschaftliche Betriebe über private Hausbrunnen mit Wasser versorgt werden. Und diese sinkenden Grundwasserstände führen auch dazu, dass einzelne Brunnen versiegen oder nicht mehr ausreichend Wasser liefern. Und hier braucht es eben entsprechende Nutzwassertransporte“, so Meier.

Im Schnitt bis zu zehn Lieferungen pro Tag
Seit Anfang Juni werden so im Schnitt fünf bis zehn Wasserlieferungen pro Tag verzeichnet. Stärkster Tag war laut Thomas Meier der 29. Juni mit 34 Nutzwassertransporten in der Steiermark.

 
2 Tote bei Flugzeugabsturz in NÖ: Wie ein Mädchen (15) überlebte
Die Maschine mit vier Insassen stürzte im Bezirk Scheibbs in unwegsames Gelände. Das Flugzeug stammt von einer Flugunion aus dem Bezirk Amstetten.
Es sollte ein Rundflug von Niederösterreich ins Salzkammergut werden, geendet hat es mit einem Unglück. Zwei Menschen sind tot, zwei wurden schwer verletzt, als Sonntagvormittag eine einmotorige Piper 28 Archer der Flugunion Seitenstetten-Biberbach (Bezirk Amstetten) zwischen Ötscher und dem Erlaufsee in einem abgelegenen Waldgebiet in der Nähe der Ortschaft Neuhaus am Boden zerschellte.

 
Mich würde einmal ehrlich interessieren, wie wir in Österreich wieder halbwegs miteinander reden wollen.
Nicht nur auf Facebook. Nicht nur in den Kommentarspalten. Sondern im echten Leben.
Wie bringt man Menschen wieder zusammen, wenn Politik inzwischen fast nur noch aus Empörung, Feindbildern und Daueraufregung besteht?
Wie schaffen wir es,
dass Arbeitnehmer nicht gegen Arbeitslose,
Stadt gegen Land,
„Die da oben“ gegen „die da unten“,
Österreicher gegen Migranten,
links gegen rechts,
geimpft gegen ungeimpft,
ausgespielt werden?
Gerade die FPÖ lebt seit Jahren massiv von dieser Zuspitzung. Das ist keine Unterstellung, sondern Fakt. Herbert Kickl spricht ständig vom „System“, von „Volksverrätern“, von „Eliten“, von „denen da oben“. Medien werden pauschal diskreditiert. Institutionen wird Misstrauen entgegengebracht. Politische Gegner werden nicht nur kritisiert, sondern moralisch entwertet.
Das Problem daran ist nicht Opposition. Opposition gehört zur Demokratie.
Das Problem ist, dass Menschen irgendwann beginnen zu glauben, der politische Gegner sei kein Gegner mehr, sondern ein Feind.
Das verändert eine Gesellschaft.
Plötzlich geht es nicht mehr darum, Probleme zu lösen. Es geht nur noch darum, zu gewinnen. Den anderen zu zerstören. Ihn lächerlich zu machen. Ihn vorzuführen.
Die sozialen Medien haben daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Wer differenziert argumentiert, bekommt oft kaum Aufmerksamkeit. Wer maximal empört, laut oder provokant ist, bekommt Reichweite.
Der Algorithmus belohnt nicht Vernunft.
Er belohnt Wut und Empörung.
Und irgendwann glauben Menschen tatsächlich, Österreich bestehe nur noch aus Hass, Gewalt und Chaos.
Dabei ist die Realität eine völlig andere.
Die meisten Menschen gehen arbeiten.
Kümmern sich um ihre Familien.
Helfen Nachbarn.
Reden normal miteinander.
Leben ihr Leben.
Die absolute Mehrheit sitzt nicht den ganzen Tag im Internet und führt ideologische Grabenkämpfe.
Genau deshalb sollten wir wieder lernen, zwischen Realität und digitaler Dauererregung zu unterscheiden.
Das heißt nicht, Probleme zu leugnen. Österreich hat echte Probleme.
Teuerung.
Wohnkosten.
Integration.
Gesundheitswesen.
Bildung.
Zukunftsängste.
Aber wenn jede Diskussion sofort damit endet, dass alle anderen entweder „linksgrünversiefte Idioten“, „Nazis“, „Systemlinge“, „Volksverräter“ oder „dumme Schafe“ sind, dann zerstören wir immer mehr jede gemeinsame Grundlage.
Demokratie funktioniert nämlich nicht nur über Wahlen.
Sie funktioniert auch darüber, dass Menschen akzeptieren, dass andere Menschen anderer Meinung sein dürfen, ohne deshalb Feinde zu sein.
Vielleicht wäre schon viel gewonnen, wenn wieder mehr Menschen zuhören würden, statt nur darauf zu warten, den nächsten eigenen Punkt zu machen.
Denn eines sollte man sich ehrlich fragen:
Ist Österreich wirklich so kaputt, wie manche Parteien, Influencer und Empörungsseiten jeden Tag behaupten?
Oder verdienen inzwischen sehr viele Menschen sehr gutes Geld damit, uns genau das permanent einzureden?

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