Brisante Protokolle: Als bei Signa der Hut zu brennen begann
Die Ermittler der Soko Signa haben 220 Vernehmungen von Ex-Signa-Managern, Mitarbeitern und anderen Zeugen ausgewertet und zeichnen so auf 142 Seiten den Zusammenbruch von René Benkos Signa nach.
Heute, Dienstag, steht für den U-Häftling René Benko viel auf dem Spiel. Das Landesgericht Innsbruck muss den Vorwurf der betrügerischen Krida nach einem OGH-Urteil neuverhandeln. Es geht um eine Mietvorauszahlung für eine „Zweit-Villa“ in Höhe von 360.000 Euro. Im ersten Durchgang war er in diesem Punkt freigesprochen worden, in einem anderen Punkt – 300.000 Euro Geschenk an die Mutter – aber zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Jetzt droht ihm eine deutlich höhere Strafe (siehe rechts).
Mittlerweile sind schon vier Jahre ins Land gezogen, als sich die ersten Anzeichen einer Schieflage der Signa abzeichneten. Es war die Signa-Weihnachtsfeier im Dezember 2022, als die Signa-Manager Franz H. und Bernhard J. etwas verdutzt waren, weil Vorstand Timo H. auf der Bühne verkündete, dass jeder Mitarbeiter des Signa-Konzerns eine Corona-Prämie von 3.000 Euro erhalten würde. H. und J. wussten zu diesem Zeitpunkt, dass die Lage mehr als angespannt war: „Wir wussten nicht einmal, wie wir die normalen Gehälter bezahlen sollten.“
kurier.at
Die Ermittler der Soko Signa haben 220 Vernehmungen von Ex-Signa-Managern, Mitarbeitern und anderen Zeugen ausgewertet und zeichnen so auf 142 Seiten den Zusammenbruch von René Benkos Signa nach.
Heute, Dienstag, steht für den U-Häftling René Benko viel auf dem Spiel. Das Landesgericht Innsbruck muss den Vorwurf der betrügerischen Krida nach einem OGH-Urteil neuverhandeln. Es geht um eine Mietvorauszahlung für eine „Zweit-Villa“ in Höhe von 360.000 Euro. Im ersten Durchgang war er in diesem Punkt freigesprochen worden, in einem anderen Punkt – 300.000 Euro Geschenk an die Mutter – aber zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Jetzt droht ihm eine deutlich höhere Strafe (siehe rechts).
Mittlerweile sind schon vier Jahre ins Land gezogen, als sich die ersten Anzeichen einer Schieflage der Signa abzeichneten. Es war die Signa-Weihnachtsfeier im Dezember 2022, als die Signa-Manager Franz H. und Bernhard J. etwas verdutzt waren, weil Vorstand Timo H. auf der Bühne verkündete, dass jeder Mitarbeiter des Signa-Konzerns eine Corona-Prämie von 3.000 Euro erhalten würde. H. und J. wussten zu diesem Zeitpunkt, dass die Lage mehr als angespannt war: „Wir wussten nicht einmal, wie wir die normalen Gehälter bezahlen sollten.“
Brisante Protokolle: Als bei Signa der Hut zu brennen begann
Die Ermittler der Soko Signa haben 220 Vernehmungen von Ex-Signa-Managern, Mitarbeitern und anderen Zeugen ausgewertet und zeichnen so auf 142 Seiten den Zusammenbruch von René Benkos Signa nach.