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Nachrichten aus Afrika

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Ja, da werden Terroristen ausgebildet um dann gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen. Schon klar, während die Ausbildung primär auf die nationale Sicherheit gegen "Al-Shabaab" ausgerichtet sei soll, besteht in einem instabilen Staat wie Somalia immer das Risiko, dass schlagkräftige Truppen für interne Machtkämpfe instrumentalisiert werden. Und darauf spekuliert Erdogan.
 
Nigeria holt 130 Staatsbürger aus Südafrika zurück
Angesichts von ausländerfeindlichen Vorfällen in Südafrika hat Nigeria Flüge zur Rückholung von in dem Land lebenden Staatsbürgern und -bürgerinnen in die Wege geleitet. Die südafrikanische Regierung unternehme nicht genug, um gegen fremdenfeindliche Gewalttaten vorzugehen, sagte dazu gestern ein Sprecher des nigerianischen Außenministeriums.

In mehreren Fällen seien „Nigerianer bedroht worden“, zudem seien im vergangenen Monat zwei nigerianische Staatsbürger bei Zusammenstößen mit südafrikanischen Sicherheitskräften getötet worden.

Der südafrikanische Botschafter sei vom Außenministerium in Abuja einbestellt worden, „um über dokumentierte Fälle von Misshandlung nigerianischer Staatsbürger und Angriffe auf deren Geschäfte zu sprechen“, so der Ministeriumssprecher.

Bisher hätten rund 130 in Südafrika lebende Nigerianerinnen und Nigerianer den Wunsch geäußert, das Ausreiseangebot anzunehmen. Dazu gehörten sowohl Menschen mit legalem Aufenthaltsstatus in Südafrika, die aus Sicherheitsbedenken ausreisen wollten, als auch Migranten ohne Papiere.

 
50 Tote bei Rebellenangriffen auf Dörfer in Mali
Bei Angriffen von Aufständischen sind in Mali rund 50 Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten Mittwochabend zwei Dörfer in der zentralen Region Mopti überfallen, sagten ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation, ein Diplomat und ein Insider aus Sicherheitskreisen gestern.

Unter den Opfern seien Zivilisten sowie Mitglieder regierungstreuer Milizen. Ein Anrainer bestätigte den Überfall. Bewaffnete hätten das Feuer eröffnet und das Dorf geplündert.

Es handelt sich um die tödlichsten bekannten Angriffe, seit sich die al-Kaida-nahe Gruppe JNIM Ende April mit der von Tuareg dominierten Rebellenallianz FLA für eine landesweite Offensive zusammengeschlossen hat.

 
Das erklärt einiges...

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Was genau erklärt es? Bitte erhelle uns unterblichteten.
Sorry, mein Fehler, die lebst ja in vollkommener Dunkelheit, also werde ich mich bemühen:
Das Video erklärt afrikanische Philosophie, nicht Biologie. Die Frau beschreibt John Mbiti kulturelle Zeitkonzepte, keine genetischen Eigenschaften, keine Erklärungen für Entwicklung, Intelligenz oder Verhalten.
Wer aus einer philosophischen Analyse eine rassistische Theorie bastelt, zeigt nur, dass er weder Philosophie noch Wissenschaft verstanden hat.
Kultur ist erlernt, wandelbar und vielfältig. Rassismus ist dagegen immer gleich: Er versucht, komplexe Zusammenhänge auf Hautfarbe zu reduzieren
Mbiti (1969) analysiert philosophische Kategorien in ostafrikanischen Sprachen.
Er sagt NICHT: dass Afrikaner „keine Zukunft hätten“, dass sie „nicht planen könnten“, dass sie „biologisch anders“ seien
Er beschreibt Weltbilder, keine biologischen Eigenschaften.
 
Ja, ich warne immer davor Hilfsgelder zu kürzen
Studie zu Regionen in Afrika
Gekürzte US-Hilfen heizten Gewalt an
In mehreren afrikanischen Ländern ist infolge von Kürzungen der US-Hilfen ein deutlicher Anstieg der Gewalt zu verzeichnen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie im Fachjournal „Science“, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hatte die US-Hilfsorganisation USAID im vergangenen Jahr aufgelöst, was eine radikale Kürzung der Entwicklungshilfen – vor allem für viele afrikanische Länder – zur Folge hatte.

In der Studie analysierten Forscherinnen und Forscher 870 Regionen auf dem afrikanischen Kontinent. Dabei verknüpften sie zwei Datenbanken miteinander: auf der einen Seite die Standorte, an denen Hilfsgelder und -mittel zum Einsatz kamen, und auf der anderen Seite Regionen, in denen es zu Gewalt kam.

Die Ergebnisse zeigten, dass „plötzliche, großangelegte Kürzungen bei der Entwicklungshilfe bereits brüchige Verhältnisse weiter destabilisieren können“. Allerdings merkten die Forschenden an, dass es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gebe, dass mehr Hilfe Konflikte reduzieren würde. Vielmehr zeige die Studie, dass „plötzliche und unerwartete Kürzungen“ einen Effekt haben.

„Der plötzliche Rückzug von USAID führte zu einer erheblichen und anhaltenden Zunahme von Konflikten in den Regionen Afrikas, die am stärksten von USAID abhängig waren“, heißt es in der Studie. Ein abrupter Abzug von Hilfsmitteln beeinträchtigt laut den Studienautoren vor allem bestehende Verträge und legt die Personalplanung lahm.

 
Krieg im Sudan: „Sie haben gesagt: Gib uns dein Haus oder deine Tochter“
Kaum beachtet von der Welt tobt im Sudan ein verheerender Krieg, unter dem Millionen Zivilisten leiden. Sie werden Opfer von Hunger und massiver Gewalt. Es ist die weltweit größte humanitäre Krise. Sudans Rotes Kreuz versucht, so gut es geht zu helfen. Eine Reportage.

Alles schien perfekt. Zara Suleiman hatte studiert und einen guten Job. Sie arbeitete für das Gesundheitsministerium, ihr Mann arbeitete im Spital. Sie hatten ein Haus, ein Auto, so etwas wie Wohlstand. „Wir waren zufrieden“, erzählt die 32-Jährige. Doch dann kam der Krieg in ihre Stadt al-Fashir. Mit ihm kamen Angst, Hunger und der Tod. Und bewaffnete Männer, die nicht davor zurückschreckten, zu plündern, zu vergewaltigen und zu morden. Heute liegt Zara Suleimans Leben in Trümmern. Ihr Auto wurde geraubt, ihr Haus bombardiert, ihre Familie auseinandergerissen.

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Kenia: Tote bei Protesten gegen hohe Spritpreise
Demonstrierende errichteten am Rande der Hauptstadt Nairobi Straßensperren und legten Feuer, um den Verkehr lahmzulegen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Proteste seien „von politischen Akteuren für politische Zwecke missbraucht worden“, sagte Innenminister Murkomen. Die Polizei meldete 348 Festnahmen.

Kenia ist wie viel andere afrikanische Länder von Treibstoffimporten aus der Golfregion abhängig und leidet daher stark unter der Blockade der für den weltweiten Öltransport wichtigen Straße von Hormus.

Der Dieselpreis stieg in der vergangenen Woche um gut 23 Prozent. Seit Beginn des Iran-Krieges hat die kenianische Regierung den Benzinpreis um 20 Prozent und den Dieselpreis um knapp 46 Prozent erhöht.

 
USA und Nigeria töten 175 IS-Terroristen
Bei einem gemeinsamen Einsatz der nigerianischen Streitkräfte und des US-Militärs sind nach Angaben von Nigerias Verteidigungshauptquartier 175 Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) „eliminiert“ worden.

Die gemeinsamen Luftangriffe, die vor ein paar Tagen begonnen hatten, haben demzufolge zur Zerstörung von IS-Kontrollpunkten, Waffenlagern, Logistikzentren, militärischer Ausrüstung und Finanznetzwerken der Terrororganisation geführt.

Am Wochenende hatten die USA und Nigeria nach Angaben von Präsident Donald Trump bereits IS-Vizechef Abu Bilal al-Minuki, getötet. Auch im Dezember gab es im Nordwesten des afrikanischen Landes, das etwa zur Hälfte von Muslimen und Christen bewohnt wird, einen von beiden Ländern koordinierten Luftangriff gegen den IS.

Trump betonte damals, die IS-Kämpfer hätten in Nigeria Christen ermordet. Das nigerianische Außenministerium erklärte jedoch, im Fokus des Luftangriffs sei der Anti-Terror-Kampf gestanden, nicht Religion.

 
Spritkrise in Afrika verschärft sich
Auf dem afrikanischen Kontinent sorgt die anhaltende Energiekrise infolge des Iran-Krieges zunehmend für Anspannung: In Kenia schraubte die Regierung nach gewaltvollen Protesten mit vier Toten und vielen Verletzten Ende der Woche Erhöhungen des Spritpreises zurück. Volatil scheint die Lage auch im Inselstaat Komoren, wo Proteste jüngst ebenfalls eskalierten. Gestreikt wurde zudem in Mosambik.

Auf dem ganzen Kontinent sahen sich Regierungen in den vergangenen Wochen und Monaten zu Notmaßnahmen gezwungen. Der Grund: Seit bald drei Monaten blockiert die iranische Regierung infolge des Krieges, den die USA und Israel Ende Februar gegen den Iran begonnen hatten, weitgehend die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus. Durch die Meerenge werden etwa ein Fünftel der weltweiten Ölexporte und ein Drittel der weltweiten Düngemittellieferungen transportiert. Afrika ist von den Exporten stark abhängig.

Regierungen versuchten Preisschocks zunächst mit staatlichen Treibstoffsubventionen und regulierten Preisen abzufedern, schrieb die „Financial Times“ („FT“) in einem Artikel vom Mittwoch. „Da die Staaten die Subventionen jedoch nicht mehr finanzieren können, sind sie gezwungen, weitere Treibstoffpreiserhöhungen an die Bürger weiterzugeben.“

Tote und Hunderte Festnahmen in Kenia
In Kenia hatte die Regierung letzte Woche die Dieselpreise für den Preiszyklus Mai bis Juni um 23,5 Prozent auf 242,92 kenianische Schilling (rund 1,61 Euro) pro Liter angehoben. Der Anstieg gehört zu den höchsten je verzeichneten Preiserhöhungen, die Finanzminister John Mbadi als notwendige Reaktion auf die globale Wirtschaftslage in der Folge des Iran-Krieges verteidigte.

 
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