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Nachrichten aus Bosnien und Herzegowina

Dodik am durchdrehen, kurz vor dem Herzinfarkt hahahaha


Der Typ ist kurz davor jemanden den Krieg zu erklären
“Dieses Bosnien soll ein Sturm hinwegfegen, damit nichts mehr existiert” – Dodik rastet aus
Nach einem Landeverbot für Ungarns Außenminister in Banja Luka kocht die politische Stimmung in Bosnien hoch. Milorad Dodik greift zu drastischen Drohungen.

Der ehemalige Präsident der Republika Srpska (serbische Teilrepublik in Bosnien), Milorad Dodik, hat mit scharfer Kritik und Drohungen auf die Entscheidung des bosnischen Verteidigungsministers Zukan Helez reagiert. Dieser hatte die Genehmigung für den Flug eines Militärflugzeugs verweigert, mit dem der ungarische Außenminister Peter Szijjarto von Budapest nach Banja Luka reisen wollte. Helez begründete seine Entscheidung auf Facebook damit, dass die ungarische Regierung Dodik und dessen Politik offen unterstütze.

Als Reaktion kündigte Dodik eine erneute Blockade der gesamtstaatlichen Institutionen von Bosnien und Herzegowina an. “Dieses Bosnien und Herzegowina brauchen wir nicht. Es verbietet unseren Freunden, auf dem Flughafen in Banja Luka zu landen. Das ist nicht ihr Flughafen”, empörte sich Dodik laut dem Nachrichtenportal Klix.ba. Er betonte, dass es sich um einen Flughafen der Republika Srpska handle.

 
Bosnien und Herzegowina hat zwei Milliardäre, einer davon ist jung und rund 3 Milliarden Euro schwer
Vom Handelsimperium bis zum Elektro-Supersportwagen: Zwei Milliardäre aus Bosnien und Herzegowina prägen mit unterschiedlichen Erfolgsgeschichten die Wirtschaftslandschaft der Region.

Bosnien und Herzegowina kann mit zwei Milliardären aufwarten. Der Handelsmagnat Senad Dzambic, Eigentümer der Bingo-Gruppe, wurde bereits 2014 von Forbes zu einem der vermögendsten Geschäftsmänner des Landes erklärt. Sein Unternehmen erwirtschaftete damals schon einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Konvertiblen Mark. In diesem Jahr stufte ihn das Magazin “Nedeljnik” mit einem geschätzten Vermögen von 1,1 Milliarden Euro auf Platz 22 der reichsten Persönlichkeiten der Region ein – in Bosnien und Herzegowina belegt er damit unangefochten die Spitzenposition.

Aktuelle Daten der Finanzagentur FIA bestätigen die Dominanz seines Unternehmens Bingo d.o.o., das in den Kategorien Umsatz, Gewinn und Mitarbeiterzahl führend bleibt. Konkret erwirtschaftete der Handelsriese im Jahr 2023 einen Umsatz von 1,94 Milliarden KM, was ihn zum profitabelsten Unternehmen des Landes macht. Dzambic beschränkt seine unternehmerischen Aktivitäten längst nicht mehr auf den Handel – er hat sein Geschäftsimperium auf Produktionsbetriebe ausgeweitet und hält seit diesem Jahr auch Anteile am Braunkohlebergwerk Miljevina.

Rimacs Erfolgsgeschichte
Betrachtet man den Geburtsort als Kriterium, kann Bosnien und Herzegowina noch einen weiteren Milliardär für sich beanspruchen, der zu den wohlhabendsten Persönlichkeiten der Region zählt. Der gebürtige Livnjak Mate Rimac verfügt über ein Vermögen, das auf 2,5 bis 3 Milliarden Euro geschätzt wird. Der 37-jährige Gründer und Geschäftsführer der Rimac Gruppe hat sich im Laufe der Jahre als eine der herausragenden Persönlichkeiten der globalen Automobilindustrie etabliert – besonders im Bereich der Elektrofahrzeuge und Hightech-Lösungen.

 
Gas-Deal mit USA: US-Konzern baut Mega-Pipeline durch Bosnien
Amerikas Einfluss auf dem Balkan wächst: Eine neue Pipeline soll US-Flüssigerdgas nach Bosnien-Herzegowina bringen und die Energiekarte der Region neu zeichnen.

Nächstes Jahr startet ein amerikanisch geprägtes Energieprojekt, das Bosnien-Herzegowina und Kroatien miteinander verbindet. Die 243 Kilometer lange Pipeline mit Investitionskosten von rund 270 Millionen Euro soll erstmals die Lieferung von US-Flüssigerdgas (LNG) nach Bosnien-Herzegowina ermöglichen. Mit einer geplanten Kapazität von bis zu 1,5 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich verspricht die Südliche Interkonnektions-Pipeline einen bedeutenden Fortschritt für die regionale Energieversorgung.

Das amerikanische LNG erreicht bereits heute per Schiff das Terminal auf der kroatischen Insel Krk. Von dort existiert zwar ein ausgebautes Gasnetz, doch der südliche Zweig endet derzeit bei Split in Dugopolje – genau dort soll die neue Südliche Interkonnektion ansetzen. Die geplante Trasse führt zunächst 52 Kilometer von Dugopolje nach Zagvozd im Hinterland von Makarska, schwenkt dann Richtung Imotski und verläuft weitere 22 Kilometer bis zur bosnischen Grenze.

Der kroatische Netzbetreiber Plinacro veranschlagt für diesen 74 Kilometer langen Abschnitt Investitionen von etwa 169 Millionen Euro. Von kroatischer Seite gab es für das Projekt stets grünes Licht – man wartete lediglich auf die Klärung politischer Fragen im Nachbarland.

 
Gas-Deal mit USA: US-Konzern baut Mega-Pipeline durch Bosnien
Amerikas Einfluss auf dem Balkan wächst: Eine neue Pipeline soll US-Flüssigerdgas nach Bosnien-Herzegowina bringen und die Energiekarte der Region neu zeichnen.

Nächstes Jahr startet ein amerikanisch geprägtes Energieprojekt, das Bosnien-Herzegowina und Kroatien miteinander verbindet. Die 243 Kilometer lange Pipeline mit Investitionskosten von rund 270 Millionen Euro soll erstmals die Lieferung von US-Flüssigerdgas (LNG) nach Bosnien-Herzegowina ermöglichen. Mit einer geplanten Kapazität von bis zu 1,5 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich verspricht die Südliche Interkonnektions-Pipeline einen bedeutenden Fortschritt für die regionale Energieversorgung.

Das amerikanische LNG erreicht bereits heute per Schiff das Terminal auf der kroatischen Insel Krk. Von dort existiert zwar ein ausgebautes Gasnetz, doch der südliche Zweig endet derzeit bei Split in Dugopolje – genau dort soll die neue Südliche Interkonnektion ansetzen. Die geplante Trasse führt zunächst 52 Kilometer von Dugopolje nach Zagvozd im Hinterland von Makarska, schwenkt dann Richtung Imotski und verläuft weitere 22 Kilometer bis zur bosnischen Grenze.

Der kroatische Netzbetreiber Plinacro veranschlagt für diesen 74 Kilometer langen Abschnitt Investitionen von etwa 169 Millionen Euro. Von kroatischer Seite gab es für das Projekt stets grünes Licht – man wartete lediglich auf die Klärung politischer Fragen im Nachbarland.

Jetzt kommen Dodik und seine Lutschpuppen mit einem „Nein“ und dann kommen die Amis und sagen „Sanktionen“ …
 
Bosniens TV-Krise eskaliert: Ist der EU-Beitritt jetzt in Gefahr?
Mit einem Zelt-Studio vor dem Parlament protestieren BHRT-Mitarbeiter gegen die drohende Insolvenz des bosnisch-herzegowinischen Staatssenders. Die EU warnt vor Konsequenzen.

Der bosnisch-herzegowinische öffentlich-rechtliche Sender BHRT sendete gestern aus einem provisorischen Zelt-Studio vor dem Landesparlament. Diese ungewöhnliche Maßnahme war Teil einer Protestaktion, mit der die Mitarbeiter auf die drohende Insolvenz des Senders aufmerksam machen wollten. “Dies ist die letzte Warnung”, erklärte Merima Kurtović-Pašalić, Vorsitzende der BHRT-Gewerkschaft. “Wir werden nicht länger betteln. Es ist die Pflicht des Staates Bosnien und Herzegowina, einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu unterhalten.”

Ein mögliches Ende des BHRT würde die EU-Ambitionen des Balkanlandes erheblich beeinträchtigen. Luigi Sorecca, Leiter der EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina, betonte: “Ein Land, das einen EU-Beitritt anstrebt, kann nicht das einzige in Europa ohne staatlichen öffentlich-rechtlichen Rundfunk sein.” Er warnte, dass ein Zusammenbruch des Senders “ein schwerer Rückschlag für das Land” wäre und dem internationalen Ansehen Bosnien und Herzegowinas schaden würde.

 
Vergewaltigung als Waffe
In Bosnien bricht ein "Vergessenes Kind des Krieges" eines der größten Tabus in patriarchalen Gesellschaften. Überraschenderweise ist es am Ende eine Geschichte über Liebe und Geborgenheit

Neulich hatte ich eine kurze Konversation, in der ich mich – gelinde gesagt – nicht von meiner besten Seite gezeigt habe. Jemand hat sehr freundlich und wohlwollend gemeint, dass es "wunderbar sein muss, zwei Heimaten" und Einblicke in zwei Welten zu haben.

Alles, was mir dazu einfiel, war eine Tirade voller Negativität.

Es war in jeder Hinsicht ein schwieriger Herbst. Zu viele negative Nachrichten im Familienchat und auf den Portalen der Balkanmedien. Und das alles habe ich in eine knappe, harsche Erwiderung auf eine freundliche Bemerkung gepackt. In keinem Jahr habe ich mehr damit gehadert, "zwei Heimaten zu haben", als im Jahr 2025.

Was soll daran positiv sein, in den schwersten Stunden geliebter Menschen über 650 Kilometer entfernt zu leben? Was soll daran positiv sein, der Region, in der man aufgewachsen ist und die das Leben maßgeblich geprägt hat, beim Versinken in Armut und Korruption zuzuschauen? Wie soll man positiv bleiben, wenn man sieht, dass Kriegswunden nach 30 Jahren nicht heilen? Im Gegenteil: Nationalismus und Hass werden weiterhin politisch gewollt und genährt.

 
„Islamophobe Kampagne“
Islamische Gemeinschaft von Bosnien und Herzegowina: Wir sind Zielscheibe radikaler Rechtsangriffe
Die Gemeinschaft warnt vor einer organisierten Kampagne gegen Bosniaken und den Staat Bosnien und Herzegowina.
Die Islamische Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina warnte am Samstag vor einer „systematischen islamophoben Kampagne“, die sich gegen Bosniaken und den Staat Bosnien und Herzegowina richte, und betonte, es sei inakzeptabel, denjenigen, die solche Propaganda verbreiten, uneingeschränkten Zugang zu Regierungsbehörden und den Medien zu gewähren.

In der Erklärung der Islamischen Gemeinschaft von Bosnien und Herzegowina werden die Personen oder Institutionen, auf die sich die Kritik bezieht, nicht namentlich genannt. Es wird jedoch festgestellt, dass in den öffentlichen Auftritten „radikaler rechtsgerichteter Politiker aus dem In- und Ausland sowie mit quasi-wissenschaftlichen Texten versucht wird, eine imaginäre islamische Gefahr zu konstruieren, und zwar nur aufgrund der Tatsache, dass sich ein bedeutender Teil der Bürger von Bosnien und Herzegowina zum Islam bekennt“.

Sie geben an, dass der Islam im politischen, öffentlichen und kulturellen Leben der Bosniaken und damit auch von Bosnien und Herzegowina die gleiche Rolle spielt wie das Christentum in seinen verschiedenen Sekten, mit geringfügigen Unterschieden, bei anderen bosnisch-herzegowinischen Völkern, aber auch in anderen regionalen und europäischen säkularen Staaten und Gesellschaften.

Für die islamische Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina ist es besonders besorgniserregend, dass Personen, von denen sie glauben, dass sie ihren Hass auf den Islam, Muslime und alles, was nicht in ihr rassistisches und überhebliches Weltbild passt, nicht verbergen, in staatlichen Institutionen Raum erhalten und dass ihre Ansichten in staatlichen und öffentlichen Medien ohne offizielle Verurteilung verbreitet werden.

 
Zollskandal in Bosnien: Elf Angeklagte im Visier der Justiz
Die bosnische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen elf Personen erhoben, darunter sieben Beamte des Grenzschutzes und der Steuerbehörde. Den Beschuldigten wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Korruption und Schmuggelaktivitäten vorgeworfen, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht.

Nach Erkenntnissen der Ermittler sollen sich die Angeklagten im Laufe dieses Jahres zu einer organisierten Gruppe zusammengeschlossen haben. Das Vorgehen folgte dabei einem klaren Muster: Importeure größerer Warenmengen aus Deutschland boten Zoll- und Grenzbeamten an den Übergängen Kozarska Dubica und Kostajnica Geld oder Sachleistungen an, um ihre Waren ohne ordnungsgemäße Kontrollen nach Bosnien und Herzegowina einführen zu können. Die Anklage wurde inzwischen zur Bestätigung an das zuständige Gericht weitergeleitet.

Beschuldigte Beamte
Unter den Angeklagten befinden sich vier Beamte der bosnischen Grenzpolizei und drei Zollbeamte der Indirekten Steuerbehörde (UIO), darunter auch die in Österreich geborene Zollbeamtin D. Plotan. Zehn weitere Beschuldigte – allesamt bosnische Staatsangehörige – besitzen teilweise Doppelstaatsbürgerschaften von Serbien oder Kroatien.

 
EINE SCHWIERIGE BLOCKADE
Der neue Grenzübergang zu Bosnien und Herzegowina wurde jahrelang erwartet, alles war vorbereitet, sogar Plenković war eingeladen, und dann – peinlich berührt: „Zijad hat ihn wieder abgewiesen!“
Während Minister Amidžić vor der Presse stand, ging der sogenannte Krnjić an ihm vorbei und wich den Antworten aus.
Der neue Grenzübergang zwischen Kroatien und Bosnien und Herzegowina bei Gradiška kann nicht wie ursprünglich geplant ab dem 11. Dezember für den Verkehr geöffnet werden, da die bosnische Zollverwaltung am Mittwoch auch im letzten Anlauf keine Einigung über die Einrichtung eines Zollamtes an diesem Standort und die Verteilung der Zollbeamten erzielen konnte.

Bei einer Sitzung des Verwaltungsrats der Behörde für indirekte Steuern (ITA), wie die Zollverwaltung in Bosnien und Herzegowina heißt, konnte keine Einigung über Änderungen der Vorschriften zur internen Organisation erzielt werden. Damit waren die formalen Voraussetzungen für die Einrichtung eines Zollüberwachungssystems am neuen Grenzübergang, dessen Eröffnung seit Jahren erwartet wurde, nicht erfüllt.

Der bosnisch-herzegowinische Finanzminister Srđan Amidžić sagte Reportern in Banja Luka, dass die Stimme von Zijad Krnjić, der als Experte im Namen der Föderation Bosnien und Herzegowina in den Vorstand der UNO berufen wurde, einmal mehr ausschlaggebend gewesen sei.

„Leider nichts Gutes dabei herausgekommen… Zijad Krnjić hat diese Regeln erneut außer Kraft gesetzt und die Funktionsfähigkeit dieses Grenzübergangs lahmgelegt. Er hält das offenbar nicht für eine Priorität“, sagte Amidžić gegenüber Reportern und merkte an, dass dieser Streit ein weiterer Beweis dafür sei, dass Bosnien und Herzegowina ein nicht zukunftsfähiger Staat sei.

 
EINE SCHWIERIGE BLOCKADE
Der neue Grenzübergang zu Bosnien und Herzegowina wurde jahrelang erwartet, alles war vorbereitet, sogar Plenković war eingeladen, und dann – peinlich berührt: „Zijad hat ihn wieder abgewiesen!“
Während Minister Amidžić vor der Presse stand, ging der sogenannte Krnjić an ihm vorbei und wich den Antworten aus.
Der neue Grenzübergang zwischen Kroatien und Bosnien und Herzegowina bei Gradiška kann nicht wie ursprünglich geplant ab dem 11. Dezember für den Verkehr geöffnet werden, da die bosnische Zollverwaltung am Mittwoch auch im letzten Anlauf keine Einigung über die Einrichtung eines Zollamtes an diesem Standort und die Verteilung der Zollbeamten erzielen konnte.

Bei einer Sitzung des Verwaltungsrats der Behörde für indirekte Steuern (ITA), wie die Zollverwaltung in Bosnien und Herzegowina heißt, konnte keine Einigung über Änderungen der Vorschriften zur internen Organisation erzielt werden. Damit waren die formalen Voraussetzungen für die Einrichtung eines Zollüberwachungssystems am neuen Grenzübergang, dessen Eröffnung seit Jahren erwartet wurde, nicht erfüllt.

Der bosnisch-herzegowinische Finanzminister Srđan Amidžić sagte Reportern in Banja Luka, dass die Stimme von Zijad Krnjić, der als Experte im Namen der Föderation Bosnien und Herzegowina in den Vorstand der UNO berufen wurde, einmal mehr ausschlaggebend gewesen sei.

„Leider nichts Gutes dabei herausgekommen… Zijad Krnjić hat diese Regeln erneut außer Kraft gesetzt und die Funktionsfähigkeit dieses Grenzübergangs lahmgelegt. Er hält das offenbar nicht für eine Priorität“, sagte Amidžić gegenüber Reportern und merkte an, dass dieser Streit ein weiterer Beweis dafür sei, dass Bosnien und Herzegowina ein nicht zukunftsfähiger Staat sei.

Dodiks Köter hat vergessen zu erwähnen warum die Zustimmung nicht gegeben wurde !
Für seine Kritik als zukunftsfähigen Staat sollte man ihn seines Amtes entheben !
 
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