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Nachrichten aus Bosnien und Herzegowina

B92: Vučević verurteilt Angriff auf serbische Rückkehrer bei Sanski Most: „Einschüchterung darf nicht ungestraft bleiben“
Der SNS-Vorsitzende und Berater des Präsidenten der Republik, Miloš Vučević, verurteilte heute den, wie er es nannte, heimtückischen und feigen Angriff auf die serbischen Rückkehrer Mika Davidović und ihren Ehemann Željko Matić in Lušci Palanka bei Sanski Most.

„Physische Gewalt gegen serbische Rückkehrer – Menschen, die einfach nur friedlich in ihrer Heimat leben wollen – ist eine inakzeptable Tat, die eine sofortige und schärfste Reaktion der zuständigen Behörden erfordert“, erklärte Vučević auf seinem Instagram-Kanal.
Vučević betonte, dass solche Vorfälle nicht zum Alltag werden und nicht durch Schweigen übergangen werden dürfen. Er fügte hinzu, dass die Sicherheit serbischer Rückkehrer oberste Priorität haben müsse.

„Ich fordere die Polizei- und Justizbehörden auf, die für diesen schamlosen Angriff verantwortlichen Personen dringend ausfindig zu machen und aufs Härteste zu sanktionieren. Einschüchterung darf nicht ungestraft bleiben!“, sagte Vučević.
Der Justizminister der Republika Srpska, Goran Selak, teilte heute mit, dass drei Bosniaken die serbischen Rückkehrer Mika Davidović und ihren Ehemann Željko Matić in Lušci Palanka bei Sanski Most physisch angegriffen haben.

Vučević osudio napad na srpske povratnike kod Sanskog Mosta: "Zastrašivanje ne sme proći nekažnjeno"
Predsednik SNS i savetnik predsednika Republike Miloš Vučević danas je osudio, kako je naveo, mučki i kukavički napad na srpske povratnike Miku Davidović i njenog supruga Željka Matića u Lušci Palanci kod Sanskog Mosta.

"Fizičko nasilje nad srpskim povratnicima, ljudima koji samo žele da mirno žive na svojim ognjištima, nedopustiv je čin koji zahteva hitnu i najoštriju reakciju nadležnih organa", naveo je Vučević na svom Instagramu.

Vučević je istakao da takvi incidenti ne smeju postati svakodnevica niti se sme preko njih prelaziti uz prećutkivanje, dodajući da bezbednost srpskih povratnika mora biti apsolutni prioritet.
"Pozivam policijske i pravosudne institucije da hitno pronađu i najoštrije sankcionišu pojedince odgovorne za ovaj bezočni napad. Zastrašivanje ne sme proći nekažnjeno!", rekao je Vučević.

Ministar pravde Republike Srpske Goran Selak saopštio je danas da su trojica Bošnjaka fizički napala srpske povratnike Miku Davidović i njenog supruga Željka Matića u Lušci Palanci kod Sanskog Mosta.


Ein wirklich rührender Artikel. Natürlich ist jede Gewalt gegen unschuldige Rückkehrer absolut inakzeptabel, da sind sich alle einig. Aber die plötzliche, tiefe Sorge um das friedliche Zusammenleben ist schon bemerkenswert. Schön zu sehen, dass das Mitgefühl für vertriebene Rückkehrer entdeckt wurde, man fragt sich nur kurz, wo diese laute Empörung und der Ruf nach absoluter Priorität eigentlich waren, als zehntausende kroatische und bosniakische Rückkehrer über Jahre hinweg schikaniert, bedroht und blockiert wurden. Aber klar, Gerechtigkeit und Schutz der Heimat sind eben am wichtigsten, solange das Drehbuch passt.

Da macht einer Stimmung für Dodick & Co

Aco hat wohl nichts besseres zu tun als sich mal wieder um die Nachbarn zu kümmern.
 
Radioaktiver Abfall nahe der Una: Bosnien stellt sich gegen Kroatiens Pläne
Radioaktiver Abfall an der Grenze – Bosnien sichert sich nun offiziell einen Platz am Verhandlungstisch.

Bosnien und Herzegowina hat Kroatien formell mitgeteilt, dass es sich an der grenzüberschreitenden Umweltprüfung für das geplante Lager radioaktiver Abfälle auf Trgovska Gora beteiligen wird. Das betreffende Gelände Cerkezovac liegt in der kroatischen Gemeinde Dvor, unmittelbar an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina. Auf der anderen Seite der Grenze befinden sich Novi Grad sowie das Einzugsgebiet der Una.

Im Juni hatte das kroatische Umweltministerium Bosnien und Herzegowina offiziell über den Beginn des Verfahrens in Kenntnis gesetzt. Rechtsgrundlage ist die Espoo-Konvention (UN-Abkommen zu grenzüberschreitenden Umweltprüfungen), die Umweltverträglichkeitsprüfungen bei Vorhaben mit möglichen grenzüberschreitenden Folgen regelt. Am 15. Juli erklärte Bosnien seine Bereitschaft zur Teilnahme an den Konsultationen.

Bosnische Einwände
Damit stehen dem Land nun das Recht auf Einsicht in die Projektunterlagen, die Möglichkeit zur Einbringung fachlicher Einwände sowie die Teilnahme an öffentlichen Anhörungen und weiteren Konsultationsschritten zu.

Nach Angaben des bosnisch-herzegowinischen Außenhandelsministeriums liegt dem Land bislang keine vollständige Umweltverträglichkeitsstudie vor. Die kroatische Mitteilung stellt demnach lediglich in Aussicht, dass die eigentlichen Konsultationen und Anhörungen nach Fertigstellung und Übergabe der Studie beginnen sollen. Bosnische Institutionen bemängeln, dass die bisher übermittelten Informationen sowohl unvollständig als auch verspätet seien. Sie fordern ergänzende Unterlagen sowie eine intensivere gemeinsame Kontrolle des gesamten Verfahrens.

 
Hagel, Starkregen und heftige Winde in Bosnien und Herzegowina. Blitzschlag tötet eine Schafherde.
In der Nähe von Kupres in Bosnien und Herzegowina, das heute von einem schweren Sturm heimgesucht wurde, sind mehr als 30 Schafe vom Blitz getötet worden.

Gegen 13:00 Uhr schlug ein Blitz in eine Schafherde am Berg Hrbina bei Kupres ein und tötete 30 bis 35 Schafe. Fotos der toten Tiere wurden in sozialen Netzwerken veröffentlicht, es wurden jedoch keine menschlichen Folgen gemeldet.

Am selben Tag hatte das Europäische Sturmvorhersagelabor ESTOFEX aufgrund der Gefahr von Orkanböen, Hagel und schweren Gewittern die höchste Warnstufe (Stufe 3) für Teile des Balkans ausgerufen.

Der Wind hat Bäume auf der Autobahn M-17 umgeworfen.
Der Sturm wütete am heftigsten in der Herzegowina. Über Ljubuški und Čitluk wurde eine Superzelle registriert, die von Starkregen, Donner und heftigen Winden begleitet wurde. Auch die Region um Čapljina war von dem Sturm betroffen. In Počitelj entwurzelten starke Windböen Bäume auf der M-17, woraufhin die Feuerwehr ausrücken musste.

 
Geld in wenigen Sekunden: Bosnien startet neues Überweisungssystem
Bosnien und Herzegowina modernisiert seinen Bankensektor – mit einer Reform, die laut Zentralbank die größte seit 2001 ist.

Bosnien und Herzegowina hat einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung seines Finanzsektors erreicht. Seit dem 20. Juli lassen sich Überweisungen zwischen den angeschlossenen Banken in Sekundenschnelle durchführen. Das System ist durchgehend erreichbar – sieben Tage die Woche, auch an Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen.

Bisher kam es vor, dass Zahlungsaufträge, die außerhalb regulärer Geschäftszeiten erteilt wurden, erst am darauffolgenden Werktag beim Empfänger verbucht wurden. Zum Auftakt haben die Intesa Sanpaolo Banka BiH, die Raiffeisen Bank BiH sowie die Sparkasse Bank BiH den Betrieb aufgenommen. Diese drei Institute haben laut den zuständigen Stellen sämtliche technischen und operativen Voraussetzungen erfüllt.

Weitere Banken sollen sukzessive folgen. Ob eine Echtzeitüberweisung tatsächlich möglich ist, hängt deshalb davon ab, welche Geldinstitute Absender und Empfänger nutzen. Allein der Umstand, dass jemand Online- oder Mobile-Banking verwendet, garantiert noch keine Echtzeitfunktion.

 
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