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Nachrichten aus dem Rest der Welt

Eklat in Davos: Verwirrter alter Mann stürmt Podium und pöbelt eine Stunde lang herum

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Davos (dpo) - Schwere Sicherheitspanne beim Weltwirtschaftsforum in Davos: Einem offenbar geistig verwirrten alten Mann gelang es, sich auf noch unbekanntem Wege Zutritt zum Plenarsaal zu verschaffen, wo er fast eine Stunde lang zusammenhangloses Zeug faselte.

Eigentlich war vorgesehen, dass der Präsident der größten Volkswirtschaft der Welt eine zukunftsweisende Rede vor den Vertretern der Weltgemeinschaft hält. Doch offenbar hatten die Ausrichter des Gipfels keine guten Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Anders ist es nicht zu erklären, dass sich der hochbetagte Mann Zugang zum Rednerpult verschaffen und dort fast anderthalb Stunden lang ungehindert seine Wahnvorstellungen darlegen konnte.

"Wir haben gehofft, dass er nach einer Weile von selbst wieder aufhört oder dass die Security einschreitet", erzählt ein anonymes Staatsoberhaupt, während es seine Sonnenbrille zurechtrückt. "Aber das trat nicht ein."

Im Gegenteil: Der sonderbare Mann steigerte sich immer mehr in seine wirren Fantasien hinein, prahlte und drohte abwechselnd. Mehrfach behauptete er, ihm stünde die arktische Insel Grönland zu, die er zwischendurch mit Island verwechselte. Dann wieder sagte er, er habe im Alleingang acht Kriege beendet und erfreue sich größter Beliebtheit.

Auch von Medikamentenpreisen, die dank ihm um 2000 Prozent gesunken sind, einem Land namens "Aberbaidschan" und "einer Goldenen Schutzkuppel" handelten seine wirren Ausführungen.

Zwischendurch echauffierte er sich immer wieder unzusammenhängend über Ausländer, unfaire Behandlung und undankbaren Dänen.

Erst nach über 60 Minuten verließ der seltsame Greis das Redepult wieder. Allen Anwesenden war anzusehen, wie erleichtert sie waren, dass niemand verletzt wurde.

Bislang konnte noch nicht geklärt werden, wo der eigentliche Anführer der Weltgemeinschaft unterdessen war.

 

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Der Westen hat in einer Lüge gelebt: Kanada-Premier Carney zerreißt naive Illusionen zur Weltordnung
Kanadas Premier Mark Carney sucht neue Wege in der Weltpolitik. Nach einem Besuch in China und einer Rede in Davos positioniert er Kanada für eine neue Weltordnung. Dabei rechnet er mit Illusionen des Westens ab.
Der kanadische Premierminister Mark Carney hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine klare Botschaft an den Westen gerichtet: Die Illusion einer regelbasierten Weltordnung sei vorbei. Laut „Bild“ erklärte er, dass diese Ordnung nie wirklich gerecht gewesen sei, sondern auf der Dominanz der USA basierte. Heute würden Machtpolitik und wirtschaftliche Erpressung die internationale Bühne bestimmen. Carney forderte andere Länder dazu auf, sich der Realität zu stellen und neue Wege zu gehen. „Nostalgie ist keine Strategie“, sagte er in seiner Rede.

Kanadas Strategie für die Zukunft
Carney sieht Kanada in einer Schlüsselrolle für die Zukunft der Weltordnung. Laut „Bild“ erklärte er, dass sein Land nicht mehr nur auf alte Bündnisse setzen könne. Stattdessen investiere Kanada massiv in Energie, künstliche Intelligenz und kritische Mineralien, um unabhängiger zu werden. Seit seinem Amtsantritt habe er zahlreiche Handels- und Sicherheitsabkommen abgeschlossen, darunter auch mit China. Er sagte: „Wir nehmen die Welt aktiv so an, wie sie ist, und warten nicht auf eine Welt, wie wir sie uns wünschen.“

Besuch in China als Wendepunkt?

 
Newsom ausgeladen, aber … – Davos, Druck und das lange Washingtoner Echo
Gavin Newsom macht das Weiße Haus für die kurzfristige Absage seines Auftritts in Davos verantwortlich. Geplant war ein Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin Fortune im USA House, einem zentralen Treffpunkt amerikanischer Wirtschafts- und Handelstermine am Rande des Forums. Fortune erklärte, die Entscheidung zur Absage sei vom USA House getroffen worden. Aus Newsoms Umfeld heißt es dagegen, sie sei unter Druck aus Washington zustande gekommen. Eine Stellungnahme des USA House blieb zunächst aus. Das Weiße Haus wiederum ließ offen, ob es interveniert hat, stellte aber öffentlich die Frage, warum Newsom überhaupt in Davos sei. Eine Sprecherin bezeichnete ihn abfällig als drittklassigen Gouverneur. Der geplante Auftritt wurde zwar unter politischem Druck aus dem USA House heraus abgesagt. Newsom spricht dennoch in Davos, in einem anderen Format und außerhalb der ursprünglich vorgesehenen Bühne – der Versuch, ihn zum Schweigen zu bringen, ist damit gescheitert.

Der Vorgang wirkt banal und ist doch aufschlussreich. Ein demokratischer Gouverneur, bekannt für seine offene Kritik an Trump, verschwindet von der Bühne eines internationalen Forums. Offiziell aus organisatorischen Gründen, politisch begleitet von Spott und Abwertung. Davos ist in diesen Tagen nicht nur Ort globaler Debatten, sondern auch Spiegel innenpolitischer Machtspiele. Wer spricht, wer schweigt und wer zum Schweigen gebracht wird, sagt oft mehr als die Reden selbst.


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Weltweite Wasserkrise verschärft sich weiter (Videobericht im Link)
Die UNO warnt von einem globalen „Wasserbankrott“. Ursachen sind exzessiver Wasserverbrauch, Erderwärmung und schmelzende Gletscher. Der Aralsee in Kasachstan und der Gepatschferner in Tirol zeigen exemplarisch die Folgen: Süßwasserreserven gehen unwiederbringlich verloren.


 
UNO: 21 Mitarbeiter 2025 gezielt getötet
Mindestens 21 Mitarbeiter der Vereinten Nationen sind im vergangenen Jahr im Dienst gezielt getötet worden. Zwölf davon hätten zu den Blauhelmsoldaten gehört, die in vielen Teilen der Welt den Frieden sichern sollen, teilte das zuständige Komitee der UNO-Mitarbeitergewerkschaft gestern mit. Neun seien im zivilen Einsatz gewesen.

Insgesamt sind damit 2025 deutlich mehr UNO-Beschäftigte gezielt getötet worden als in den beiden vergangenen Jahren. 2024 waren es den Angaben zufolge mindestens fünf, 2023 mindestens elf.

Die Mitarbeiter stammten aus Bangladesch, dem Sudan und dem Südsudan, Südafrika, Uruguay, Tunesien, Bulgarien, der Ukraine, Kenia, Sambia und den Palästinensergebieten. Die meisten Todesfälle – insgesamt sechs – gab es im Abyei-Gebiet an der Grenze von dem Sudan und dem Südsudan zu beklagen, in der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik gab es je drei.

Zudem kamen den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 119 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des UNO-Palästinenserhilfswerks UNRWA im Gaza-Krieg ums Leben, diese wurden allerdings nicht gezielt getötet.

 
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