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Nachrichten aus der Türkei

TuAF

Turkesteron
Land
Turkey

Corona-Impfstoff: Türkisches Pharmaunternehmen Abdi Ibrahim erhält Lizenz für Produktion


 

TuAF

Turkesteron
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Turkey

Maßnahmen gegen Dürre: Ministerium baut 100 unterirdische Dämme in 48 Provinzen​


25 Dämme sollen bis Ende diesen Monats und insgesamt 100 bis 2023 fertiggestellt werden. Mit dem Abschluss der Projekte sollen 40 Millionen Kubikmeter Wasserspeicher, Trinkwasser für 600.000 Menschen, Bewässerung von 60.000 Dekaden Land und eine Einkommenssteigerung von 45 Millionen Lira erreicht werden.

 

radeon

Balkaner

Corona-Impfstoff: Türkisches Pharmaunternehmen Abdi Ibrahim erhält Lizenz für Produktion



Interessant, aber leider geht aus dem Artikel nicht hervor was sie da genau produzieren wollen. Ein ausländisches Mittel mit Lizenz oder eine eigenentwicklung?

Für mich liest sich der Artikel so als ob die Regierung eine Genehmigung erteilt hat irgendwas zu produzieren. Was die da genau produzieren wollen scheint aber nicht klar zu sein, weil da nicht drauf eingegangen wird.

Falls ihr mehr Infos habt dann immer her damit.


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Poliorketes

Spitzen-Poster
So so Erdogan wird wohl laut diesem artikel die Uiguren in Drittländer abschieben können wie Tadschikistan von wo sie in China landen für einen Impfstoff aus China der laut neusten Studien nur 50 bis 63,5 Wirksamkeit besitzt (westliche firmen wie Pfizer oder Moderna haben über 94% Wirksamkeit). Godzilla hatte wohl recht das die türkei völlig verzweifelt ist wegen dem Impfstoff:pc:


Am Tag vor der Zulassung in der Türkei kam eine umfangreichere Studie in Brasilien aber zum Ergebnis, dass das Vakzin nur bei etwas mehr als jedem zweiten Probanden wirkte. Es liegt damit nur knapp über dem Schwellenwert der Weltgesundheitsorganisation von 50 Prozent.

Auch in Indonesien, wo der chinesische Impfstoff am Montag im Schnellverfahren zugelassen wurde, fielen die Testergebnisse mit 63,5 Prozent enttäuschend aus. Die Vakzine westlicher Firmen wie Pfizer-Biontech oder Moderna weisen eine Wirksamkeit von über 90 Prozent auf.
Ein Sprecher von Sinovac erklärte die Divergenz am Donnerstag mit unterschiedlichen Testgruppen, die einen Vergleich verunmöglichten. Dennoch nähren die jüngsten Studien die Zweifel an der Zuverlässigkeit des chinesischen Präparats, auch in der Türkei.


In der Türkei leben mehrere zehntausend uigurische Flüchtlinge. Peking betrachtet die meisten von ihnen als Separatisten und Terroristen und fordert ihre Auslieferung. Das umstrittene Auslieferungsabkommen hatten China und die Türkei bereits im Frühjahr 2017 unterzeichnet, doch zögert die Türkei seitdem mit der Ratifikation. Die Uiguren-Frage ist für Erdogans Regierung innenpolitisch ein äusserst heikles Thema.

Die Türkei war lange Zeit der wichtigste Fürsprecher des muslimischen Turkvolkes, das in China auf ärgste Weise diskriminiert und verfolgt wird. Die Anteilnahme in der Bevölkerung am Schicksal der Uiguren ist gross, gerade auch in religiösen und nationalistischen Kreisen. Die beiden Milieus bilden die Kernwählerschaft der Regierungskoalition von Erdogans AKP und ihrem ultranationalistischen Partner MHP.

Infolge der Annäherung der Türkei an China, die auch wegen Ankaras zerrütteten Verhältnisses zum Westen notwendig wurde, ist Ankaras Kritik an Pekings Umgang mit den Uiguren aber praktisch verstummt. Abgesehen von einer kritischen Stellungnahme im Februar 2019 schweigt die Türkei zu den sogenannten Umerziehungslagern in Xinjiang, der Heimatprovinz der Uiguren in China. Peking hat mehrmals deutlich gemacht, dass «Verständnis» für die chinesische Position eine Bedingung für weitere Investitionen im Land ist.

Einiges deutet darauf hin, dass Ankara zumindest teilweise auf die chinesischen Forderungen nach einer Auslieferung von Uiguren eingeht. So tauchten im vergangenen Sommer Berichte auf, wonach die Türkei uigurische Aktivisten in Drittländer wie Tadschikistan abgeschoben habe, von wo aus sie nach China überführt worden seien.


Erdogans Regierung versucht derweil zu beschwichtigen. Aussenminister Mevlüt Cavusoglu stritt an einer Pressekonferenz jede Verbindung zwischen den beiden Fragen ab. Ausserdem bedeute der Vertrag nicht, dass die Türkei künftig neben Kriminellen auch politische Flüchtlinge ausliefern werde, versicherte er. Dennoch erhöhe das Abkommen den Druck, sagte Erkin Ekrem, der Vizepräsident des Weltkongresses der Uiguren, gegenüber der Zeitung «Nikkei Asia». Die Botschaft sei, dass Flüchtlinge auch in der Türkei nicht mehr sicher seien.
 
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TuAF

Turkesteron
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gestern haben 500 polizistinnen in der neu gegründeten frauen-polizeisondereinsatztruppe ihren dienst aufgenommen,die mitglieder der polis özel harekat sind etwa vergleichbar mit den spezialeinsatzkommandos (sek) in deutschland.





Kadın Polis Özel Harekatlardan nefes kesen tatbikat​


500 Kadın Özel Harekatçının mezun olacağı, 25. Dönem POMEM Kadın Özel Harekat Mezuniyet Töreni İçişleri Bakanı Süleyman Soylu'nun katılımıyla gerçekleştirildi.


 

Tatar

Top-Poster
So so Erdogan wird wohl laut diesem artikel die Uiguren in Drittländer abschieben können wie Tadschikistan von wo sie in China landen für einen Impfstoff aus China der laut neusten Studien nur 50 bis 63,5 Wirksamkeit besitzt (westliche firmen wie Pfizer oder Moderna haben über 94% Wirksamkeit). Godzilla hatte wohl recht das die türkei völlig verzweifelt ist wegen dem Impfstoff:pc:


Am Tag vor der Zulassung in der Türkei kam eine umfangreichere Studie in Brasilien aber zum Ergebnis, dass das Vakzin nur bei etwas mehr als jedem zweiten Probanden wirkte. Es liegt damit nur knapp über dem Schwellenwert der Weltgesundheitsorganisation von 50 Prozent.

Auch in Indonesien, wo der chinesische Impfstoff am Montag im Schnellverfahren zugelassen wurde, fielen die Testergebnisse mit 63,5 Prozent enttäuschend aus. Die Vakzine westlicher Firmen wie Pfizer-Biontech oder Moderna weisen eine Wirksamkeit von über 90 Prozent auf.
Ein Sprecher von Sinovac erklärte die Divergenz am Donnerstag mit unterschiedlichen Testgruppen, die einen Vergleich verunmöglichten. Dennoch nähren die jüngsten Studien die Zweifel an der Zuverlässigkeit des chinesischen Präparats, auch in der Türkei.


In der Türkei leben mehrere zehntausend uigurische Flüchtlinge. Peking betrachtet die meisten von ihnen als Separatisten und Terroristen und fordert ihre Auslieferung. Das umstrittene Auslieferungsabkommen hatten China und die Türkei bereits im Frühjahr 2017 unterzeichnet, doch zögert die Türkei seitdem mit der Ratifikation. Die Uiguren-Frage ist für Erdogans Regierung innenpolitisch ein äusserst heikles Thema.

Die Türkei war lange Zeit der wichtigste Fürsprecher des muslimischen Turkvolkes, das in China auf ärgste Weise diskriminiert und verfolgt wird. Die Anteilnahme in der Bevölkerung am Schicksal der Uiguren ist gross, gerade auch in religiösen und nationalistischen Kreisen. Die beiden Milieus bilden die Kernwählerschaft der Regierungskoalition von Erdogans AKP und ihrem ultranationalistischen Partner MHP.

Infolge der Annäherung der Türkei an China, die auch wegen Ankaras zerrütteten Verhältnisses zum Westen notwendig wurde, ist Ankaras Kritik an Pekings Umgang mit den Uiguren aber praktisch verstummt. Abgesehen von einer kritischen Stellungnahme im Februar 2019 schweigt die Türkei zu den sogenannten Umerziehungslagern in Xinjiang, der Heimatprovinz der Uiguren in China. Peking hat mehrmals deutlich gemacht, dass «Verständnis» für die chinesische Position eine Bedingung für weitere Investitionen im Land ist.

Einiges deutet darauf hin, dass Ankara zumindest teilweise auf die chinesischen Forderungen nach einer Auslieferung von Uiguren eingeht. So tauchten im vergangenen Sommer Berichte auf, wonach die Türkei uigurische Aktivisten in Drittländer wie Tadschikistan abgeschoben habe, von wo aus sie nach China überführt worden seien.


Erdogans Regierung versucht derweil zu beschwichtigen. Aussenminister Mevlüt Cavusoglu stritt an einer Pressekonferenz jede Verbindung zwischen den beiden Fragen ab. Ausserdem bedeute der Vertrag nicht, dass die Türkei künftig neben Kriminellen auch politische Flüchtlinge ausliefern werde, versicherte er. Dennoch erhöhe das Abkommen den Druck, sagte Erkin Ekrem, der Vizepräsident des Weltkongresses der Uiguren, gegenüber der Zeitung «Nikkei Asia». Die Botschaft sei, dass Flüchtlinge auch in der Türkei nicht mehr sicher seien.
Ich wuerde es der Regierung zu trauen, aber denke, dass es wirtschaftliche Gruende hat und nicht der Impfstoff entscheidend ist.
 

TuAF

Turkesteron
Land
Turkey
innerhalb von wenigen tagen 500 000 bürger geimpft

Mit chinesischem Vakzin Mehr als 500.000 Menschen in Türkei geimpft​


 
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