Iran bedrohte Trump in der Türkei – Präsident wurde versteckt in einem Cateringwagen aus Ankara gebracht
Was Donald Trump nach dem NATO-Gipfel in der Türkei als einen beinahe gewöhnlichen Wechsel des Präsidentenflugzeugs verkaufte, war in Wahrheit eine geheime Fluchtoperation wegen einer als glaubwürdig eingestuften iranischen Bedrohung. Nach Angaben eines hochrangigen US-Beamten richtete sich die Gefahr gegen Trump selbst und gegen das Flugzeug, mit dem er das Land verlassen sollte. Der Präsident war mit der von Katar geschenkten und inzwischen für Präsidentenreisen umgebauten Boeing 747-8 in die Türkei gekommen. Öffentlich erklärte Trump anschließend, er werde für den Rückflug aus alter Verbundenheit eines der älteren Präsidentenflugzeuge nehmen. Tatsächlich gehörte diese Geschichte zu einer gezielten Täuschung. Die katarische Boeing flog zunächst voraus zu einem amerikanischen Militärstützpunkt in Großbritannien. Vor den Kameras bestieg Trump am Flughafen von Ankara anschließend die ältere blau-weiße Maschine, doch auch mit ihr flog er nicht. Stattdessen wurde der Präsident in einem Cateringwagen verborgen, der an den unteren Bereich des Flugzeugs herangefahren worden war. Auf diesem Weg wurde Trump unbemerkt aus der Maschine gebracht, anschließend mit einem Auto zu einem dritten Flugzeug gefahren und heimlich nach Großbritannien ausgeflogen.
Bei dieser Maschine handelte es sich nach Berichten um eine C-32A, die militärische Version einer Boeing 757. Selbst die mitreisenden Reporter wurden bewusst im Glauben gelassen, Trump befinde sich in dem älteren Präsidentenflugzeug, das tatsächlich nur als Täuschungsflugzeug eingesetzt wurde. Kommunikationsdirektor Steven Cheung hatte später erklärt, die USA setzten angesichts der Feinde, die Trump ins Visier genommen hätten, sämtliche verfügbaren Mittel ein, ausdrücklich auch Ablenkung und Irreführung. Die Bedrohung galt dabei nicht speziell der von Katar gelieferten Boeing. Nach den vorliegenden Informationen sollte Trump unabhängig davon getroffen werden, welches Flugzeug er benutzte. Wie ernst Washington die iranische Gefahr einschätzte, zeigt damit weniger irgendeine Erklärung des Weißen Hauses als der Aufwand dieser Operation: Ein Präsident der Vereinigten Staaten wurde während eines NATO-Gipfels vor den Augen der Öffentlichkeit in ein Flugzeug gesetzt, heimlich wieder herausgebracht, in einem Cateringwagen verborgen und mit einer dritten Maschine außer Landes geschafft, während die Welt glauben sollte, er sitze längst in der Air Force One.
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