Türkei-Reise: Papst Leo XIV. wirbt für Dialog
Zum Auftakt seiner ersten Auslandsreise in die Türkei hat Papst Leo XIV. in der Hauptstadt Ankara Staatspräsident Recep Tajjip Erdogan getroffen. Dort warb er für interreligiösen und gesellschaftlichen Dialog. Bis Sonntag besucht das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zunächst die Türkei, anschließend geht es weiter in den Libanon.
Neben Gottesdiensten mit Katholiken, Katholikinnen und Begegnungen mit Christen und Christinnen anderer Konfessionen sowie Vertretern weiterer Religionen sind während der sechstägigen Reise in beiden Ländern auch höchstrangige Gespräche mit politischen Führern vorgesehen.
Hauptziel der Reise sei es, eine Botschaft von Frieden, Hoffnung und Einheit in die Region zu bringen, erklärte der Papst im Vorfeld. Zum Auftakt der Türkei-Visite besuchte der Papst am Donnerstag zunächst das Mausoleum des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk (1881–1938).
Treffen mit Erdogan
Anschließend wurde er vom aktuellen Staatspräsidenten Erdogan im Präsidentenpalast empfangen, bevor die für alle offiziellen Papst-Besuche übliche Rede des Kirchenoberhaupts vor politischen Autoritäten und Vertretern aus Diplomatie und Zivilgesellschaft folgte. Das Land sei historisch ein zentraler Ort für das Christentum, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei dem Treffen, und weiter: „Ich möchte Ihnen versichern, dass auch die Christen positiv zur Einheit Ihres Landes beitragen wollen.“
Zum Auftakt seiner ersten Auslandsreise in die Türkei hat Papst Leo XIV. in der Hauptstadt Ankara Staatspräsident Recep Tajjip Erdogan getroffen. Dort warb er für interreligiösen und gesellschaftlichen Dialog. Bis Sonntag besucht das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zunächst die Türkei...
religion.orf.at