Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Nachrichten aus der Türkei

Deutscher Reporter erneut in Türkei festgenommen
Der vor rund zwei Monaten aus der Untersuchungshaft entlassene Türkei-Reporter der Deutschen Welle (DW), Alican Uludag, ist gestern erneut festgenommen worden.

Wie sein Anwalt der dpa bestätigte, wurde der Journalist in Gewahrsam genommen und zur Staatsanwaltschaft in Ankara gebracht. Grund für seine Festnahme seien Ermittlungen gegen ihn nach einem Beitrag auf der Plattform X, in dem sich Uludag kritisch über die türkische Justiz geäußert hatte.

Vorwurf der „Aufstachelung“
Wie die Generalstaatsanwaltschaft von Ankara auf X mitteilte, werde gegen Uludag wegen der Vorwürfe der „Aufstachelung des Volkes zu Feindseligkeit oder Erniedrigung“ sowie der „Verbreitung irreführender Informationen“ ermittelt.

Der türkische Journalist, der auf Berichterstattung über das türkische Justizsystem spezialisiert ist, war im Februar dieses Jahres verhaftet worden. Angeklagt wurde Uludag wegen Präsidentenbeleidigung, Verbreitung irreführender Informationen und der Herabwürdigung der Türkei in wiederholten Fällen. Hintergrund sind unter anderem Äußerungen des Journalisten auf X.


An welcher Stelle ist die Türkei gleich bei der Pressefreiheit? Schon hinter Russland oder noch knapp vor Russland?
 
Ist ja beinahe günstiger als in Kroatien
425 Euro für eine Liege: Anwohner rebellieren gegen Strand-Abzocke an türkischen Stränden
Im beliebten türkischen Urlaubsort Bodrum protestieren Bürger gegen horrende Strandpreise – manche privaten Beachclubs haben ihre Preise sogar verdoppelt.

Bodrum – Mit Handtüchern, Transparenten und Sprechchören sind Bürger im türkischen Ferienort Gümüşlük bei Bodrum auf die Straße gegangen. Ihr Ziel: Aufmerksamkeit für explodierte Preise an privaten Strandclubs und den zunehmend eingeschränkten Zugang zur öffentlichen Küste.

Das lokale Bürgerforum Gümüşlük Forum rief über soziale Medien zur Aktion auf. Unter dem Motto „Bring dein Handtuch mit“ zogen die Teilnehmer gemeinsam zum öffentlichen Strand, legten ihre Handtücher auf den Sand, bildeten eine Menschenkette und riefen „Die Küsten gehören dem Volk“. Die Aktion verlief nach Angaben vor Ort friedlich und ohne Zwischenfälle.

Bodrums Strände per Gesetz öffentlich – in der Praxis jedoch privat
Der Unmut hat einen konkreten Hintergrund: Die Preise privater Beachclubs sind laut hurriyet.de im Vergleich zum Vorjahr um 20 bis 30 Prozent gestiegen, manche Anbieter haben ihre Preise sogar verdoppelt. Je nach Club zahlen Besucher zwischen 750 türkischen Lira – rund 16 Euro – und bis zu 20.000 Lira, also etwa 425 Euro pro Person. Der Buddha Bar Beach verlangt 225 Euro Eintritt, der Maçakızı Beach setzt einen Mindestverzehr von 230 Euro an – zuzüglich 15 Prozent Servicegebühr. Wer gar nichts konsumiert, zahlt beim Lucca Beach trotzdem 100 Euro. In den vergangenen Jahren gab es diese Entwicklung bereits in Italien, auch Kroatien-Urlauber mussten tiefer in die Tasche greifen.

 
Zurück
Oben